Fytotherapie‎ > ‎

Anosmie

Anosmie (ook wel dysosmie)
Anosmie is een aandoening waarbij het reukvermogen niet werkt. Dit heeft grote gevolgen. Mensen met anosmie kunnen namelijk bedorven voedsel, gas en andere gevaarlijke situaties niet meer herkennen. Ook missen zij dat geuren hun hersenen activeren. Zoals herinneringen, eetlust, lichaamstemperatuur en een seksueel gevoel.

Anosmie als Folge von Antibiotika-Einnahme oder Schädeltraumata kann immer wieder durch tiefes und bewusstes Einatmen von Basilikumöl günstig beeinflusst werden, warum das so ist, weiß man nicht (möglicherweise durch die ZNS-Wirkung des Hauptwirkstoffes Methylchavicol). Die Betroffenen sollten also dreimal täglich etwas Basilikumöl auf ein Stückchen Watte, Küchenkrepp oder auf ein hölzernes Umrührstäbchen vom Macchiato-Lieferanten geben und sich beim “Riechen” vorstellen, wie die grüne Pflanze aussieht, wie früher Tomaten mit Basilikum geschmeckt haben, wie in Italien die Basilikumsträucher wachsen etc… 

PS vom Arzt Dr. Dr. Erwin Häringer: Bei Anosmie hilft Riechtraining: Kurze Zeit intensive Gerüche tief !! einatmen, nicht „schnüffeln“; (Neurology of Olfaction, Hawkes & Doty, 2009). Die Kombination von D2- Rezeptoren stimulierendem ätherischen Öl von Agnus castus (Mönchspfeffer) plus die Einnahme eines phytotherapeutischen Präparates plus Gabe von Zinkacetat und (kurzzeitige) Verwendung von inhalierbaren Cortison (Mometason) in Kombination mit 1,8-Cineol (oral, in dünndarmlöslichen Kapseln) bringt tatsächlich etwas. Die alleinige Verwendung von Cortison und Zink bringt leider wenig. Literatur im obigen sehr empfehlenswerten Buch; bei der medizinisch wissenschaftlichen Abteilung der Firma Bionorica (Neumarkt) und bei Casella-med (Köln). Auch die Arbeitsgruppen HNO in Dresden und Freiburg helfen gerne weiter. (Prof. Dr. Uwe Jürgens, Bonn; Prof. Dr. Hummel, Dresden).

Duftmoleküle (auch synthetische) sind flüchtig [winzig] und fettlöslich, sie docken an die Zilien der Riechzellen in der Riechschleimhaut an und werden in elektrische Impulse umgewandelt (analoges Prinzip, siehe Grafik unten: unterer Bereich). Diese elektrischen Informationen werden durch die zwei Riechkolben und den paarigen Riechnerv (Nervus olfactorius) in das Innere des Gehirns geleitet, vor allem ins Limbische System (digitale Verarbeitung). Einige Duftmoleküle können auch die Blut-Hirn-Schranke direkt passieren, dafür muss aber dieser Bereich des Nervensystem in Ordnung sein.
Duftmoleküle (auch synthetische) werden von fast allen hautbedeckten Körperoberflächen resorbiert, vor allem wo sich Haare, Talgdrüsen und Schweißdrüsen tummeln. Sie werden von feinsten Blutkapillaren aufgenommen und docken je nach Molekülstruktur an unterschiedlichste Rezeptoren (Empfangseinrichtungen, Abb. rechts) an. Dadurch werden unterschiedlichste pharmakologische Wirkungen ausgelöst. Diese funktionieren jedoch durch hedonische Wertungen (igitt, den Geruch mag ich nicht ≠ hm, dieser Duft erinnert mich an meine Lieblingstante) nicht bei allen Menschen gleich. Aber grundsätzlich kann man sagen, dass der Duftstoff Methylsalicylat bei fast allen Menschen schmerzlindernd wirkt, dass der Duftstoff Linalylacetat bei fast allen Menschen stimmungsaufhellend und entkrampfend wirkt, dass Menthol bei fast allen Menschen den schmerzenden Darm beruhigt.
Der Trigeminus-Nerv “riecht” auch bestimmte Substanzen (Menthol, Rauch, Ammoniak, Menthol, Barrique(geschmack im Wein) etc, nach neuesten Erkenntnissen sind auch unterschiedlichste Zellen (Haut, Herz, Spermien) fähig, so etwas wie Riechen auszuüben (ohne über das Großhirn verarbeitet zu werden).


Na een virale infectie kan het ruiken van geuren verdwijnen. Anosmie met een moeilijk woord. Wetenschappers onderzochten de waarde van naalden, acupunctuur, bij patienten die na een virale infectie niet meer konden ruiken. De resultaten waren opzienbarend en werden in april 2010 in het medische tijdschrift Otolaryngology, Head and Neck Surgery gepubliceerd. Niet een kinderachtig tijdschrift. Er was een heel aantal patienten dat er duidelijk beter van werd, en de groep waarmee vergeleken werd kreeg vitamine B.

Bron: Julia Vent, Djin-Wue Wang, Michael Damm. Effects of traditional Chinese acupuncture in post-viral olfactory dysfunction. Otolaryngology - Head and Neck Surgery, 2010; 142 (4)

Comments