26.10. Raxrunde


na wie heißt das zauberwort um vom nebel in die sonne zu kommen? aufstehen - aja *seufz*. na uns bleibt wohl nix erspart. unter etlichem gejammer stehen wir gegen 7:00 uhr - und das an einem samstag und feiertag !!!!!!!!!!!!! - auf. draußen es ist relativ finster, nebelig, brrrrrrrrr einfach grauslich. aber wir wollen unbedingt in die sonne, und aus.

also wie gesagt ähm geschrieben gegen 7:00 uhr hamma uns aufgerappelt und sind aufgestanden, ein gutes frühstück und dann noch die restsachen zsammgepackt und um 8:15 uhr sind wir gestartet. totaler nebel bei uns und schiach und echt kein schwein unterwegs. na ist ja auch feiertag, da schlafen sich alle leut aus bei dem grauslichen wetter. WIR NICHT. auf der südautobahn lichtet sich dann der nebel ein bissl und zeitweise kommt die sonne und der blaue himmel hervor. juhuuu, das aufstehen hat sich also ausgezahlt. wir fahren richtung payerbach zur raxbahn. wie immer gibt's dort davor die megabaustelle - da wird offenbar halb payerbach untertunnelt oder so - aber bald simma dann doch an unserem bestimmungsort bei der rax-seilbahn. unglaublich wie viele autos schon dort sind, da gibt's offenbar leut, die noch früher als wir aufgestanden sind oder halt einfach nur nicht sooo weit weg wie wir wohnen :).

rein in die wanderschuhe und ab zur kassa. gise löst mit unserer nö-card 2 tickets und wir haben den wagen 15. mit ein bissl glück können wir uns dann schon in den wagen 14 schummeln und auffee gehts aufs bergerl zu 1.545 m hohen bergstation der raxbahn. vom schaffner erfahren wir, dass es hier bei der rax direkt keine schwammerln gibt, aber sehr wohl drüben beim preiner-gscheid. oben angekommen machen wir uns technischer art und weise startklar und dann gehts los richtung otto-haus. 

den weg zum otto-haus kennen wir eh schon auswendig :). etliche andere leute haben leider das gleiche wie wir vor. naja, ist halt so, nach ein paar höhenmetern erreichen wir dann auch das otto-haus auf 1.644 m. viele fotos stehen heute auch auf unserem programm, da das wetter ein traum ist. wie gesagt kein einziges wolkerl ist zu sehen und unten liegt richtung osten einfach alles im nebel. das wetter hier oben tut der seele einfach richtung gut. beim otto-haus trinken wir kurz was aus unseren flaschen, krempeln uns die ärmel auf, gise montiert die haxn ab, weil es ist ganz schön warm heute.

weiter gehts dann zu einem kleinen aussichtsplatzerl, wo wir wieder ausgiebig fotografieren. dann gehts sozusagen über stock und über stein - wohl aber eher über stein - bergauf. der weg ist an und für sich zwar am anfang ein bissl steil, dann aber recht angenehm und sehr schön zwischen den vielen niedrigen latschen zum hatschen. ein bissl rutschig sind die steine aber heute. wohl dadurch, dass die erde auf die man zwischendurch ja steigen muss feucht ist und dann rutscht man halt. also aufpassen ist angesagt. auf dem latschenwegerl kann man ja immer wieder zu kleinen aussichtsplatzerl abzweigen und das machen wir dann auch nach einer weile. 

wir finden ein schönes platzerl mit traumaussicht und verzwicken mal unseren ersten teil der jause. aber hallo, was soll das, nur 2 halbe kabanossi pro person, ist das nicht ein bissl wenig. ähm, tja, also ich weiß nicht, äh ich hab wohl ein bissl zu wenig kabanossi eingepackt *pieps*. aber irgendwie wirds scho gehen, also teilen wir uns die kabanossi einfach gut ein. jetzt die hälfte und nachher dann beim richtigen mittagessen den rest. nachdem wir halbwegs satt sind und auch noch ein stückerl süßes gefuttert haben gehts weiter. leider hatschen wir immer wieder hinter anderen nach und die sind nicht gerade leise. an einem wochenende wollen wir eigentlich nimma auf die rax, aber das haben wir ja schon das letzte mal gesagt :).

