Verpeilspitze (3.423m)
08/09. August 2026
08/09. August 2026
Startpunkt/Zielpunkt: Plangeross, Wanderparkplatz (ca. 1.612m)
Route: Plangeross - Kaunergrathütte - Verpeilspitze (3.428m) - Kaunergrathütte - Plangeross
Höhendifferenz: Tag1: ca. 1..200 Hm
Tag2: ca. 650 Hm
reine Gehzeit: Tag 1: ca. 3:15 Stunden
Tag 2: ca. 7:30Stunden (je nachdem ob am Berg gesichert wird oder nicht)
Schwierigkeitsgrad: schwierig, T4+, II+
Distanz: ca. 12 km
Vorgefundene Verhältnisse:
Alle Wege in gutem Zustand und schneefrei. Zustieg zum Gipfelaufschwung etwas brüchig. Die Rinnen sind ebenfalls etwas brüchig und das Gestein oft in Bewegung. Weniger angenehm. Im oberen Bereich aber guter, fester Fels zum Genussklettern.
Gesamteindruck der Tour:
Insgesamt toller Berg mit fantastischer Aussicht. Auch absolut nicht viele Leute unterwegs. Die Rinnen machen wenig Spaß. Zu loses Gestein, zu brüchig. Aber nach dem Schwenk nach Norden absolut schöne Genusskletterei.
GPX-Track: Kaunergrathütte
GPX-Track: Verpeilspitze (3.428m) - nur Aufstieg
Entfernungen:
Plangeross - Kaunergrathütte 3:15
Kaunergrathütte - Verpeilspitze 3:00 (mit Seilsicherung - sonst auch in 2:30 gut machbar)
Verpeilspitze - Kaunergrathütte 2:30 (mit Seilsicherung - sonst auch in knapp 2:00 gut machbar)
Kaunergrathütte - Plangeross 2:30
Einkehrmöglichkeit(en): Kaunergrathütte
Gipfelstürmer: Mark, Anna, Stefan und Doris
Wichtiges:
Zeitlich macht es einen großen Unterschied ob gesichert wird oder nicht. Haken und Schlingen sind zahlreich vorhanden. Wer also sichern will findet praktisch an jeder Stelle Möglichkeiten.
Aufstieg:
Tag 1:
Vom Wanderparkplatz überquert man an der Brücke den Fluss und folgt dann einige Meter dem Güterweg, bevor der Wanderweg nach Westen abzweigt. Es geht dann rasch sehr steil hinauf und heute war es dann auch schon sehr schwül und warm in diesem Bereich. Sobald man die offene Fläche oberhalb des Waldes erreicht, wird das Gelände etwas gemütlicher. Etwas hinter der Plangeross-Alm geht es dann teilweise flach durch das Plangeross Tal. Sehr idyllisch gelegen! Anschließend folgt eine steile Stufe mit einigen Serpentinen hinauf zum sogenannten "Kärlesegg". Vorbei an einem hübschen See öffnet sich der Bick auf die Kaunergrathütte. Über eine Moräne geht es dann am Ende sehr steil hinauf zur Hütte.
Tag 2:
Aufstieg:
Hinter der Hütte steigt man steil auf gutem und noch unschwierigem Weg höher Richtung Madatschjoch. An einer Abzweigung dann nördlich und vorbei am Plangerosskopf in einer kurzen Querung und dann weiter in einem weiten Rechtsbogen zum Einstiegspunkt der Kletterei, der mit einem großen, roten Punkt markiert ist (ist schon von Weitem sichtbar). Die letzten Meter hier herauf sind nicht ganz zu unterschätzen, der Hang hängt steil weg und ist recht rutschig. Hier ist Vorsicht geboten. Ab dem roten Punkt dann über eine Rampe in die Geröllrinne. Diese ist nicht so angenehm zu gehen, aber nicht schwer. Kurzfristig kann man über einen Felsblock rechts ausweichen. So geht es hinauf bis der Weg nach Nordwesten dreht. Nach einer Querung folgt der wirklich schöne Teil der Route. An einer Wandstelle folgt die Schlüsselstelle (II+). Nach links über eine Rinne (II) und dann in einfacherem Geländer queren, wobei hier schon Trittsicherheit gefragt ist. Linksseitig bewegt man sich im Absturzgelände. Man quert immer wieder ein wenig nach links, dann die nächste Rinne (II) hinauf. So erreicht man schließlich den Gipfelbereich, wo es in wenigen Schritten einfach zum Gipfelkreuz geht.
Abstieg:
Wie Aufstieg zurück zur Hütte und ins Tal nach Plangeross
Grafiken: in Arbeit
Die Fotostory (klicken für Album):