17.09. Raxwanderung


um 7:00 uhr früh war bereits tagwache - wir waren alle noch hundsmüd - und wir schafften es stressfrei um 8:15 uhr aus dem haus zu kommen. 
da wir eben so zeitig unterwegs waren, war es verkehrsmässig auch besser als sonst und wir kamen problemlos gegen 9:45 uhr bei der talstation der raxbahn an und staunten nicht schlecht, wie viele autos schon dort waren. grad, dass wir noch einen parkplatz bekamen :(. rein in die wanderschuhe und karten für die raxbahn gekauft und mit der gondel 11 waren wir dran und fuhren aufn berg auffi. 

die bergstation raxseilbahn liegt auf 1.547 m. 
da es samstag und wunderschönes wetter war, waren dementsprechend viele leut unterwegs :(. naja nutzt ja nix, da müss ma durch - im wahrsten sinne des wortes - durch durch die leut. ein breiter geschotterter weg führte uns dann zum ottohaus, welches auf 1.644 m liegt. mittlerweile war es auch so warm geworden, dass wir beim ottohaus "unsere haxn abmontierten".

danach ging es dann durch eine latschendurchsetzte (zu deutsch: latschen ohne ende) flanke zum gipfelkreuz der preinerwand auf 1.783 m.  der hunger quälte unsere jüngste und so machten wir dann kurz nach und unterm gipfelkreuz unsere jausenpause und konnten dabei die kletterer beobachten, die über diverse steige die preinerwand rauf kletterten. 

gestärkt wanderten wir dann weiter zur neuen seehütte und gönnten uns dort einen leckeren zwetschken-rhabaraber-strudel und eine frucade. dann machten wir uns auf den rückweg.
zuerst wieder ein breiter schotterweg, den wir aber nicht lang aushielten. wir schlugen uns durch die wälder durch, wo keine leut waren und wir einfach die natur in ruhe genießen konnten. 

laura entwickelte wie immer am rückweg ein höllentempo :). als wir dann wieder beim ottohaus waren, gab es noch die möglichkeit einen abstecher "zu einem atemberaubenden blick ins höllental" zu machen. laura und uschi entließen gise allein ins höllental und gingen einstweilen weiter zur bergstation, wo laura ihr versprochenes eis bekam :(. (uschi natürlich auch). 

es dauerte gar nicht lang und schon kam gise mit den siebenmeilenstiefeln daher und schilderte vom herrlichen ausblick ins höllental. wir lösten uns unsere rückfahrkarten und mussten ein bissl viel (fast 45 minuten) warten, bis wir dran waren.
inzwischen war es schon relativ frisch geworden. die gondelfahrt talwärts war ein wenig wackeliger als die fahrt bergauf. laura genoss den ausblick beim runterfahren, da sie einen tollen logenplatz in der gondel hatte. 

dann gings wieder heimwärts. laura schlief diesmal bei der heimfahrt im auto schon ein, da sie noch ziemlich müde von ihrer projektwoche war. gegen 18:30 uhr waren wir daheim und als belohnung gabs abends wieder unser allseits beliebtes "wandermenü" gegrillte hendlflügerl mit rohr-brat-kartoffeln und jogurt-kräuter-sosze. 

Bilder des Tages.    WanderStrecke des Tages.    KML-File der Tour (inkl. Abstecher zum Höllentalblick).
Tages-Statistik:
  • 03:05 h netto 
  • 11,2 km
  • 496 Höhenmeter ↑
  • 496 Höhenmete
  • max. Höhe: 1.781 m