Unter unseren Füßen
Immer wieder lassen sich auf dieser Erde geheimnisvolle Dinge entdecken. Vieles läßt sich mit herkömmlichen Mitteln natürlich wenig bis gar nicht erklären. So auch das Hypogeum auf Malta, welches per Zufall gefunden, aber vom Entdecker lange nicht erwähnt wurde, da diese Person befürchtete, die Behörden könnten seinen Hausbau stoppen.
Erst später fand man heraus, auf welchem Schatz er hier gestoßen war. Umfangreiche Untersuchungen und Grabungen wurden unternommen.
Das Hypogeum, wie es heute genannt wird, war zu Beginn der Untersuchung nur eine von vielen, prähistorischen Höhlen, wie man sie auf der ganzen Welt finden mag. Doch bei den archäologischen Grabungen kam man zu keinem Ende. Ein Raum reihte sich an den anderen und ließ die Forscher nur noch staunen. Aber nicht nur das schiere Ausmaß war überwältigend, sondern auch die Art und Weiße, wie diese unterirdischen Räumlichkeiten konstruiert wurden. Gänge, Säulen, Gewölbe, Nischen, Treppen, alles aus dem gewachsenen Fels geschlagen und säuberst geglättet. Gerade und geschwungene Formen, wohin man auch sieht. Doch die größte Überraschung war die Erkenntnis, daß dieses unterirdische Bauwerk drei Etagen besitzt und schätzungsweise Platz für 20.000 Menschen bieten würde.
Bald mußte man sich die Frage stellen, zu welchem Zweck man eine ganze Stadt unter der Erde und in den Fels baut. Da man das „Hypogeum von Hal-Saflieni“ in die Steinzeit datiert, muß man aller wissenschaftlichen Ausführungen zum Trotz anführen, daß solch ein Unterfangen mit damaligen Mitteln nicht durchführbar gewesen wäre. Auch wenn es Archäologen, wie einen Jean Pierre Adam gibt, welcher der Meinung ist, mit viel Hingabe und zum Gefallen ihrer Götter, hätte man so etwas hinbekommen. So seine Meinung zum Bau der großen Pyramide in nur zwanzigjähriger Bauzeit.
Tja, wenn eine Erklärung fehlt, sind wieder die Götter schuld(...)
Zu allem Überfluß fand man in der unterirdischen Stadt auch noch sechs Langschädel, die man über dreißig Jahre unter Verschluß hielt. Ob das Auftauchen ein Versehen war, lassen wir dahingestellt. Der Grund mag die Angst vor Spekulationen gewesen sein, denn man ist davon überzeugt, es könne nur den Homo Sapiens geben, welcher im Stande ist technische Höchstleistungen zu erbringen.
Versuchen wir, Malta mit dem deutschsprachigen Raum zu verbinden und betrachten den dokumentierten Inhalt einiger alter Aufzeichnungen was sich hier in Archiven finden läßt, ist schier unglaublich. Aus einem Originaldokument aus dem Jahre 1655 kann man entnehmen, daß man mit mehreren subterranen Völkern Handel trieb oder zumindest in Kontakt stand.
Eines Tages schob die Kirche einen Riegel vor und ließ alle bekannten Zugänge versiegeln. Der Ursprung vieler unserer Sagen könnte daher auf altes Wissen um diese Vorgänge zurückzuführen sein. Wissendes Volk übergab man der Inquisition um es zum Schweigen zu bringen. Es wird nicht nur vermutet, daß einst auch Templer Kontakte mit diesen Wesen pflegten.
Auszug aus dem Raming-Akt (AVA Wien) Original von 1512, kopiert 1720
Einst freie Bauern mit eigenem Hofe mit 12 Himmeln und Siedlung waren ansässig, ob dem Murboden; politisch zu Falkenburg wovon Sigmundt mit dem unterirdischen Volke der Kara in Verbindung gewesen ist.
(…) Die Rammings sind auch Wächter des Weges ins Unterirdische.
Derlei Dokumente und Urkunden werfen die Frage auf, ob denn mehr Wahres an den Sagen ist, als nur Dichtung und Phantasie. Denn diese Akten geben zuweil Standorte der Zugänge zur Inneren Welt preis.
Auszug aus einem Dokument vom 15. März 1580, gezeichnet von Abt und Probst zu Nivenburg:
Nach reiflicher Schlußfindung sind wir nicht andtheimgestanden, dem Rath des hochlöblichen Maurermeister Gubiser zu folgen, den Bethkeller der Urchristen, welcher zuletzt von der 12A. Zeche (12 Apostelzeche) genützt, durch Flutung mittels Schlammwasser und Steinen durch Umleitung des Albrechtsbaches in ins Gewölbe zu schlagende Löchern zu verfüllen und vor der Benutzung durch Katholiken und deren Untergang ins Heidnische zu bewahren.
Darin bestärken uns die Erfahrungen des verewigten Geoffroy de Charny, die Erkenntnis vom hermetischen Brennleuchten und sonstigen heidnischen Unfuge(...)
Das Wissen um subterranische Völker war also zumindest bis ins späte 16. Jahrhundert bekannt. Vielleicht lassen sich auch Verknüpfungen zu Hubertus Koch finden.
Der heidnische götzenhafte unheilbringende Schwarze Stein soll verpackt werden, daß seine Kräfte nicht mit dem Schlamm in Berührung kommen können.
Was der genaue Auslöser für den Abbruch der Beziehungen war, kann man vielleicht erahnen.
Das Hypogeum von Malta mag ein Begegnungsort für Menschen und andere Wesen gewesen sein. Die gefundenen Langschädel scheinen nicht zum modernen Menschen zu passen. Fest steht wieder einmal, daß Erkenntnis vor der Menschheit verborgen wurde und daß die Kirche großen Einfluß darauf hatte.
Passend hierzu ist wohl eine Aussage von Sokrates. „Ich weiß, daß ich nichts weiß“
Unsere Geschichte ist größtenteils zerpflückt, verändert oder vergessen. Und im Verlauf von Jahrhunderten ist es äußerst schwierig, aussagekräftige Dokumente zu sichten, die Rückschlüsse bieten. Und wenn man auf solche trifft, sind die Inhalte oft so phantastisch, daß man eigentlich seine bisherige Weltanschauung rigoros hinterfragen muß. Einige engagierte Forscher und Gelehrte haben jedoch bereits Beweise für Inhalte der Dokumente erbringen können, was deren Echtheit unterstreicht. Nach wie vor ist es aber nur mit größten Anstrengungen möglich, in den Schriften genannte Orte zu erkunden, da häufig sakrale Bauten über ihnen errichtet wurden. Somit ist solch ein Unterfangen nur mit dem Segen der Kirche möglich, zumal am Beispiel von Österreich, sich 57% des gesamten Landes in klösterlichen Besitz befinden.