wohl

3. "Ich schwöre, das ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen... werde."

---Massentierhaltung

(1) "Hähnchenfleisch mit resistenten Keimen verseucht", Süddeutsche Zeitung vom 9.01.20012

(2) "Beim Kochen besser Latex tragen", Süddeutsche Zeitung vom 19.09.2011

(3) Das Deutsche Ärzteblatt schätzt die Zahl etwas niedriger ein: Zitat aus dem Deutschen Ärzteblatt Int 2011, 108 (45), 761-767: "Schätzungen zeigen, das jährlich etwa 170.000 MRSA- Infektionen die europäischen Gesundheitssyteme mit mehr als 5.000 Todesfällen, mehr als einer Millionen zusätzlichen Hospitalisationstagen und Mehrkosten von von circa 380 Millionen Euro belasten." Von den jährlich 170.00 Infektionen in Europa werden 132.000 in deutschen Krankenhäusern diagnostiziert.

(4) Robert Koch Institut und insbesondere Robert Koch Institut

---Energiepolitik

(5) Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 7.02.2010


(6) Forum Ökologisch soziale Marktwirtschaft: Vergleich der Förderung


(7) Subventionsbericht der Bundesregierung 2010. Siehe auch "Staatliche Förderung der der Atomenergie im Zeitraum 1959-2010" Greenpeace- Veröffentlichung vom 13.10.2011.
Die Summe aus 304 Milliarden Euro errechneten Greenpeace und das Forum Ökologisch soziale Marktwirtschaft aus 204 Mrd. Euro bis zum Jahr 2010 und weiteren 100 Mrd. Euro nach dem damaligen Restlaufzeiten, also noch vor der Laufzeitverlängerung der schwarz- gelben Bundesregierung von 2009 bis 2013.


(8) Die Subventionen sind teils direkte Finanzhilfen für Forschungsförderung, Stilllegung der ostdeutschen AKW und Zahlungen für die "Endlager" Asse und Morsleben, aber auch für die langjährige Steuerfreiheit der Brennelemente, die im Gegensatz zu anderen fossilen Brennstoffen bis 20111 nicht besteuert wurden. (9), und die gelockerten Auflagen für die steuerfreien Entsorgungsrückstellungen von 25,5 Milliarden Euro (10). Außerdem erzielen die AKW- Betreiber wegen des Emissionshandels höhere Gewinne, die aber hier nicht eingerechnet werden. die Summe von Rund 200 Milliarden Euro berücksichtigt noch nicht, dass für die Atomkraftwerke keine ausreichende Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Denn der Schaden bei einem Supergau kann etliche Billionen Euro betragen. Diese Summe ist nicht versicherbar (11). Die Betreiber haben für den Ernstfall jedoch nur 2,5 Milliarden Euro an Versicherungen und Rücklagen (12).


(9) Die Brennelementesteuer sollte 2011 etwa 2,3 Milliarden Euro einbringen. Nach der Abschaltung von 8 Atomkraftwerken ist der Ertrag immerhin noch 1,3 Mrd. Euro: dpa vom 26.08.2010, Süddeutsche Zeitung vom 13.07.2011 und Focus vom 26.08.2010.


(10) Die Betreiber haben in Deutschland für den Abriss der stillgelegten AKW und für die Endlagerkosten sogenannte Rückstellungen von 25,5 Mrd. Euro gebildet. Sie reichen wohl kaum aus, um den sicheren Einschluss der Brennelemente für mehrere Millionen Jahre zu garantieren und zu bezahlen. Sie sind steuerfrei. Aber im Gegensatz zu Rückstellungen in anderen Branchen müssen sie nicht quasi mündelsicher angelegt werden. So lassen sich damit hohe Renditen erwirtschaften. Diese steuerfreien Rückstellungen sind eine wichtige Quelle zur Steigerung des Ertrags, den selbst abgeschaltete deutsche AKW erwirtschaften

