Gipfelliste Lechquellengebirge Teil 1

Allgemeines

Die Gipfelliste Lechquellengebirge besteht aus drei Artikeln.

Im vorliegenden Artikel werden die Gipfel nach ihrer Zugehörigkeit zu den sechs Untergruppen der Gebirgsgruppe sortiert (gemäß dem Alpenvereinsführer Lechquellengebirge). Im Artikel Gipfelliste Lechquellengebirge Teil 2 werden die Gipfel nach ihrer Höhe über NN aufgelistet. Und im Artikel Gipfelliste Lechquellengebirge Teil 3 sind die Gipfel nach dem Alphabet sortiert.

Das Lechquellengebirge ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Ostalpen. Es befindet sich nahe des Westrands der Ostalpen im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Im Süden der Gebirgsgruppe befindet sich das Klostertal, die westliche Zufahrt zur wichtigen Arlberg-Verkehrsachse. Die Grenze der Gebirgsgruppe im Osten ist der Flexenpass, der die Verbindung zu den benachbarten Lechtaler Alpen herstellt. Im Nordwesten ist das Große Walsertal die Grenze, im Nordosten das Tal der Bregenzer Ach. Im Südwesten befindet sich das Walgau, die breite Talfurche zwischen Bludenz und Feldkirch.

Wildes, unbekanntes Lechquellengebirge: vom Gipfel der Großen Wildgrubenspitze, 2753 m, blickt man in Richtung Westen. Der Gipfel im Vordergrund mit dem Gipfelkreuz ist die Roggalspitze, 2672 m. Im Mittelgrund befindet sich der Spuller Schafberg, 2679 m, und links dahinter sieht man einen Teil des Gipfels der Roten Wand, 2704 m

Der Name Lechquellengebirge ist kein gewachsener Name. Der Alpinschriftsteller Walther Flaig hat diesen Namen für das Kalkgebirge zwischen Bludenz und Flexenpass geschaffen. Für diesen Namen spricht, dass die beiden Quellflüsse des Lech tatsächlich von der Gebirgsgruppe umrandet werden. Gegen den Namen spricht, dass Teile der Gebirgsgruppe mit dem Lech nichts zu tun haben sowie, dass die ortsansässige Bevölkerung diesen Namen nicht verwendete. Früher bezeichnete man die Gebirgsgruppe teilweise als Klostertaler Alpen oder man schlug sie einfach den Lechtaler Alpen zu. Der Name Lechquellengebirge wird seit einigen Jahrzehnten in der Alpinliteratur sowie in der Einteilung der Ostalpen in Gebirgsgruppen durch die Alpenvereine verwendet. Dieser Name ist allerdings bei weitem nicht so im allgemeinen Sprachgebrauch verankert wird der Name manch anderer Gebirgsgruppe der Alpen wie z.B. Lechtaler Alpen, Ötzlaler Alpen oder Karwendel.

Die Untergruppen des Lechquellengebirges

Glatthorn - Zitterklapfen - Hohe Künzel

Dies ist die am nördlichsten gelegene Untergruppe des Lechquellengebirges. Im Norden der Untergruppe befinden sich das Tal der Bregenzer Ache sowie das Damülser Tal. Im Südosten stellt der Schadonapass (Biberacher Hütte) die Verbindung zu den Nachbargruppen her. Im Süden befndet sich das Große Walsertal und im Westen bildet die Talfurche bei Unterdamüls die Grenze.


Bettlerspitze - Braunarlspitze - Karhorn

Hier sind drei Untergruppen im zentralen und östlichen Teil des Gebirges zusammengefasst. Die Untergruppe grenzt an den Hochtannbergpass, der die Verbindung zu den Allgäuer Alpen herstellt. Der Schadonapass ist die Grenze zur Hohe Künzel - Gruppe. Das Untere Johannesjoch stellt die Verbindung zur Rote Wand - Gruppe her.


Zwischen Breithorn und Roter Wand

Diese Untergruppe befindet sich an zentraler Stelle des Lechquellengebirges. Die Lange Furka stellt die Verbindung zur Gruppe zwischen Fraßen und Freiburger Hütte her, das Untere Johannesjoch bildet die Grenze zur Braunarlspitzgruppe. Im Nordwesten befindet sich das Große Walsertal, im Südwesten das Formarintal, eines der Quelltäler des Lech.


Zwischen Fraßen und Freiburger Hütte

Die Untergruppe befindet sich im südwestlichen Teil des Lechquellengebirges. Die Lange Furka stellt die Verbindung zum übrigen Lechquellengebirge her. Im Süden der Untergruppe verläuft das Klostertal, im Norden das Große Walsertal. Im Westen befindet sich der Walgau mit der Alpenstadt Bludenz.


Zwischen Formarin- und Spullersee

Die Untergruppe umfasst den zentralen südlichen Teil des Lechquellengebirges. Die Südgrenze bildet das Klostertal. Im Norden wird die Untergruppe von den Quellbächen des Lech umrahmt.


