DAS PERSÖNLICHE RETTUNGSWERK GOTTES AUF ERDEN
Teil 1
Die Menschwerdung Gottes
Gott nahm trotz Seiner Vollkommenheit den Menschenleib an, der Ihm unendlich ferner liegt als uns unvollkommenen Menschen. Sein heiligstes Wesen, Sein heiligster Geist und Sein heiligstes Leben aber
blieben unverändert göttlich. Daher ist Seine Menschwerdung das größte Wunder aller Zeiten der Ewigkeit und eine unvorstellbar schwere Selbstaufopferung!
Gott hatte von den Bäumen und Wassern des Lebens in Seinem Reich an Sich genommen, was trotz der Reinheit dieser Nahrung für Ihn schon eine schmerzliche Bedrängnis bedeutete. Sein heiligster Menschenleib, der in der heiligsten Kindesgestalt Christi durch die Jungfrau Maria auf diese Welt kam, war also himmlisch-rein. Wäre Gott Christus nicht persönlich als Mensch gekommen, hätten die Menschen niemals das Gute, also die Kräfte der ewigen Wahrheit, in seiner Vollkommenheit erkennen können, gleichzeitig aber auch nicht das Böse in seiner ganzen Gewalt als die Kräfte der finsteren Lüge.
Und die Erkenntnis von Gut und Böse ist die wichtigste Voraussetzung für die Erkenntnis der eigenen Fehler und Unvollkommenheit, zugleich aber auch für die wahre Gotterkenntnis. Jeder Mensch kann übrigens ganz einfach Gut und Böse erkennen, er muß sich nur fragen, ob alles, was er anderen tut, auch ihm angenehm wäre! Deshalb lautet auch das einzige Gebot, das Gott den Menschen gab:
Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun sollen, das tuet ihr ihnen vorerst selbst. Liebet euch untereinander so, wie Ich euch liebe.
Niemand aber hat größere Liebe als derjenige, der sein irdisches Leben freudig hingibt für das Wohl der Seinen. Du erinnerst dich an den reinsten aller Großengel, die mit uns zu unserer Rettung ausgezogen ist aus dem Reiche Gottes. Dieser Großengel, dessen dynamische Kräfte hundertmal stärker sind als die
des Satans, und der uns mit den anderen Helfern vor ihm und seinen Teufeln beschützt hatte, als sie uns doch noch in ihre Verdammnis führen wollten, dieser Großengel, dessen Sterben nach dem Auszug am längsten gedauert hatte, er wurde im Irdischen die Mutter Gottes Maria! Sie wurde von ihrer Mutter Annunta vaterlos empfangen und kam am 16.Juli 731 d.R. zu Nazareth in Galiläa zur Welt. Annunta aber starb, als Maria sieben Jahre alt war. Jasen Alphäus, Aschaiältester zu Nazareth, nahm MARIA zu seinen eigenen sechs Kindern in sein Haus, wo sie den beiden jüngsten Knaben trotz ihrer Jugend ein liebevolles
Mütterchen war, denn sie hatten ebenfalls ihre Mutter bereits verloren. Maria blieb im Haus des gütigen Jasen Alphäus, Vater Jasen genannt. Am 21.März 749 d.R. geschah schließlich das große Wunder der heiligen Verkündigung und Empfängnis in der Aschaigemeinde zu Nazareth. Ein wunderbares Licht erfüllte plötzlich den Raum, reine Wesen des Reiches Gottes wurden allen sichtbar. Einer der Engel trat vor, kniete vor Maria, die selbst im Licht verklärt dastand, nieder und begrüßte sie in tiefster Ehrfurcht: „Ave, MARIA”. Er verkündete ihr die Geburt Gottes in Christo Jesu. Daraufhin erfüllte ein noch herrlicheres Licht den Raum, eine himmlische Lichtgestalt wurde darin sichtbar, schwebte auf Maria zu und ging in ihr auf. Das war die heilige Verkündigung und Empfängnis. Am Sonntag, dem 19. Dezember 749 der Römer, gegen 21 Uhr wurde Gott in einem halb verfallenen Felsenstall zu Bethlehem in Judäa geboren. Die heiligste Jungfrau, war mit dem damals schon 71-jährigen Vater Jasen auf der Flucht vor den Knechten des todkranken Königs Herodes I.