(11) "Unversicherbare Atomkraft", Versicherungsjournal vom 12.05.2011


(12) Versicherungsarchiv: Atomkraftwerke ohne ausreichende Versicherung

(13) Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Gegenüber dem Vorjahr, als noch die beiden AKW in Biblis in Betrieb waren, ist er um 17,5% gefallen. darin sind die Gewinneinbußen beim Gasgeschäft mit eingerechnet. (Großmanns letzter Auftritt: RWE- Gewinn bricht ein)

(14) Ministerium für Wirtschaft, Regierungsbevollmächtigter für die polnische Kernenergie: Programm für die polnische Kernenergie. Warszwa/Warschau Januar 2011


(15) Dr. Walter Hohlenfelder in "KKG aktuell" Nr. 17, einer Nachbarschaftsinformation des AKW Grafenrheinfeld:
"Es gibt da offenbar ein Missverständnis. Über einen Ausstieg aus der Kernenergie haben wir uns mit der Bundesregierung keineswegs geeinigt. Geeinigt haben wir uns in einem Kompromiss über den sicheren Weiterbetrieb der bestehenden Anlagen und ihrer Endsorgung - nicht mehr und nicht weniger. ... Dem Ausstieg aus der Kernenergie haben wir ausdrücklich nicht zugestimmt. .... Bezüglich der Nutzung der Kernenergie will die (rot-grüne) Bundesregierung keine neuen Kraftwerke zulassen .... Späteren Regierungen bleibt es unbenommen, hier zu neuen Erkenntnissen zu gelangen."


(16) "EU- Emissionsgelder zur Förderung von Kohlekraftwerken falsch", Nachricht vom 24.07.2011 in "Energie Experten"


(17) Für die ersten 10 Windparks gibt es zinsgünstige Kredite von 5 Mrd. Euro: Süddeutsche Zeitung vom 13.07.2011. Neue Kohlekraftwerke für die Versorgung in Deutschland nicht nötig. Selbst 2011, nach dem Abschalten der 8 AKW, wurde mehr Strom exportiert als importiert.


(18) Erneuerbare Energien und Clearingstelle EEG


(19) Durch die erneuerbaren Energien ist der gesamte Strompreis an der Strombörse um knapp 1 Cent/kWh gesunken (Stand Mitte 2012), Siehe: Energiedepesche (Bund der Energieverbraucher) Heft 3/12, S. 22

(20) Kabinett beschließt höhere Strompreise. Financial Times Deutschland vom 28.08.2012

(21) Energiedepesche (Bund der Energieverbraucher) Heft 3/12, S. 17 (Linke siehe (19))

(22) Pelletmagazin (Der Link funktionierte nicht, aber nach Streichung eines Buchstabens kam dieser Link heraus)

(23) Strom aus Gaskraftwerken ist zu teuer. Schuld daran sind die niedrigen Energiepreise für Braunkohle und zum Teil die hohen Importpreise für Gas, die verhindern, dass die Gaskraftwerke besser ausgelastet werden, d.h., dass sie auch laufen, wenn keine Spitzenlast benötigt wird. Aber alleine mit einer CO2- Abgabe, die die konkurierenden Kohlekraftwerke nicht bevorzugen würde, könnte die Wirtschaftlichkeit erheblich verbessern. Außerdem müsste die Einspeisung von Wasserstoff oder Methan in das Erdgasnetz gesetzlich geregelt werden, wenn die vorhandenen Erdgasspeicher zur Stabilisierung des Stromnetzes eingesetzt werden sollen. (Siehe auch: Wasserstoffwirtschaft , Power to Gas)

(24) Mitteilung des Regionalverbandes Windenergie OBB, Münchener Merkur vom 12.08.2008. Die Energieträger sind demnach Wind mit 35% der Stromerzeugung, Erdgas mit 25%, Biomasse (einschließlich Biogas) mit 20%, Wasserkraft mit 8% und Geothermie mit 7%. Die Fotovoltaik spielt mit 5% hier noch keine wesentliche Rolle. Diese Aussage ist mittlerweile überholt, weil sich Sonnenkolektoren schneller durchsetzen als vermutet.