weiter gehts dann zum preiner-wand-kreuz auf 1.783 m seehöhe. wir verzichten heute auf ein foto dort, denn erstens haben wir ja schon fotos von dort und zweitens sind uns zuviele leute. also kein kurzes beweisfoto von gise, dass ma da waren und dann gehts wieder ein stückerl runter. wir besuchen unser altes jausenplatzerl, von wo man gut die kletterer beobachten kann, die dort raufkraxeln. dann weiter bis zu der abzweigung wo man zu seehütte absteigen kann oder den rundweg wieder zurück zur bergstation geht. dort finden wir einen felsbrocken zum "drauflahnen" und können die kletterer beobachten und natürlich auch wieder das herrliche panorama.

dann gehen wir den weg richtung bergstation und zweigen aber gott sei dank bald links in den wald ab und dann herrscht endlich ruhe. wir gehen bis zur hofhalt-wiese. dort finden wir dann "unseren baumstamm" wieder, wo wir unser eigentliches mittagessen (eigentlich das gleiche wie die jause vorher, nur diesmal hartem eiern getoppt) futtern. auch haben wir wieder einen warmen hagebuttentee mit. die sonne wärmt uns und es ist wirklich sehr schön dort.

weiter gehen wir dann quer über die wiese und suchen den weg, der nicht leicht zu finden ist. aber gise findet jeden weg, also auch diesen hier :). da gehts dann bei leichtem bergauf und bergab dahin, bis wir zur höllental-aussicht kommen. ein wirklich gigantischer ausblick dort und die schatten-sonnen verhältnisse sind cool. wir plaudern mit zwei jungs die dort raufgeklettert sind und holen uns ein paar klettertipps. ich stelle dann fest, dass das sicher nix für mich ist, gise liebäugelt aber sehr wohl mit dem einen oder anderen klettersteig. na, mal schauen was die zukunft diesbezüglich bringt. 

nach einem ausgiebigen foto-shooting bei der höllentalaussicht gehts dann wieder richtung bergstation und da kommt man sich vor wie auf der mariahilfer straße in wien. brrrrrrrrr, das gefällt uns gar nicht. bei der bergstation angekommen, huch, na da sind aber viele leute, ich geh dann mal gleich unsere karten zwicken und wir haben den wagen 56. super, grad ist mal wagen 47 dran. das heißt mehr als eine stunde warten. sitzplätze in der sonne sind so gut wie alle vergeben, also nehmen wir unseren popowärmer und setzen uns ins gras und warten und warten und warten. wir nützen die zeit mit haxn aufmontieren, tee austrinken und schnitten futtern. dann ist die sonne aber weg und ohne sonne ist es richtig kalt. also stehen wir auf und finden dann doch noch ein platzerl auf einer bank, allerdings natürlich im schatten. wir wärmen uns gegenseitig und warten und warten und warten. ist total öd :(.

als der wagen 53 aufgerufen wird, stellen wir uns schon an, den vielleicht können wir uns irgendwo noch reinquetschen. mittlerweile geht die warteliste schon bis zum wagen 72, der dann um 19:20 fährt. na serwas. einige leute haben die nerven nicht dazu und wagen den abstieg. immerhin geht man aber 2 einhalb stunden runter und somit kommt man in die finsternis und das ist ja sicher auch kein vergnügen. aber nicht jammern, wir können uns noch in wagen 55 reinquetschen - immerhin was - und waren dann gegen 17:30 endlich unten. eine recht lustige "schaffner-frau" hat die zeit des runterfahrens kurz gehalten. unten sehen wir dann auch, dass die autos sogar unten an der strasse entlang geparkt haben. da war wohl halb wien heute auf der rax.

rein ins auto, durch die baustellen durchquälen und dann via a2 und a4 richtung heimat. gegen 19:00 uhr waren wir dann zu hause und in eingespielter teamwork-tradition erledigt jeder seine aufgaben, sodaß wir dann gegen 20:00 uhr unsere spaghettis mit salat mampfen. nach dem essen gab es ja noch was zu feiern und so futterten wir noch sachertorte in uns rein. und wir wurden müder und müder und müder, ob das das wetter war oder der fade tatort oder oder oder schnarch....................................

Bilder des Tages.    WanderStrecke des Tages.
Tages-Statistik:
  • 03:14 h netto 
  • 11,9 km
  • 481 Höhenmeter ↑
  • 481 Höhenmete
  • max. Höhe: 1.791 m