Er war von den Pharisäern aufgehetzt worden und glaubte, die Aschai hätten durch ihre Verbindung mit dem Jenseits ihm seine schwere Krankheit angewünscht. Die Aschai waren Menschen aller Völker, die sich auf der ganzen Welt in Gemeinden zusammenschlossen und den Verkehr mit dem lichten Jenseits pflegten. Dadurch wurden sie über den Sinn ihres irdischen Lebens, über ihre Herkunft und ihr ewiges Fortleben nach dem irdischen Sterben unterrichtet. Sie standen durch Boten miteinander in Verbindung und erwarteten alle das große Wunder der Menschwerdung Gottes.
Gott bezeichnete die Aschai einmal als die grüne Insel im seelisch-geistigen Sumpf dieser Welt. Von den Judenoberen aber wurden sie als „Totenbefrager“ verfolgt. Zur damaligen Zeit waren viele Aschai aus den Judenlanden auf der Flucht nach Syrien. An Vater Jasen, der prophetischen Wesens war, war aber die Weisung ergangen, mitten durch den Rachen des Löwens von Galiläa durch Samaria, Judäa und Idumäa ins rettende Ägypten zu ziehen. Die ersten Zeugen der Menschwerdung des Gotteskindleins waren sieben
junge Aschai, Hirtenknaben zwischen neun und vierzehn Jahren, die in der Umgebung Bethlehems die Herden ihrer Herren hüteten. Der Gesang einer Engelschar hatte sie geweckt, sie verkündete ihnen das Wunder und schwebten über den jungen Hirten zum Felsenstall. Dort fanden sie die heiligste Mutter und Vater Jasen und sahen zugleich ein wunderbares Licht. Erst allmählich gewahrten sie in diesem Lichte
Seiner Verklärung das neugeborene Gotteskindlein auf dem Stroh.
Nach den sieben Hirten, deren Namen übrigens Arutos, Epenätus, Gasar, Hermas, Jastar, Stachys und Sylvano waren, kamen die drei Weisen das göttliche Kind begrüßen. Sie waren alle ungefähr 33 Jahre alt und Aschaiälteste mit prophetischer Gabe. An sie war die Weisung ergangen, nach Judäa aufzubrechen und, obwohl sie zu verschiedenen Zeiten von zu Hause fortgezogen waren, kamen sie zugleich in Jericho am Jordan an. Kaspion war vom Kaspischen Meer gekommen, Melchior aus Indien und Baljesar aus Äthiopien.
In der Nähe Jerusalems wurden sie von Knechten des Herodes Archelaos (einem Sohn des kranken Herodes I.) gefangen und von diesem verhört. Er wollte sie hinrichten lassen, als ein Wesen des Jenseits ihm durch Baljesars Begleiter eine günstige Zukunft voraussagte. Auf seine Frage: „Was aber ist mit dem, der geboren werden soll aus dem Aschaitum und der König werden soll?“ antworteten sie ihm:
„Herr, nicht ein König, sondern König der Könige, Gott, die ewige Wahrheit Selbst. Er wird nicht nach deiner Krone trachten!” Da ließ er sie ziehen. Die drei Weisen brachten dem Christuskind keine Geschenke, sondern symbolische Gaben: ein paar Körnchen Gold zur Mahnung an die Menschen,
nicht danach, sondern nach Gott und Seinem Reich wieder zu streben; einige Körnchen Weihrauch zur Erinnerung, daß die Menschen nicht Rauch zu Gott schicken sollten, sondern lieber Werke in Seinem
heiligen Geiste tun; etwas Myrrhe, daß die Menschen nicht mehr ihren Leib durch Einbalsamieren erhalten (wie es damals der Brauch war), sondern als unsterbliche Seelen Gott nachfolgen sollten!
Jasen Alphäus und die heiligste Mutter setzten schon nach zwei Stunden mit dem Gottkindlein ihre Flucht nach Ägypten fort, das sie erst nach 14 Tagen erreichten. Die Hirtenknaben geleiteten sie ein Stück, dann
kehrten sie zurück und verkündeten die Geburt Christi. Am 24.Dezember wurden zwei von ihnen, Arutos und Gasar, in Jerusalem bereits zu Tode gesteinigt. Auch die drei Weisen zogen in ihre Länder zurück und
verkündeten den Aschai die langersehnte wunderbare Geburt Gottes in Christo Jesu. Insgesamt einen Monat nach der Geburt erst kamen die Flüchtenden in Sukkoth bei den Eltern von Lukas, dem späteren großen Arzt und Apostel, an. Dort blieb Maria mit dem Kindlein sieben Jahre. Vater Jasen wollte wieder als Schiffszimmermann arbeiten und ging nach Alexandria.
