Christadelphian-Gemeinden in Belgien

Evangelium eine Gute Nachricht

 

Und jetzt die guten Nachrichten

Schon sehr lange sind wir daran gewöhnt, regelmäßig von Not, Unglück, Gewalt und Kriegen zu hören. Wenn der Nachrichtensprecher seine Papiere zur Hand nimmt, sind wir stets darauf vorbereitet, weitere schlechte Nachrichten aus aller Welt zu erfahren. Meistens werden wir nicht enttäuscht. Selbst unter der notwendigen Einschränkung, welche die Massenmedien zwingt, nur die bedeutendsten und sensationellsten Ereignisse des Tages konzentriert vorzutragen - wie Bombenterror, Flugzeugentführungen, Mordanschläge, Wirtschaftszusammenbrüche, hohe Arbeitslosigkeit,
weitere Steuererhöhungen, Rentenkürzungen und anderes - gilt
trotzdem ganz allgemein, daß die Nachrichten viel eher eine düstere, unheilvolle, als eine anregende oder erfreuliche Angelegenheit sind.
Zwar werden immer noch eine Menge gute und nützliche Dinge auf der Welt
getan, doch solche Taten kommen nur selten an die breite Öffentlichkeit. Auf dem großen Bildschirm der Weltereignisse sind die Nachrichten schlecht!
Verlegen und bitter nur kann das Lächeln über jenen Buben sein, der zu seinem Freund gesagt haben soll: "Meine Mutter liest keine  Horrorgeschichten mehr, sie sieht sich die Nachrichten im Fernsehen an!"
Nach den Aussagen der Bibel herrscht dieser Zustand der Welt und der
menschlichen Gesellschaft kurz vor dem zweiten Kommen Jesu Christi auf die Erde.
Tatsächlich hat Jesus selbst diese Zeit der weltweiten Not vorausgesagt und sie als Zeichen seiner Wiederkunft angekündigt (Lukas 21,25-28). So müssen gewissermaßen die Zustände erst schlimmer werden, ehe sie gebessert werden können.
Doch den gläubigen Menschen ist die Versicherung gegeben, daß es mit den schlechten Nachrichten ein Ende haben und das Gute die Oberhand in der Welt gewinnen wird.


Das Evangelium ist eine "gute Nachricht"

Evangelium bedeutet tatsächlich "gute Nachricht" oder "frohe Botschaft". Es ist der Kern der biblischen Verkündigung. Als Jesus in Bethlehem geboren wurde, verkündeten Sendboten vom Himmel dieses Ereignis als eine gute Nachricht für die Menschheit:
"Denn euch ist heute der Erlöser geboren, welcher ist der Messias, der Herr,
in der Stadt Davids" (Lukas 2,11).
Die Bibel nimmt den bedauernswerten Zustand, in den die Menschheit durch den Ungehorsam gegenüber Gottes Gebot geraten ist, nicht leicht. Sie zeichnet in deutlichen Bildern die Not und das Leid, die wegen des Ungehorsams über die Menschen gekommen sind: Grausamkeit, Laster und Gewalt, die die menschlichen Beziehungen zueinander verdorben haben, und Eigennutz, Habsucht und Gedankenlosigkeit, die den Menschen von Gott abgewendet haben. Die Bibel, das Wort Gottes, bekundet Gottes Abscheu gegen all dies Böse. Und doch bringt sie gute Nachrichten. Sie verkündet Jesus als den Messias, der die menschlichen Bedürfnisse
erfüllen wird, und zwar nicht nur die des einzelnen, sondern auch die Bedürfnisse ganzer Nationen, ja, der gesamten Menschheit. Es gibt keine andere Antwort auf unsere weltweiten und persönlichen Probleme und Ängste. Jesus, der Messias, ist die Antwort - er allein! Wenn er wieder auf der Erde anwesend sein wird, werden andere Verhältnisse herrschen. Die Bibel spricht von einer Zeit, in der die Erde voll Erkenntnis des HERRN sein wird, wie Wasser das Meer bedeckt (Jesaja 11,9; Habakuk 2,14). Sie spricht von einem überaus herrlichen Glück, das die Not und Schmerzen dieser Zeit ablösen wird und geradezu einer Wiedergeburt der gesamten Schöpfung gleichkommt (Jesaja 65,17-19; Römer 8,18-25). 


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