(25) Nationaler Allokationsplan der Bundesregierung (NAP II) 2008-2012. Siehe z.B. BUND: Der Emmissionshandel schafft Anreize für neue Kohlekraftwerke

(26) Sigrid Totz (Greenpeace): Emissionshandel: Trick 17 zugunsten der Braunkohle. Greenpeace-Online- Nachricht vom 22.06.2007


(27) K.-H. Tetzlaff: Wasserstoff für Alle. Wie wir der Öl-, Klima- und Kostenfalle entkommen. Books on Demand GmbH, Norderstedt, 3. Auflage 2011


(28) Hamburger Abendblatt vom 30.05.2012: "Bundeskanzlerin Merkel: Energiewende ist machbar"
Stern.de vom 29.05.2012: "Rund 3800 Kilometer Stromautobahnen bis 2022 nötig" (Siehe auch Focus)


(29) Rheinische Post vom 3.06.2012: "Altmaier fordert Stromkostenzuschüsse für Arme"


(30) Süddeutsche Zeitung: Abrisspläne für deutsche Kernkraftwerke verzögern sich - Strahlendes Erbe


(31) Greenpeace (anderer Link)


(32) Heise: Wer kommt für die Stilllegung der deutschen AKW auf?


(33) TAZ: Milliardenrisiko AKW- Rückbau



---Strahlenschutz

(34) A.M. Stewart, J.Webb, D.Hewitt (1958): A survey of Childhood malignancies. Britsich Medical Journal 1, 1495-1508


(35) Kinderkrebsregister


(36) In der ersten Auswertung ergab sich noch ein erhöhtes Risiko:
Keller, B.; Haff,G.; Kaatsch, P.; Michaelis, J.: Untersuchung der Häufigkeit von Krebserkrankungen im Kindesalter in der Umgebung westdeutscher kerntechnischer Anlagen. Schriftenreihe Reaktorsicherheit und Strahlenschutz, GfM Eggenstein-Leopoldshafen, 1992.
Die erwähnten Fehler sind in der zweiten Untersuchung:
Kaletsch, U.; Meinert, R.; Hoisl, M.; Kaatsch, P.; Michaelis, J.: Epidemiologische Studien zum Auftreten von Leukämieerkrankungen bei Kindern in Deutschland. Schriftenreihe Reaktorsicherheit und Strahlenschutz, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, BMU-1997-489, GFM Dossenheim 1997.
A.Körblein bezog sich in (41) auf eine weitere Veröffentlichung dieser Untersuchung:
P.Kaatsch, U.Kaletsch, R.Meinert, J.Michaelis (1998): An extended study on childhhod malignaances in the vicinity of German nuclear power plants. Cancer Causes Control 9, 529-533


(37) P.J.Cook-Mozaffari, S.C.Darby, R.Doll, D.Forman, C.Hermon, M.C. Pike, T.J.Vincent (1989): Geographical variation in mortality from leukaemie and other cancers in England and Wales in relation to proximity to nuclear installation, 1969-78, British J. Cancer 59, 476-485


(38) siehe z.B. B.S. Jablon, Z.Hrubec, J.D.Boice4 jr (1991): Cancer in populations living near nuclear facilities: A survey of mortality nationalwide and incridence in two states. JAMA 265, 1403-1408


