Krummgampenscharte (3.080m)
25. April 2026
25. April 2026
Ausgangs- und Zielpunkt: Kaunertaler Gletscherstraße, Parkplatz am Eingang zum Krummpampental (ca. 2.400m)
Anfahrt: A12 bis Ausfahrt Reschenpass; in Prutz links auf die Kaunertaler Gletscherstraße ca. 30 km hinauf zum Parkplatz
Route: Parkplatz - Krummgampenscharte (3.080m) - Parkplatz
Höhendifferenz: ca. 700 hm
Gesamtzeit: ca. 3:30 Stunden
Reine Aufstiegszeit: ca. 3:00 Stunden
Abfahrt: ca. 0:35 Stunden
GPX-Track: Krummgampenscharte
Schwierigkeit: WS
vorgefundene Verhältnisse:
noch ausreichend Schnee in dieser Höhe, perfekte Frühjahrsverhältnisse, toller Firn in der Abfahrt
Distanz: ca. 9,5 km
Einkehrmöglichkeit(en): In Feichten auf der Rückfahrt kurz vor Ende der Gletscherstraße.
Entfernungen:
Parkplatz - Krummgampenscharte 3:00
Krummgampenscharte - Parkplatz 0:35
Tourengeher: Mark, Stefan und Anna
Gesamteindruck der Tour: Perfekte Frühjahrstour auf traumhaften Abfahrtshängen abseits des Trubels am Glockturm.
Wichtiges:
Die Scharte wurde von uns so "getauft", in der Karte ist sie nicht eingezeichnet und auch nicht namentlich benannt. Sie befindet sich aber unweit des Krummgampenturms (3.130m) nur etwas nördlich davon. Wenn man das Krummgampental hineinläuft und an der Abzweigung Richtung Glockturm steht, sieht man die Scharte schon von Weitem mit ihren perfekten Aufstiegshängen.
Achtung: die letzten ca. 50 Höhenmeter hinauf sind sehr steil (40 Grad +). Hier braucht es neben perfekten Verhältnissen eine gute Spitzkehrentechnik und im Frühjahr meist Harscheisen. Deshalb auch die Bewertung WS, denn ansonsten ist die Tour als absolut leicht einzustufen.
Wer sich das nicht zutraut, kann aber auch auf ca. 3.000 Meter Schluss machen. Die Abfahrtshänge kann man dann trotzdem komplett mitnehmen.
Aufstieg:
Vom Parkplatz folgt man dem Krummgampental taleinwärts in meist nur leichter, sehr angenehmer Steigung. Nach einer ersten kurzen steileren Stufe folgt eine zweite etwas steilere Stelle, wo man dann rechts steiler Richtung Glockturm aufsteigen könnte. Von hier aus ist die Scharte in gerader Linie über weite, perfekte Skihänge aber bereits gut erkennbar. Meist führt auch in dieser Jahreszeit bereits eine Aufstiegsspur hinauf.
Hier dann entweder etwas rechts haltend über gut kupiertes Gelände hinauf und vor dem Felsaufbau zur Scharte hinüberqueren, oder gleich in einem kleinen Linksbogen ausholend dann immer Richtung der Scharte aufsteigen. Die letzten gut 50 Höhenmeter sind dann sehr steil (40 Grad+) und nur bei besten Verhältnissen ratsam. Hier meist Harscheisen nötig. Gute Spitzkehrentechnik ohnehin Grundvoraussetzung. Auf der schmalen Scharte mit großartigem Rundblick ist gerade mal Platz für ein paar wenige Personen.
Abfahrt:
Entlang der Aufstiegsroute
Grafiken: in Arbeit
Die Fotostory (klicken für Album):