Zwischen Spullersee und Flexenpass

Die Untergruppe befindet sich im südöstlichen Teil des Lechquellengebirges. Der Flexenpass ist im Osten, das Klostertal im Süden. Im Norden und Nordwesten verlaufen die Quelltäler des Lech. In dieser Untergruppe steht der höchste Gipfel des Lechquellengebirges, die Große Wildgrubenspitze, 2753 m.

Zuordnung der Gipfel zu den Untergruppen

Glatthorn - Zitterklapfen - Hohe Künzel

Annalperjoch, 1997 m

Annalperstecken, 2124 m

Annalperstock, 2043 m

Blasenka, 2109 m

Brendler Lug, 1767 m

Damülserhorn, 1929 m

Eferagrat, 2260 m

Giglturm, 2112 m

Glatthorn, 2133 m

Glattjöchlespitze, 2106 m

Grünes Gräshorn (Nordostgipfel), 2201 m

Hahnenkopf, 1772 m

Hohe Künzel (Hochkünzelspitze), 2397 m

Hörnle, 2112 m

Hörnlekopf, 2151 m

Kilkaschrofen, 2262 m

Kunkelgrat, 2110 m

Kunkelkopf, 2110 m

Kunkelspitze, 2016 m

Künzelturm, 2165 m

Niedere Künzel, 2156 m

Rosseck, 2257 m

Ruchwannekopf, 2179 m

Schöneberg, 2282 m

Schönegg, 2243 m

Seeleschrofen, 2247m

Toblermann(skopf), 2010 m

Türtschhorn, 2096 m

Wasserkluppe, 2081 m

Wildes Gräshorn (Südwestgipfel), 2258 m

Zaferahorn, 2107 m

Zitterklapfen, Hauptgipfel, 2403 m, höchster Gipfel der Untergruppe

Zitterklapfen, Ostgipfel (Nägelefluhkopf), 2314 m

Zitterklapfen, Westgipfel (Hochscherekopf), 2303 m

Zwölferköpfle, 1978 m

Blick vom Hochberg, 2324 m, nach Nordwesten auf die Hohe Künzel, 2397 m, rechts und den Zitterklapfen, 2403 m, links hinten. Die weitläufige Passsenke links unterhalb der Hohen Künzel ist der Schadonapass, der Standort der Biberacher Hütte.

Bettlerspitze - Braunarlspitze - Karhorn

Auenfelderhorn, 2292 m

Bettlerspitze, 2272 m

Bratschenkopf, 2520 m

Bratschenwand, 2493 m

Braunarlspitze, 2649 m, höchster Gipfel der Untergruppe

Butzenspitze, 2547 m

Disnerhöhe, 2105 m

Fernerspitze, 2378 m

Feuerstein, 2271 m

Gadnerköpfe, 2271 m,

Gamspleiskopf, 2115 m

Hirschenspitze, 2501 m

Hochberg, 2324 m

Hochlichtspitze, 2600 m

Hutlaspitze, 2034 m

Juppenspitze, 2412 m

Karhorn, 2416 m

Kleinspitze, 2589 m

Klesenzahörner, 2276 m

Klesenzakopf, 2427 m

Kriegerhorn, 2173 m

Löffelspitze, 2563 m

Matonakopf, 2019 m

Misthaufen, 2436 m

Mohnenfluh, 2542 m

Orgelspitze, 2592 m

Östlicher Johanneskopf, 2508 m

Postelkopf, 1381 m

Ross, 2226 m

Rosskopf, 2006 m

Saloberkopf, 2043 m

Schadona Rothorn, 2239 m

Schönbühel, 2152 m

Schwarze Wand, 2524 m

Stellikopf, 2116 m

Wangspitze, 1873 m

Wartherhorn, 2256 m

Westlicher Johanneskopf, 2573 m

Zuger Hochlicht, 2371 m

Blick vom Braunarlfürggele auf die mächtige Mohnenfluh, 2542 m, mit Juppenspitze, 2412 m, (Vorgipfel links), ganz links ist das Karhorn, 2416 m.

Zwischen Breithorn und Roter Wand

Breithorn, 2081 m

Formarin-Rothorn, 2481 m

Garmil, 1888 m

Glattmahd, 1930 m

Gronggenkopf, 1978 m

Guggernülli, 1736 m

Jungfernspitze, 2212 m

Kellaspitze, 2017 m

Madratsch, 2287 m

Rote Wand, Hauptgipfel, 2704 m, höchster Gipfel der Untergruppe

Rote Wand, Mittelgipfel (Jungferngipfel), 2686 m

Rothorn, 2357 m

Wandfluh, 1574 m

Wangspitze, 1766 m

Blick vom Westlichen Johanneskopf, 2573 m, auf die Rote Wand, 2704 m: Unter dem Gipfel der Roten Wand befindet sich ein kleines Gletscherchen bzw. ein großes Ewig-Schneefeld - je nach Sichtweise. Die Rote Wand macht von allen Gipfeln des Lechquellengebirges den imposantesten Eindruck. Jedoch ist sie nicht, wie oft angenommen wird, der höchste Gipfel der Gebirgsgruppe. Links hinter dem Massiv der Roten Wand sieht man die Sulzfluh im Rätikon, am rechten Bildrand ist die Schesaplana ebenfalls im Rätikon.

