15.09. um Schober und Öhler


gegen 8:45 uhr kamen wir erst auf. hergerichtet hatten wir gestern nix mehr, also mussten wir in der früh noch unser ganzes wanderkramuri zsammrichten. heute haben wir uns vorgenommen um den schober und öhler herum zu hatschen. das klingt nicht sooo arg, sind aber laut wanderbüchal doch immerhin an die 700 höhenmeter. 

da die zufahrt zum zinsenstein-hof im inneren längapistingtal.  kurz nach gutenstein nicht so einfach ist, hat gise vorsorglich einen anfahrtsplan ausgedruckt. leider fanden wir trotzdem nicht auf anhieb hin. als wir einen pseudo-förster trafen und den nach dem zinsenstein-hof fragten, erklärte er uns zuerst wie man dort hinkommt, aber dann hat er sich aufgrund unserer wohl ratlosen gesichter dafür entschieden, uns ein stück vor zu fahren und zumindest in die richtige richtung zu lotsen. also fuhren wir dem in einem höllentempo durch gutenstein rasenden pseudoförster nach :). 

der weg führte in ein recht beengendes tal, wo auch jede menge kühe auf den wiesen weideten. endlich beim zinsenstein-hof angekommen, zogen wir uns um und los gings. auf einer forststraße ging es gleich ziemlich bergauf *uff* zum gobenzsattel. dann gings durch den wald in den schwarzgraben und da haben wir auch bei eiseskälte unsere 0815-wanderjause verputzt. uschi war dabei ziemlich am erfrieren.  naja, nur die harten kommen halt durch und bald erreichen dann auch die schober-kapelle auf 961 m von wo aus man den nebelverhangenen schneeberg sehen konnte.

gise fand einen weg, der von der route abwich und ein stückerl abkürzte. der weg war zunächst eine art forststraße und führte dann durch den wald hinauf zur öhler-schutzhütte. dort futterten wir ein öhlerknödel mit sauerkraut. öhlerknödel war ein semmelknödel mit fleischstückchen von einem schweinsbraten und das ganze in schweinsbratensaft. war echt lecker und die haben uns sogar eine portion auf zwei teller aufgeteilt. im öhler-schutzhaus 1uf 1027 m haben wir auch einen superschönen stempel bekommen.

das wetter wurde leider nicht wirklich besser, bis auf ein paar blinzler der sonne, blies ein kalter wand. nachdem wir das öhler-schutzhaus verlassen hatten, war uns dann ganz schön kalt. wir gingen über das öhler-kreuz, dann eine forststraße hinunter.

zusammenfassend, war es nicht eine sooo großartige wanderung, weil für die anfahrtszeit von 1,5 stunden und dann 3 1/2 stunden wandern, lohnt sich der weg schon fast nicht mehr. 3 stunden im auto sitzen und ein bissl mehr als drei stunden wandern, das werden wir nicht mehr machen.
 
Bilder des Tages.    WanderStrecke des Tages.
Tages-Statistik:
  • 3:30 h netto 
  • 12,9 km
  • 620 Höhenmeter ↑
  • 620 Höhenmete
  • max. Höhe: 1.044 m