(39) Eine gute Zusammenfassung zum damaligen Zeitpunkt findet man in:
Heiko Ziggel (1997): Stellungnahme zum Nachweis der Diskordanz von § 45 StrlSchV ("30 mrem Konzept") im Hinblick auf die Erfüllung des Gebotes der Schadensvorsorge nach § 7 Abs. 2 AtG sowie die Zweckbestimmung des Atomgesetzes gemäß § 1 Ziffer 2 AtG in Verbindung mit Art 2 Abs. 22 GG anhand der Ergebnisse epidemiologischer Untersuchungen zu Gesundheitsschäden in der Umgebung von Atomanlagen. Physikerbüro Bremen, Oktober 1997


(40) Eine knappe Zusammenfassung der neueren Daten aus Deutschland (ohne die Kinderkrebsstudie von 2007), Frankreich, Großbritannien und der Schweiz bietet die Studie: A. Körblein und I.Fairlie (2012): French geocap study confirms increased leukemie risks in young children near neuclear power plants. Int.J.of Cancer, 1. september 2012, doi: 10.1002/ij.27585. [Epub ahead of print] PubMed PMID: 22492475.


(41) Alfred Körblein stellte fest, dass in die ursprüngliche Auswertung des Kinderkrebsregisters auch Forschungsreaktoren und zwei Kernkraftwerke mit einbezogen wurden, die nur kurze Zeit im Probebetrieb gelaufen waren. Diese Reaktoren gaben nur wenig Radioaktivität ab. Dadurch wurden die Daten "verdünnt", d.h., der Effekt der Leistungsstarken AKW wurde verdeckt. In einem Brief vom 30.04.1998 bestätigte J.Michaelis, der Teamchef bei der offiziellen Studie, dass nach den genannten Korrekturen im 5-km-Umkreis um die deutschen AKW bei Kleinkindern unter 5 Jahren Krebs deutlich häufiger auftrat, als in vergleichbaren anderen Gebieten - bei akuter Leukämie um 75%, bei allen Krebsarten zusammen um 53%. Dieser Effekt war statistisch hoch signifikant.

(42) Siehe z.B. J. Michaelis, Peter Kaatsch, U. Kaletsch (1999): Leukämien im Kindesalter. Sonderdruck des Deutschen Ärzteblattes, 96. Jahrgang, Heft 14


(43) Peter Kaatsch, Claudia Spix, Sven Schmiedel, Renate Schulze-Rath, Andreas Mergenthaler, Maria Blettner (2007): Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken. Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bundesamt für Strahlenschutz

(44) Peter Kaatsch, Claudia Spix, Sven Schmiedel, Renate Schulze Rath, Maria Blettner (2008): Case-control study on childhood cancer in the vicinity of nuclear power plants in Germany 1980-2003. Eur J Cancer 44, 275-284


(45) Peter Kaatsch, Claudia Spix, Renate Schulze Rath, Sven Schmiedel, Maria Blettner (2008): Leukemia in young children living in the vicinity of German nuclear power plants. Int J Cancer 122, 275-726


(46) In der Zusammenfassung von (43) steht auf Seite XI: "Unsere Studie hat bestätigt, dass in Deutschland ein Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zum nächstgelegenen Kernkraftwerk zum Zeitpunkt der Diagnose und dem Risiko, vor dem 5. Geburtstag an Krebs (bzw. Leukämie) zu erkranken, beobachtet wird. Diese Studie kann ´keine Aussage darüber machen, durch welche biologischen Risikofaktoren diese Beziehung zu erklären ist. Die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung wurde weder gemessen noch modelliert. Obwohl frühere Ergebnisse mit der aktuellen Studie reproduziert werden konnten, kann aufgrund des aktuellen strahlenbiologischen und epidemiologischen Wissens die von deutschen Kernkraftwerken im Normalbetrieb emittierte ionisierende Strahlung grundsätzlich nicht als Ursache interpretiert werden." Unterstreichung durch den Autor. "Ionisierende Strahlung kann hier mit "radioaktiver Strahlung" gleichgesetzt werden.)


