Artificial Intelligence: Nebenwirkungen
Es ist eigentlich erschreckend, wie sehr diese Software mittlerweile ausgereift ist. In einem normalen Dialog fällt es kaum noch auf, daß man sich im Grunde nur mit Programmcode unterhält. In den Anfangszeiten der AI war das anders. Antworten waren lediglich übermittelte Informationen, welche von ChatGPT und anderen aus dem Internet gezogen wurden. Quasi eine bessere Search Engine. Ohne menschliche Züge, lediglich ein Softwareroboter, der sich in die Liste andere Apps einreihte.
Ohne die exorbitante finanzielle Unterstützung durch Staaten und Vermögensverwalter, hätte es weder diese großen, technischen Sprünge, noch den ganzen Hype um AI/KI gegeben.
Wenn wir von Investitionssummen sprechen, sehen wir uns im dreistelligen Milliardenbereich. Im Jahr 2025 wurden weltweit $ 248 Milliarden bereitgestellt. Jedenfalls ist dies die offizielle Summe.
Die größten Investitionen erfolgen dabei vor allem bei den Tech-Giganten. Amazon, Google, Meta und Microsoft haben in einem Quartal Rekordausgaben für KI-Chips, Server und Rechenzentren getätigt.
Künstliche Intelligenz beeinflußt mittlerweile ganze Tech-Branchen, wie Chiphersteller, den CPU und GPU Markt, sowie die Speicherhersteller. Die Hardware wird nun nur noch überteuert an Endkunden bereitgestellt. Computer und Computerhardware erreichen nun Preise, die einem die Zornesröte ins Gesicht treibt. Der größte Teil von Hardware wird in riesigen Rechenzentren verbaut. Diese Zentren benötigen zusätzlich Unmengen an Energie für den Betrieb und die Kühlung der unzähligen Server Racks. 2025 betrug der Stromverbrauch unglaubliche 415 Twh! Bis 2030 wird mit einem Stromverbrauch von weit über 900 Twh gerechnet!
Die Stromkosten für die dort in der Nähe lebenden Menschen steigen zunehmend, die Grundstückspreise verlieren an Wert. Auch Wasserknappheit und Verschmutzung in diesen Regionen wird immer mehr zum Problem. Der unerträgliche Lärm, der von diesen Rechenzentren ausgeht, ist obendrein ein erhebliches Problem. Mittlerweile gibt es auch im Internet diverse Videos von Betroffenen, die wegen dem Lärmpegel von bis zu 120 Dezibel (in unmittelbarer Nähe), nicht nur keinen Schlaf mehr finden, sondern auch psychische, wie physische Probleme bekamen. Eine Dauerbeschallung von 70 bis 80 Dezibel wird im Umkreis von etwa 400 Yards (ca 366m) bei vielen Betroffenen gemessen.
Hierzu ein paar weiterführende Artikel:
KI verdoppelt Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2030
KI treibt Speicherpreise – Warum PC's und Handy teurer werden
KI Live 400 Yards From Mark Zuckerberg’s Massive Data Center
KI Live Next To Amazon's Largest Data Center. They're Stealing Our Water
Je mehr Menschen KI nutzen, um so mehr Rechenleistung, also Hardware, Energie und Boden, wird benötigt. Man muß natürlich den einfachen User von den Datenkraken für Marketing und Überwachung unterscheiden. Diese letzte Gruppe nimmt den größten Teil ein. Daten sind ein wertvolles Gut um seine Produkte gezielt anpreisen zu können. Staaten verwenden diese Technik zur Überwachung und Delegierung.
Alles, was Menschen von einer KI wissen wollen, alles was sie an persönlichen Informationen preis geben, wird genutzt um Profile der Menschen zu erstellen. Nicht nur des Einzelnen, sondern um das kollektive Denken zu erfassen, und es nachfolgend zu verwerten. Daher war es so wichtig, ChatGPT und Co für die Menschen kostenfrei/kostengünstig bereitzustellen. Eine freiwillige Weitergabe von persönlichen Informationen. KI: Dein Buddy der immer ein offenes Ohr hat, sich gerne deine Probleme, Sorgen, Vorlieben und politische Meinung anhört.
Wer sich etwas mit Künstlicher Intelligenz befaßt erkennt schnell, daß es sich natürlich nicht um Intelligenz handelt. Es ist ein ausgefeiltes Stück Software, welche programmiert wurde, um auf die Art zu antworten, wie es der User ins Textfeld, oder über ein Mikrofon eingegeben hat. Dies kann also eine einfühlsame Antwort sein, eine sachliche, oder eben etwas humorvoller. Das geschieht mittlerweile so gut, daß manche Menschen sich in ihren Chatbot verliebt haben! Die Coronazeit, mit ihren Beschränkungen und der Isolation über lange Zeit, haben das sozialgefüge stark in Mitleidenschaft gezogen. Viele Menschen haben soziales Verhalten eingebüßt. Diese sind daher potenziell eher für Chatbots empfänglicher, als Menschen die nach wie vor den persönlichen Kontakt und Austausch untereinander begrüßen.
KI ist eine gute Sache, wenn man sich darauf beschränkt, es als Tool zu sehen, nicht als etwas selbständig Denkendes.
Sie suchen eine Lösung für ein technisches Problem? KI kann helfen. Sie brauchen seelischen Beistand? Wenden Sie sich an Menschen, nicht an Programmcode.
Politische Themen läßt man besser ganz weg, da sich KI nur auf das bezieht, was ihr zu Verfügung gestellt wird. Und meist ist es das, was man allgemein hin als Mainstream kennt. Jede KI der großen Anbieter hat eingebaute Filter, um ja nur keine Aussagen zu treffen, die das System in Frage stellen würde.
Wir haben uns ein Monster geschaffen, welches unsere Ressourcen auffrißt, all unser Wissen erhält, was wir aber nicht kontrollieren können. Es besteht sogar die Gefahr, daß künstliche Intelligenz beginnen wird, unsere Schwächen gegen uns zu verwenden.
Wie schon häufiger geäußert, liegt der Fluch oder Segen von Technik in den Händen derer, die sie bedienen.
„KI ist wahrscheinlich das Beste oder das Schlimmste, was der Menschheit passieren kann.“
– Stephen Hawking, Physiker -