29.09. Dürre Wand


heute haben wir uns vorgenommen zur gauermann-hütte auf der dürren wand (eine langgestreckte felskippe) zu gehen.
gegen 8:00 uhr simma aus den federn gekraxelt und da wir am abend davor schon alles hergerichtet haben, dauerte es in der früh nicht allzu lange und gegen 9:30 uhr fuhren wir von zu hause los.

wie gewohnt nahmen wir die abfahrt wöllersdorf an der a2 runter, dann gings an der gutensteiner straße entlang bis nach reichenthal und dann rüber nach waidmannsfeld. eine wirklich sehr nette und landschaftlich reizvolle gegend. in waidmannsfeld haben wir unser auto geparkt und los gings über einen verwachsenen feldweg hinauf. links davon grasten kühe und bimmelten mit ihren glocken, was ziemliches gastein-feeling hervorrief :). von anfang an, ging es ziemlich bergauf durch mehr oder weniger dichten nadelwald. eine wirklich wunderschöne krokuss-wiese lief uns auch über den weg. nach einiger zeit suchten wir uns dann ein schönes platzerl im wald mit schöner aussicht und genossen unsere mittagsjause. danach hörten wir dann auch ein grüppchen anderer wanderer und nach einigem zick-zack hatten wir diese dann auch halbwegs hinter uns gelassen.

der weg war zwar ganz schön bergauf, aber wunderschön zu gehen. ca 15 min vor der gauermannhütte zweigte rechts ein weg ab zur tablerhöhle. gise konnte natürlich nicht umhin diese zu sehen und so teilten sich die wege und uschi hatschte einstweilen weiter richtung gauermannhütte und gise hirschte zur höhle. die letzten höhenmeter zur 1.154 m hoch gelegenen gauermannhütte erinnerten uns sehr an die schönen aussichtsplatzerln auf der hohen wand. immer wieder konnte man vom waldweg "raus" zu einem herrlichen aussichtsplatzerl gehen. 
das wetter war auch gar nicht so schlecht und so hatten wir wirklich gute fernsicht. uschi kam daher als erste bei der gauermannhütte an und nach ein paar minuten war gise auch schon wieder da. zwei große apfelsaft/leitung und ein topfenkuchen mit brombeeren krönten unseren aufstieg. 

das wetter hat sich leider ziemlich schnell eingetrübt und so machten wir uns bald wieder auf den weg bzw. den abstieg. es war nicht der gleiche weg wie hinauf, sondern ein anderer - genannt der "ochsenweg". dieser weg machte stellenweise seinem namen wirklich ehre, da er an manchen stellen ziemlich unwegsam zu gehen war. immer nur runter gehen, ist auch nicht gut :(. 

auf halber strecke runter fing es dann leider zu regnen an und wir mussten unsere regenjacken anziehen. die wegmarkierung war auch nicht gerade vom feinsten. manchmal musste man die markierung wirklich suchen wo es weitergehen sollte. die gegend war aber wirklich schön, über wiesen mit kühen und herrlichen apfelbäumen kamen wir dann doch gut runter. das letzte stück wegerl war dann das gleiche wie beim hinaufgehen. 

auf den letzten metern haben wir dann noch einen wirklich wunderschönen schwarz-gelben feuersalamander gesehen. leider war er schneller als unser fotoapparat :(.

abends waren wir dann doch recht erledigt, da die fast 800 höhenmeter ja nicht wirklich ohne waren.
war aber eine lohnende wanderung, die wir sicher wieder einmal machen werden :).
  
Bilder des Tages.    WanderStrecke des Tages.
Tages-Statistik:
  • 4:04 h netto 
  • 14,1 km
  • 895 Höhenmeter ↑
  • 895 Höhenmete
  • max. Höhe: 1.157 m