(47) Ein Jahr vor der Veröffentlichung dieser Untersuchung erschien ein Bericht derselben Gruppe: R.Schulze-Rath, P-Kaatsch, S.Schmiedel, C.Spix, M.Blettner (2006): Krebs bei Kindern in der Umgebung von Kernkraftwerken: Bericht zu einer laufenden epidemiologischen Studie. Umweltmedizin in Forschung und Praxis 11, 20-26. Dort steht:
"Als Approximation für die mögliche Strahlenexposition durch das Kernkraftwerk wird der Abstand vom Leistungsreaktor (Abluftkamin) zur Wohnadresse der Probandenfamilie zum Zeitpunkt der Diagnoseerstellung ermittelt."
Das ist ein klarer Widerspruch zur Aussage im Bericht (46), denn die "Approximation", mit der die Strahlenexposition ermittelt wurde, ist ein mathematisches Modell.


(48) Es wurde argumentiert, aufgrund unseres heutigen Wissens sei es ausgeschlossen, dass eine derart geringe Radioaktivität, wie sie von den AKW freigesetzt wurde, so viele Krebsfälle verursachen könne. Inzwischen versteht man das aber sehr gut: Der Grund ist, dass die radioaktiven Partikel nicht gleichmäßig über das ganze Jahr hin ausgestoßen werden, sondern zu einem Großteil in kurzer Zeit während der jährlichen Revision der AKW. In einem solchen Fall kann eine kurze strake radioaktive Belastung zu größeren Schäden führen, als eine schwächere, gleichmäßig verteilte. Alfred Körblein (2011): Kinderkrebs um Kernkraftwerke: Stationen einer Aufklärung. Umwelt Medizin Gesellschaft 24, 15-23

(49) Eine zusammenfassende Darstellung von vielen: Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen - aber aufrechterhalten werden. Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals. Erschienen 2009 als Heft 4 in der Reihe "Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunks" der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie, ISBN 978-3-9812598-2-7, Bezug: bestellung@diagnose-funk.org (Diagnose Funk)

(50) Resolution 1815/2011 des Europarates vom 27.05.2011, Ziffer 8.2.1

Europäisches Parlament, Generaldirektion Wissenschaft - Direktion A, STOA-Bewertung wissenschaftlicher und technologischer Optionen, PE Nr. 297.574, März 2001, S.9, 13, 17, 18

Beschluss 2008/2211(INI) des EU-Parlamentes vom 2.4.2009

Europäische Umweltagentur, Erklärung "Health risks from mobile phone radiation - why the experts disagree" vom 12.10.2011. Darin empfiehlt sie auf Seite 3, dass sich die politischen Entscheidungsfindungen beim Gehirntumorrisiko gemäß dem Vorsorgeprinzip ausrichten sollten.

International Agency for Research on Cancer (WHO), press release No 208 vom 31.05.2011: Agents ckassified by the IARC Monographs, Volumen 1-102

(51) Ein Beispiel von mehreren ist die Pressemitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz vom 12.1.2009 mit dem Titel: "Untersuchung zeigt keinen Einfluss von Mobilfunk auf das Wohlbefinden bei Kindern und Jugendlichen. Langzeitwirkungen des Mobilfunks für Heranwachsende aber weiter offen".

Warum wurden keine Langzeitstudien gemacht, obwohl die möglich gewesen wäre und sie von unabhängigen Wissenschaftlern außerhalb der Mobilfunk-Forschungsprogramms auch tatsächlich durchgeführt wurde.

(52) Partnerhochschulen von Vodafone

(53) Es handelt sich um die InternationaL Agency for Research on Cancer IARC, eine Agentur der Weltgesundheitsbehörde WHO. Sie klassifizierte Mikrowellenstrahlung wie sie beim Mobilfunk usw. auftritt, als "möglicherweise krebserregend" ein (siehe (50)).Siehe z.B. Bernd Budzinski: Rückblick 2011: Mobilfunk im Zenith - Rechtsprechung im Funkschatten. NVwZ 2012, 547-550, seite 549.

