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Tag 9 - Samstag 5.6. "Prag auf Japanisch"

Der Tag beginnt mit Frühstück im Freien - that's freedom.
Gise hatte in der Nacht viel Freude mit dem Subwoofer in der Bar unter unseren Zimmern und war dementsprechend frisch beinander.
Ich hab ab 22:00 gepennt und Lautstärke bin ich ja gewöhnt ;-).
Gise rettet mir mit einem "Rarurick" (ihr wisst ja..) den Tag und zaubert eine Schraube aus seinem Gepäck - ich habe eine Befestigungsschraube meines Gepäckträgers verloren.

Heute haben wir zur Abwechslung mal den Fluss gewechselt - von Elbe zu Moldau
(ich hab an der Wechselstelle sogar Smetana intoniert...)

Die Pappelfedern fliegen fröhlich durch die Luft und bescheren uns Niesanfälle und juckende Hautpartien.
Wolke gibts heute gar keine mehr und wir fahren zunehmend unbekleideter.
Gerüchten zufolge wird sich das am kommenden Montag wieder ändern.

Am früheren Nachmittag erreichen wir Prag und beziehen unsere Zimmer.
Sogar die Bikes dürfen mit in den 2.Stock (mit Halbstöcken) und Gise isst vor lauter Euphorie fast die als Schoko getarnte, am Hotelbett liegende Seife.

Danach starten wir unsere "Prag auf Japanisch" Tour - also Hradzin, Karlsbrücke, Hauptplatz und Beisl (Paella, Entensteak) - allerdings nicht aus dem Bus, sondern per pedes als Ausgleich zum ständigen Treten.

Es ist eine wunderschöne Stadt mit vielen verwinkelten Gassen und gutrestaurierten Häusern und Sehenswürdigkeiten. Das makellose Wetter tut das seine dazu.
Nach gutem Essen, Bier, tschechischer Apfelschorle und mehreren Eiskugeln latschen wir zurück zu Klara (das ist unsere Pension) und erliegen dem Alltag.

Die Moldau rinnt,
in die Elbe,
ist nicht mehr dieselbe.

tom, gise
Tages-Statistik:
  • Abfahrt 9:30 in Roudnice nad Labem
  • 4:42 h netto 
  • 78 km
  • 16,4 km/h Ø
  • Ankunft 16:00 in Prag

  • 307 Höhenmeter ↑
  • Steigung Ø
  • 13 % Steigung max.

  • 21°C  34°C