Zwischen Fraßen und Freiburger Hütte

Breithorn, 2009 m

Drei Türme, 1673 m

Elser Novakopf, 2109 m

Elsspitze, 1980 m

Faludriga-Novakopf, 2093 m

Formarin-Schafberg, 2413 m, höchster Gipfel der Untergruppe

Gamsfreiheit, 2211 m

Geißköpfe, Ostgipfel, 2183 m

Geißköpfe, Westgipfel, 2303 m

Hanflender, 2349 m

Hoher Fraßen, 1979 m

Katzenköpfe, 1579 m

Lusgrind, 2286 m

Madeisakopf, 1402 m

Novakopf, 2093 m

Novaspitze, 2022 m

Novaturm, 2010 m

Otternkopf, 1938 m

Pitschiköpfe, Ostgipfel, 2280 m

Pitschiköpfe, Westgipfel, 2193 m

Roggelskopf, 2284 m

Stierkopf, 1801 m

Weißes Rössle, 2214 m

Blick von der Faludrigaalpe nach Westen zum Gipfel der Gamsfreiheit, 2211 m, links der Mitte, und auf den Novakopf, 2093 m, rechts

Zwischen Formarin- und Spullersee

Fensterlewand, 2329 m

Formaletsch, 2292 m

Gamsbodenspitzen, 2296 m

Ganahlskopf, 2314 m

Gehrengrat, 2439 m

Glongspitze, 2243 m

Grafenspitze, 1871 m

Grüner Bühel, 1985 m

Pfaffeneck, 2539 m, zusammen mit dem Pöngertlekopf höchster Gipfel der Untergruppe

Plattnitzerspitze (Plattnitzerjochspitze), 2318 m

Pöngertlekopf, 2539 m

Rossköpfe, 2195 m

Saladinaspitze, 2230 m

Pfaffeneck, 2539 m, links, und Pöngertlekopf, 2539 m, rechts, gesehen vom Unteren Älpele im obersten Lechtal

Zwischen Spullersee und Flexenpass

Bärenkopf, 1702 m

Batzigg, 1833 m

Blisadona, 2150 m

Blisadonakopf, 2393 m

Blisadonaspitze, 2508 m

Erzberg, 2303 m

Erzbergkopf, 2472 m

Erzbergspitze, 2536 m

Flexenspitze, 2627 m

Gafellköpfe, 2390 m

Goppelspitze, 2371 m

Große (Untere) Wildgrubenspitze, 2753 m, höchster Gipfel der Untergruppe sowie des gesamten Lechquellengebirges

Große Grubenspitze, 2659 m

Großer Grätligrat, 2700 m

Großer Spullersalpkopf, 2605 m

Hintere Hasenfluh, 2544 m

Kleine (Obere) Wildgrubenspitze, 2625 m

Kleine Grubenspitze, 2607 m

Kleiner Grätligrat, Hauptgipfel, 2642 m

Kleiner Grätligrat, Ostgipfel, 2571 m

Madlochspitze, 2546 m

Mittagspitze, 2529 m

Muggengrätli, 2430 m

Oberer Schafberg (Mehlsack), 2654 m

Omeshorn, 2557 m

Omesturm, 2540 m

Roggalspitze, 2672 m

Rohnspitze, 2495 m

Rosskopf, 2200 m

Roter Turm, 2147 m

Schnauzlberg, 1913 m

Schwarzer Turm, 2297 m

Seebühel, 2200 m,

Spuller Schafberg, 2679 m

Stierlochkopf (Gümplekopf), 2354 m

Torkopf, 2424 m

Unterer Schafberg, 2459 m

Vordere Hasenfluh, 2534 m

Wasenspitze, Hauptgipfel, 2665 m

Wasenspitze, Ostgipfel, 2657 m

Westliche (Mittlere) Wildgrubenspitze, 2696 m

Zuger Mittagspitze (Hauptgipfel), 2480 m

Zuger Mittagspitze (Westgipfel), 2441 m

Vom Gipfel der Flexenspitze, 2627 m, geht der Blick nach Südsüdwesten auf die Große Grubenspitze, 2659 m, im Vordergrund. Im Hintergrund befinden sich die Eisentalerspitzen, links, und der Kaltenberg, rechts in der benachbarten Gebirgsgruppe des Verwall.