(54) F.Adelkofer, K.Richter (2011): Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft, Schriftenreihe der Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V., Heft 5, ISBN 978-3-9812598-3-4, Bezug: bestellung@diagnose-funk.org

Ein weiterer ähnlicher Fall: Pulsstrahlung

Siehe auch Torsten Engelbrecht: Mehr weiß man erst zu spät. WOZ Die Wochenzeitung vom 11.03.2010

(55) Jahresbericht 1998 des BfS

Dort steht auf Seite 5 als vorrangige Arbeitsgebiete des Fachgebietes "nichtionisierende Strahlen - Dosimetrie" u.a.: "Grenzwertempfehlungen über elektromagnetische Felder" und "Ausbau der internationalen Zusammenarbeit mit der WHO und der ICNIRP sowie Betreuung des ICNIRP."

Dabei ist die ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation) ein industrienaher privatrechtlicher Verein mit Sitz in Neuherberg bei München (Vereinsregister des Amtsgerichtes München Nr. VR 14570), der nur Mitglieder aufnimmt, die von bereits amtierenden Mitgliedern empfohlen werden. (Wikipedia)

(56) Die Berichte der Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Heft 25 (2000): Jahresbericht 2012: Die Grenzwerte der 26. BInSchV: Naturwissenschaftliche und juristische Defizite. Zur Veröffentlichung eingereicht. Kapitel III: Sachverständige Beratung des Staates und das Demokratieprinzip (siehe auch NRHZ)


---Der Hunger in der Welt

(57) Jean Ziegler: Aufstand des Gewissens. Die nicht gehaltene Festrede 2011. Ecowin Verlag Salzburg 2011

Youtube 1

Youtube 2

Als Doku in der Süddeutschen Zeitung

(58) Jean Ziegler in der Süddeutschen Zeitung vom 8.9.2012, SZ Wochenende, seite V2/3

(59) Oft wird behauptet, Hunger wäre eine logische Konsequenz des Bevölkerungswachstums; die Erde könne die wachsende Zahl an Menschen nicht mehr tragen. das ist nicht richtig. Denn der World Food Report könnte im Augenblick noch für doppelt so viele Menschen, wie es zur Zeit auf der Erde gibt, genügend Nahrung erzeugt werden, wenn man den Fleischkonsum drastisch einschränkte, der großem Teile der vorhandenen Ackerfläche beansprucht. Die sicherste Methode, das Bevölkerungswachstum zu begrenzen, ist ein menschenwürdiger Lebensstandard für alle. (Welthunger auf Wikipedia)

(60) Eva Joly: Im Auge des Zyklons. Mein Kampf gegen internationalen Finanzbetrug. Goldmannverlag München 2006 (Leseprobe, Inhalt)

(61) In einigen Ländern sind die Verhältnisse genau entgegengesetzt: Die stark subventionierten Nahrungsmittelexporte der EU sind oft billiger, als einheimische Produkte. Dadurch liegen in einigen Ländern große Ackerflächen brach, weil die Bauern ihre Produkte nicht mehr verkaufen können. Sie sind oft gezwungen, als Gelegenheitsarbeiter Jobs in den Städten zu finden. Hier wäre eine EU- Politik nötig, die die Exporte in Länder bringt, die diese gerade benötigen.

(62) John Perkins: Bekenntnisse eines Economic Hitman. Goldmanverlag, München, 5. Auflage 2007, S. 25 und 27. Die dort angegebenen Fakten beziehen sich auf das Jahr 2004 der englischen Originalausgabe des Buches. (Internetseite des Autors)

Youtubevideo zum Thema

(63) Naomi Klein: Die Schock-Strategie. Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. Fischer Taschenbuch, Frankfurt/Main, 4. Auflage 2012, S. 229 (Internetseite der Autorin) Inhalt und Leseprobe

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