Zwischen Wissenschaft und Blasphemie
Der Mensch ist ein sich entwickelndes Wesen. Stößt er mit seinen Möglichkeiten an Grenzen, wird er erfinderisch. Diese Findigkeit bescherte uns viele nützliche Alltagsgegenstände, ohne die wir ziemlich aufgeschmissen wären. Zu Beginn waren es natürlich Behelfe, Werkzeuge. Kurz gesagt Dinge, die das Leben des Menschen einfacher machten. Doch bald wurden komplexere Maschinen gebraucht. Mühlräder, welche sich die Wasser- oder Windkraft zu Nutze machten, ertragreicher Erzabbau und einfache Schmelzöfen. Mit jeder Dekade und jedem Fortschritt ersann man Neues. Jedoch nicht nur zum Besseren der Menschen. Mit der Erfindung des Schwarzpulvers griff auch die Kriegsmaschinerie gierig auf die Fortschritte zu. Und bald waren auf den Schlachtfeldern Geschütze und Musketen die ausschlaggebenden Kriegsentscheider.
Die Forschung blieb nicht stehen. Leider, so muß man klar sagen, bestimmt heute größtenteils die Wirtschaft, was erforscht werden soll. Wir sind weid über den Punkt hinaus, wo man Zuhause am Rechenbrett, also mit rudimentären Utensilien noch etwas Neues entdecken könnte. Die aufwendigen Ausstattungen der Labore, die zeitaufwendige Protokollierung und Reproduktion von Erkenntnissen kosten viel Geld. Man ist oftmals auf Geldgeber der Wirtschaft angewiesen und natürlich können diese vorgeben, an was geforscht werden soll.
Wo zieht man die Grenze zwischen Wissenschaft und Blasphemie? Wo zwischen Ethik und Notwendigkeit?
Dient es der Menschheit, Massenvernichtungswaffen zu entwickeln, oder unsinnige Tierversuche durchzuführen um Kosmetika zu entwickeln? War es wirklich nötig, ein Schaf zu klonen? Dies ist aber nur ein kleiner Teil des Ganzen, der allgemein hin bekannt ist!
1956 erschien im Time Magazin ein Artikel über das Klonen von Menschen. Und man verabsäumte es nicht, auch Fotos dieser armen Kreaturen zu zeigen. Das erschaffen des perfekten Menschen war bereits als Eugenik bekannt und wie man sieht, wurde daran gearbeitet.
Im 20. Jahrhundert gründete man in den USA ein Klonlabor, daß einem für damals $100.000 sein Haustier „kopiert“. Ein Polizeihund mit Namen „Trakr“, den den letzten Überlebenden unter den Trümmern der World Trade Center aufspürte wurde von der „BioArt“ sage und schreibe 5 mal geklont. Da es aber immer wieder zu Fehlbildungen und gestörtem Verhalten kam, wurde dieses Projekt wieder eingestellt.
Begründung: Es sei nicht wirtschaftlich. Also waren keine ethischen Gründe das Motiv, sondern der Finanzstand in der Firmenkasse.
Man darf mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, daß Klonen und Experimente am Erbgut fortgeführt wurden und werden. Nicht mehr im Sichtfeld der Öffentlichkeit, dafür leider mit dem Segen des Militärs und großen Pharmakonzernen. Denn 2018 hat man, so die Wissenschaft, endlich Teile der DNA eines Wollhaarmammuts extrahieren können und man ist zuversichtlich, bald ein lebendes Mammut zu besitzen. Im selben Jahr wurde nach Angaben der „Chinesischen Akademie der Wissenschaften“ erfolgreich ein Affe geklont.
Der Weg zum perfekt zusammengebastelten Menschen scheint vorprogrammiert. Erst kürzlich prangerte eine Headline, man habe menschliche Minigehirne in Petrischalen gezüchtet und ihnen beigebracht, ein Videospiel zu spielen. Zudem sei man überrascht gewesen, daß diese schneller lernten, als künstliche KI. Man mag sich gar nicht ausmalen, was vielleicht bereits alles in den Laboren gezüchtet wurde.
Die Errungenschaften eines Ignaz P. Semmelweis, mit dessen Verstehen der Sterilität im medizinischen Wesen, viele Millionen Menschen einen operativen Eingriff überleben konnten, weicht nun dem Namen Fauci und Konsorten, seiner „Gain of Function“ Studien zu Laborviren und möglichen Biowaffen, Gensequenzierung, deren Manipulation und Anwendung.
Der Mensch macht viele Fehler und durch seine Neigung zur Überheblichkeit, von in den Himmel gelobten Wissenschaftsgrößen, sinkt der moralische Wert des Forschungsobjekts weiter ab. Ergebnisse, Veröffentlichungen, Geld, Ruhm und ein Nobelpreis. Das steht heute wohl eher im Fokus, als das Wohl und der Respekt vor Lebewesen.
Es ist daher mit Recht als unklug zu bewerten, wenn man einzelne Menschen „Gott“ spielen lässt. Die Schöpfung ist, auch ohne Eingreifen des Menschen, „perfekt genug“, geht man von standardisierten Glaubensanschauungen aus. In der Öffentlichkeit zeigt man sich immer von der humanitären Seite. Besorgt um den Gesundheitszustand der Weltbevölkerung. Das tägliche Geschäft dreht sich aber nur um vermarktbare Ergebnisse. Die Menschen in Uganda & Co brauchen aber keine Impfung gegen Masern oder Keuchhusten, sie brauchen sauberes Wasser und die Möglichkeit, sich selbst ernähren zu können. Man sollte fähige Helfer entsenden, welche den Menschen lernen, wie man Brunnen schlägt, Feldfrüchte anbaut und Gerätschaften wartet. Die Milliarden an Geldspenden der letzten zwanzig Jahre versickerten doch nur wieder in dunklen Kanälen.
Forschung muß ausschließlich FÜR und nicht GEGEN den Menschen stattfinden und angewandt werden. Und ebenso, sollten ( nur auf Zeit gewählte ) unfähige Politschergen ihre verbrämte Unmenschlichkeit nicht am Volk auslassen.
Denn eines ist klar: Am Ende werden jene tief fallen, die sich auf Schweinereien eingelassen haben.