Białystok:
Heilig-Geist-Kirche
größte orthodoxe Kirche Polens
Obwohl sie eine Pfarrkirche ist, ist sie aufgrund ihrer Größe und ihrer einzigartigen modernen Architektur ein Zentrum des nationalen Lebens der orthodoxen Bevölkerung.
Białystok-Dojlidy
Kloster der Geburt der Jungfrau Maria
auch als Wallfahrtsort bekannt
Grabarka (bei Siemiatycze, in der Gemeinde Nurzec-Stacja, Wojewodschaft Podlachen)
Kloster der hll. Martha und Maria auf dem Heiligen Berg Grabarka
bedeutendster Wallfahrtsort der Polnischen Orthodoxen Kirche, auch als „Orthodoxes Jasna Góra“ bezeichnet
Ebenso bekannt als der „Berg der Kreuze“. Gläubige bringen hier seit 1710 Votivkreuze mit Gebeten um Hilfe oder zum Dank dar.
Der Hauptfeiertag ist das Fest der Verklärung des Herrn.
Das Dorf entstand 1904 als Siedlung von Arbeitern, die am Bau der Eisenbahnlinie Białystok–Siedlce beteiligt waren.
Das Kloster wurde 1947 gegründet. Auf dem Klostergelände gibt es drei Kirchen: die Verklärungskirche, die auch als Pfarrkirche dient, die Kirche mit der Ikone „Freude aller Trauernden“ und die Refektoriumskirche Entschlafung der Allerheiligsten Gottesgebärerin. Innerhalb der Klostersiedlung befindet sich auch ein orthodoxer Friedhof.
Jabłeczna
Kloster des hl. Onofrius (stauropegisches Kloster)
Das Kloster St. Onuphrius in Jabłeczna ist eines der ältesten Männerklöster Polens (aus dem 15. Jh.), gelegen am Fluss Bug. Es ist berühmt für die wundertätige Ikone des hl. Onuphrius, die der Legende nach den Fluss hinabtrieb. Das Kloster war eine historische Bastion der Orthodoxie und eine der wenigen, die die Union von Brest nicht akzeptierten (ein historisches Zentrum der Dyzuniten poln. Dyzunici).
Knorydy
Kapelle der Ikone Unserer Lieben Frau von den Schmerzen und Freude aller Betrübten,
bekannt für ihre zahlreichen Votivgaben und die vielen Wallfahrten in der Region
Koterka
Kirche der Ikone Unserer Lieben Frau aller Schmerzen und Freude aller Betrübten
sehr abgelegen nahe der Grenze zu Belarus gelegen
erbaut an der Stelle einer Marienerscheinung an einer Wunderquelle, berühmt für eine wundertätige Ikone
Odrynki
die einzige orthodoxe Einsiedelei (Skete) Polens, den hll. Antonius und Theodosius von Kiew (poln. Teodozjusz Pieczerski) geweiht, liegt in der malerischen Aue des Flusses Narew.
Piatienka
Kirche des hl. Kreuzes
auch als Wallfahrtsort bekannt
Puchły
bekannt für die wundertätige Ikone Unserer Lieben Frau vom Schutz.
Die Kirche Unserer Lieben Frau vom Schutz in Puchły gilt als eine der schönsten Holzkirchen der Region.
Saki
Kirche des hl. Dmitri (Demetrius von Thessalonich)
auch als Wallfahrtsort bekannt
Stary Kornin (Wojewodschaft Karpatenvorland)
ein Zentrum, das für Marienerscheinungen im 18. Jh. bekannt ist, hier befinden sich die orth. Kirchen St. Anna und St. Michael
Supraśl
Kloster von Mariä Verkündigung und Johannes dem Theologen
Das Mariä-Verkündigungs-Kloster in Supraśl ist ein monumentaler Klosterkomplex mit einer einzigartigen Wehrkirche. Es ist ein bedeutendes Zentrum für Kultur und Spiritualität und besitzt eine Kopie der wundertätigen Supraśler Ikone der Gottesmutter.
Święta Góra Jawor (Berg in den Niederen Breskiden, poln. Beskid Niski, beim Dorf Wysowa-Zdrój, in der Gemeinde Uście Gorlickie, Wojewodschaft Kleinpolen)
ein bedeutendes Heiligtum im Südosten Polens, der Ort von Marienerscheinungen im Jahr 1925, der insbesondere für die Lemken von großer Bedeutung ist
gilt orth. und griechisch-kath. Christen aufgrund der Marienerscheinungen, die sich dort in der Zwischenkriegszeit ereigneten, gleichermaßen als heilig
Święta Krynoczka (bei Hajnówka):
Eine hl. Quelle im Urwald von Białowieża, ein Ort des Gebets um Heilung
ein bedeutender Wallfahrtsort, der mit einer wundersamen Erscheinung und der heilenden Kraft des Wassers in Verbindung gebracht wird. Gläubige schreiben dem Quellwasser heilende Kräfte zu, die Verehrungstradition reicht Jahrhunderte zurück.
alljährliche Wallfahrten, insbesondere am Dreifaltigkeitsfest und der übrigen Zeit nach Pfingsten
Turkowice (bei Werbkowice)
Kloster Mariä Schutz
berühmt für die Ikone der Muttergottes, deren Geschichte bis ins 14. Jh. zurückreicht
seit 2008 wieder Nonnenkloster und Wallfahrtsort
Ujkowice
Kloster der hll. Kyrill und Method
auch als Wallfahrtsort bekannt
Warszawa dt. Warschau
die Kathedrale Hl. Maria Magdalena (Sitz des Metropoliten von Warschau und ganz Polen) und die Kirche Hl. Jan Klimak (Johannes Klimakos) in Warszawa-Wola dienen als zentrale Verwaltungs- und Gebetszentren in der Hauptstadt
Die neue Sophienkirche (Hagia Sophia) in Warszawa-Ursynów, 2023 geweiht, ist der erste Neubau einer orth. Kirche in Warschau seit über hundert Jahren. Die stattliche Kirche wird auch als Kathedrale bezeichnet und ist ein Zentrum des orth. Lebens in Polen geworden.
Wojnowo dt. Eckertsdorf
Pfarr- und Klosterkirche „Entschlafung der Gottesmutter“ mit Heiligtum
in Masuren gelegen, historisch mit den altgläubigen Philipponen verbunden, ist es heute Nonnenkloster und orthodoxe Kirche
Zwierki
Frauenkloster Mariä Geburt und Kirche des Märtyrers Gabriel
ein bedeutender Wallfahrtsort für den hl. Märtyrer Gabriel Zabłudowski, dessen Reliquien hier aufbewahrt werden
außerdem ein Wallfahrtsort der unierten griechisch-katholischen Kirche:
Kostomłoty
Kirche St. Nikita in Kostomłoty
Die Kirche wurde 1631 als unierte Kirche erbaut und war zeitweise von 1875 bis 1927 orthodox.
Heiligtum der Unierten Kirche in Polen
Gedenkort der Märtyrer von Pratulin (+ 1874): Anicet Hryciuk, Bartłomiej Osypiuk, Łukasz Bojko, Konstanty Bojko, Konstanty Łukaszuk, Onufry Wasyluk, Daniel Karmasz, Wincenty Lewoniuk, Jan Andrzejuk, Michał Wawryszuk, Maksym Hawryluk, Filip Geryluk und Ignacy Frańczuk.
Das Dorf Kostomłoty ist für seine Multikulturalität bekannt ist und beherbergt auch die orth. Kirche des hl. Nikita des Märtyrers.