Ausgangs- und Zielpunkt: Pregàsina (534m)
Zufahrt: A22 bis Rovereto Süd, 240 bis Torbole, Riva. In Riva folgt man der Ausschilderung zum Ledro See. 300 m nach dem Tunnelausgang biegt man links nach Pregàsina ab und fährt auf einer schmalen Straße zum Ort hinauf. Am Eingang des Ortes ist mittlerweile ein Fahrverbotsschild. Wir sind aber bis zum ersten Gasthaus gefahren, wo rechts ein Parkplatz für 7€ am Tag angeboten wird. Es gibt im Ort wohl Probleme mit der Polizei wegen dem Fahrverbot. Hier kann man jedenfalls bedenkenlos parken. Einfach ins Gasthaus gehen und ein Tagesticket holen. Ansonsten gab es früher einen kleinen, ausgeschilderter Parkplatz unterhalb der schon von weitem sichtbaren Kirche. Dort parken aber mittlerweile nur noch Autos mit entsprechender Zufahrtsberechtigung. Ob das auch noch geht können wir nicht wirklich sagen.
Route: Pregàsina - Passo Rochetta - Cima della Nara (1.376m) - Cima al Bal (1.260m) - Pregàsina
Höhendifferenz: ca. 1.100 m
reine Gehzeit: ca. 5:00 Stunden
Schwierigkeit: mittel, T4
Distanz: ca. 13,25 km
Vorgefundene Verhältnisse: alle Wege in bestem Zustand
Gesamteindruck der Tour: großartige Rundtour mit fantastischen Tiefblicken zum Gardasee und Richtung Ledrosee
Entfernungen:
Pregàsina - Passo Rochetta 1:30
Passo Rochetta - Cima della Nara 0:45
Cima della Nara - Cima al Bal 0:45
Cima al Bal - Pregàsina 2:00
Einkehrmöglichkeit(en): In Pregásina
Gipfelstürmer: Mark und Sabine
Wichtiges:
Fahrverbot in Pregàsina über den Sommer! Parken trotzdem möglich beim Hotel Rosalpina direkt an der Straße für ein 7€ Tagesticket plus ein Getränk eigener Wahl. Der Inhaber konnte uns ziemlich glaubhaft machen, dass das behördlich so angeordnet ist und er hier keine Abzocke betreibt...... Der ansonsten auf vielen Seiten erwähnte Parkplatz unterhalb der Kirche wird nur noch von Fahrzeugen mit entsprechender Zufahrtsberechtigung genutzt.
Aufstieg:
Man wandert auf der Straße zur Kirche hinauf und folgt dahinter dem Güterweg (Weg 422b), der bereits erste Tiefblicke auf den See ermöglicht. In der Folge kann man den Güterweg immer wieder auf Wanderwegen abkürzen. Am Ende geht es etwas steiler hinauf auf den Passo Rochetta. Wir hatten hier leider Nebel, ansonsten sieht man hier großartig auf den See hinunter.
Anschließend wendet man sich rechts. Hier ein wenig aufpassen. Die Beschilderung ist etwas unglücklich. Wir sind anfangs auf den falschen Weg geraten. Cima della Nara ist aber angeschrieben. So geht es auf gutem Weg hinauf bis auf den Gipfel.
Danach folgt des spannendste Abschnitt der Tour mit der Überschreitung des Grates hinüber zum Cima al Bal. Allerdings gibt es hier nur wenige leicht ausgetzte Stellen, ansonsten geht es stetig auf und ab meist dem Grat entlang. Hier und da kann man sich mit den Händen über Stufen hinweghelfen oder absteigen. Bei gutem Wetter hat man hier eine fantastische Aussicht.
Abstieg:
Vom Cima al Bal geht es dann teils sehr steil hinunter (Vorsicht bei Nässe) mit einigen Stellen, wo Trittsicherheit und ein wenig Schwindelfreiheit schon nötig sind. In vielen Kehren mündet der Weg gegen Ende hin schließlich in den Aufstiegsweg, auf dem es zurück zum Ausgangspunkt geht.
3D-Höhenprofil