Der Obrigkeit kamen allmählich die Heilungen zu Ohren, die das Christuskind an kranken Menschen bewirkt hatte; so mußten sie Sukkoth schließlich verlassen und zogen nach Hebron in Judäa zu den Eltern von Theophilos, einem Studienfreund von Lukas. Drei Jahre blieb die Mutter mit dem Gotteskind dort, dann erst, also nach insgesamt zehn Jahren, zogen sie mit dem 83-jährigen Vater Jasen nach Nazareth zurück.
Wie sein Nährvater arbeitete hernach auch der junge Christus Selbst schwer als Lastträger und Schiffszimmermann. Seinen Lohn verschenkte Er an Arme und an kinderreiche Familien.
Die Lehre des Evangeliums mit den Wundern
Es gibt nur ein Evangelium, nämlich die wahre Heilslehre Gottes Christi, die Er während Seines Erden- wandels den Menschen predigte und durch Werke Seiner Gotteskraft tausendfach bewies. Nach der Himmelfahrt Gottes blieben die beiden jüngsten Apostel Jovian der Seher und Matthäus noch neun Jahre in Jerusalem, um das wahre Evangelium auf Pergament aufzuzeichnen.
Die heilige Taufe
Sie ist eine von Gott Christus Selbst eingesetzte heilige Handlung, denn Er taufte den größten Propheten aller Zeiten, Jovian den Täufer, an den Quellen des Jordan am 24. März 779 d.R. Jovian, der wie die heiligste Mutter vaterlos zur Welt gekommen war, erkannte danach sofort in Christus Gott den Herrn, erinnerte sich an das Leben in Seinem Reiche und an den Auszug. Er begann unmittelbar danach von Gott und dem ewigen Leben in Seinem Reiche zu predigen und belehrte und taufte alle, die darum baten durch zweieinhalb Jahre – getreu dem Gotteswort: Gehet hin und lehret alle Völker, was Ich euch gelehrt habe;
so sie es annehmen, behalten und werktätig zu befolgen guten Willens trachten, dann taufet sie im Namen Gottes, Der da ist Jesus Christus, im heiligen Geiste ewiger Wahrheit. Fünf Monate nach der Taufe Jovians, am 25. August 779 d.R., ließ Sich Gott Christus Selbst von Jovian taufen, da Er doch als Mensch unter Menschen weilte und in Seiner Gerechtigkeit keine Ausnahme sein wollte. Er bezeugte damit, daß Er Sich niemals über die Menschen stellt, sondern ihnen stets mit gutem Beispiel vorangehen möchte!
Die heilige Taufe kann nur einmal im Leben empfangen werden; gespendet wird sie immer zum Zeitpunkt der Sendung des Heiligen Geistes. Sie gibt einem jeden Menschen, der sich um die wahre Gott- und
Selbsterkenntnis bemüht und danach ehrlich trachtet, wieder ein wahres Kind Gottes zu werden, die Kraft, in der Wahrheit auszuharren. Der Täufling erhält gleichzeitig ein Kreuzlein, das im heiligsten Namen und Geiste Gottes gesegnet ist und ihn durch das Leben begleitet.
Das Heilige Abendmahl, die Agape
Du erinnerst dich, daß Gott für Seinen Erdenleib von den Bäumen und Wassern des Lebens in Seinem Reich an Sich genommen hat. Er setzte nun nach Seiner Gründonnerstagspredigt am selben Abend
diese wahrhaftige Speise und diesen wahrhaftigen Trank des Himmels, die noch unendlich geheiligt sind, weil Er sie als Seinen Leib und sein Blut an Sich getragen hat, als himmlische Nahrung der Seele ein.
Er tat es in Seiner Verklärung, also im Lichte Seiner Gottheit, wodurch eben Sein Leib und Sein Blut wieder zur reinen himmlischen Nahrung wurden. Also ist Gott die wahrhafte Nahrung unserer Seele! Brot und Wein sind nur die irdischen Träger für die himmlische Speise und den himmlischen Trank. Sie gehen mit ihnen eine Verbindung ein, da eine jede Seele ihren Leib hat und nur durch ihn Nahrung aufnehmen kann.
Genauso können auch die Engel des Himmels und die jenseitigen Seelen das Heilige Abendmahl empfangen, was ganz besonders zu den Gedenktagen von Gottes Menschwerdung und Seiner Selbstaufopferung geschehen soll.
Wenn wir das von Ihm damals für alle Ewigkeit eingesetzte Heilige Abendmahl würdig empfangen, ist Er auch wesentlich-persönlich in Seiner verklärten Menschengestalt anwesend! Denken wir stets daran!
Teil 2 mit folgenden Inhalten:
DIE APOSTEL - DER JÜNGSTE TAG - DIE WAHREN PROPHETEN -
DIE BÜCHER DES LEBENS