Valschavieler Maderer (2.769m)
25. Juli 2026
25. Juli 2026
Startpunkt/Zielpunkt: Gaschurn, großer Parkplatz nach der Kirche (ca. 970m)
Route: Gaschurn - Valschavieler Maisäss - Bizulalpe - Madererjöchle - Valschavieler Maderer (2.769m) - Madererjöchle - Bizulalpe - Valschaviler Maisäss - Gaschurn
Höhendifferenz: ca. 1.800m
reine Gehzeit: ca. 8:00 Stunden
Schwierigkeitsgrad: schwer, T4, I+
Distanz: ca. 22 km
Vorgefundene Verhältnisse:
Alle Wege in perfektem Zustand, keine Schneefelder, die begangen werden müssen.
Gesamteindruck der Tour:
Recht selten besuchter Gipfel, lange und meist einsame Tour, außer am Wormser Höhenweg, wo einem doch einige Leute begegnen.
GPX-Track: Valschavieler Maderer (2.769m)
Entfernungen:
Gaschurn - Valschavieler Maisäss 1:30 (bike meist geschoben......)
ValschavielerMaisäss - Bizulalpe 0:30
Bizulalpe - Madererjöchle 1:15
Madererjöchle - Valschavieler Maderer 1:30
Valschavieler Maderer - Madererjöchle 1:30
Madererjöchle - Bizulalpe 1:00
Bizulalpe - Valschavieler Maisäss 0:20
Valschavieler Maisäss - Gaschurn 0:20 (MTB)
Einkehrmöglichkeit(en): in Gaschurn
Gipfelstürmer: Mark und Stefan
Wichtiges:
Die MTB-Strecke von Gaschurn zum Valschavieler Maisäss ist nach dem raschen Ende der geteerten Straße auf dem Güterweg mit einem normalen MTB kaum fahrbar, weil einfach anhaltend zu steil auf dem steinigen Güterweg. Kann hiermit nicht zur Nachahmung empfohlen werden. Mit E-Bike sicher machbar.
Aufstieg:
Mit dem MTB bis zum Valschavieler Maisäss. Wie unter "Wichtiges" beschrieben nicht zur Nachahmung empfohlen mit einem normalen MTB, mit E-Bike aber machbar. Wir haben jedenfalls einen größerer Teil der 600 Höhenmeter hinauf zum Valschavieler Maisäss geschoben. Erst am Ende wird der Güterweg flacher und dann sogar leicht zu fahren. Die 600 Höhenmeter geht es aber stetig steil bis sehr steil hinauf.
Vom Maisäss zur Bizulalpe sind wir dem sehr steilen Güterweg gefolgt. Dort beginnt dann der nicht gerade tolle Wanderweg hinauf auf den Wormser Höhenweg und über diesen dann hinauf auf den Grat bzw. das Madererjöchle. Ab hier dann auf die steile Wand zuhaltend, erst in grasigen Serpentinen (Trittsicherheit unbedingt nötig) und dann an eine erste Schlüsselstelle, eine ca 10 Meter hohe, felsige Platte mit allerdings guten, kleinen Griffen und Tritten. Man hat aber viel Luft unter sich, hier ist Schwindelfreiheit ebenfalls bereits notwendig. Theoretisch kann man die Platte linkerhand im absolut sehr steilen Gelände (grasig/erdig) großteils umgehen, das ist aber die aus meiner Sicht schwierigere Variante, der kurze Felsaufschwung ist wirklich nicht schwer zu klettern (I. Grad) und dann steht man auch schon auf dem flaschen Rücken, der dann weiter führt zum nächsten Steilaufschwung. Hier etwas mühsam am Rande einer kleinen Felsformation erdig (etwas links des Pfades) oder - recht rutschig - über Geröll und Schutt abwechselnd mit erdigem, steilem Untergrund hinauf auf die Anhöhe mit hübschem Steinmann, von wo aus man den Gipfel bereits gut sehen kann. Anschließend einige Meter absteigend links in die ziemlich unangenehm zu gehende Schutthalde mit teils großen Steinen, teils auch schottrig und sehr rutschig (kann über die großen Steine umgangen werden) und dann nochmal leicht ansteigend auf den Nordgrat des Gipfels und von hier dann in leicht ausgesetzter Genusskletterei im I. Grad (vielleicht eine Stelle I+ hinauf auf den tollen und meist einsamen Gipfel.
Abstieg:
entlang der Aufstiesgroute. Ab Valschavieler Maisäss mit dem MTB zurück nach Gaschurn.
Grafiken: in Arbeit
Die Fotostory (klicken für Album)