31.05. Braunsbergrunde


zumindest ein berg sollte vor der tour drin sein. gestern war das wetter leider besch...
heute ist's zwar auch nicht um vieles besser, aber zumindest regnet es nicht. der wind bläst zwar noch immer mit heftigen 30km/h, aber irgendwie wird's schon gehen :)

kurz nach 11 kommt patrick zu uns. umziehen und schuchis anziehen und runter gehts in den keller, räder raufholen. ui, ich muss nochmals rauf, hab meinen foti vergessen.

so richtig bock hab ich  nicht, aber was solls. es geht richtung hainburg. entlang der bahn bis rohrau und dann rüber nach hollern. auf der strasse bläst der seitliche gegenwind soo stark, dass ich einen halben meter abstand halten muss vom strassenrand, weil der böhartige wind einen immer wieder richtig verbläst.
am üblichen weg von hollern aus richtung bad-deutsch-altenburg. immer nur gegenwind, das ist anstrengend. selbst die kleine bergabfahrt entpuppt sich als tretstrecke, nur wegen dem blöden wind ist selbst da kein kurzer"urlaub" drin :(

durch die kuranlage gehts richtung hainburg. dort an der donau machen wir eine kleine rast.
patrick ist ein apfal und ich schlappere an meiner wasser-gatorate-mischung. nach ein paar minuten gehts weiter, auffi am berg.
bis zur ersten richtigen steigung ist es zwar "anstrengend" aber nicht wirklich. patrick fährt sein tempo und ich das meine. natürlich fahr ich hinterher, aber das war mir eh klar :)

schon bei der ersten kehre überholt mich ein radrennfahrer. egal, ich ignoriere ihn, denn dieser menschenschlag sind für mich "radaliens" :) 
ich bleib auch nach kurzer strecke wieder stehen und setz mir mein kapperl auf. die sonne brennt ganz schön und ich will mir keinen sonnenstich holen. die pause tut gut :)
weiter gehts und ich sehe, dass patrick sich ein schattiges platzerl gesucht hatte und auch eine kleine trinkpause eingelegt hat. egal, er ist trotzdem noch immer uurweit vorne.
auch ich nutze dieses schattige platzel zum rasten. doch was ist das? der radrennfahrer der mich überholt hat, kommt mir schon wieder entgegen von oben. na der muss flott sein, habiderre.
ich fahre halt langsam weiter und leg immer wieder mal eine kleine pause ein. es bringt ja nix mich zu überlasten und lieber ein bissal langsamer, aber dafür stetig :)
jetzt habe ich das letzte drittel erreicht und was müssen meine augen erblicken. der radrennfahrer überholt mich schon wieder von unten kommend. halllooo? ich sags ja, aliens!
endlich hab ich es dann auch geschafft und bin oben angelangt. 
patrick hat in der zwischenzeit schon fast eine ganze banane verdrückt. naja, 25 jahre machen sich bemerkbar :) wir plaudern ein wenig oben und geniessen die aussicht. 
in der zwischenzeit ist "unser" alien schon das 4-te mal von unten nach oben gefahren.
obelix würde jetzt sagen "die spinnen die radrennfahrer" (oder so ähnlich).

wir beschliessen noch zum dem aussichtsturm (eigentlich siehts aus wie ein baumhaus ohne baum) zu düsen.
dort gibts dann eine kleine fotosession und blickgenuss.
aber wir müssen weiter; heisst zurück zur strasse und was, bzw. wen erblicken unsere augen, richtig!, unseren alien (jetzt wäre obelix komplett aus dem häusschen:))

runter gehts dann über den waldweg, heisst fussweg. jaaa ich weiss, ist nicht erlaubt, aber wir sind ja brave radler und wenn ein "hatscher" unseren weg kreuzt, simma brav und fahren schritttempo. 
leider ist der weg recht verwachsen und zwar mit seeehhhr vielen brennesselstauden und die sind auch noch mehr als einen meter hoch. anfänglich versuchen wir noch auszuweichen aber irgendwann gehts dann nimma. also durch mit unseren nackten beinen und händen und armen. einfach nicht daran denken dann is auch nur das halbe aua (oder so).

es geht dann noch weiter runter bis zur ruine rötelstein. dort tragen wir unsere räder über die stufen rauf, denn wir haben nix zum anhängen mit. egal, die paar stufen schaff ma auch noch.
von hier oben sieht man gut auf den seitenarm der donau und dass dieser übervoll ist. wo uschi und ich schon einige male spazieren waren ist nix als wasser.

aber auch dieser blick hat mal ein ende und so gehts hinten um den braunsberg herum weiter, drüber über den golfplatz und wieder rein nach hainburg. diesmal fahren wir durch die innenstadt durch und beim alten kloster runter auf den radweg bei der donau.

in flotter fahrt geht es richtung bad-deutsch-altenburg. diesmal bin ich vorne und patrick hinten :)
kurz bevor wir auf den weg neben der b9 kommen, gibts nochmals eine kleine trinkpause. auch mein näslein muss ich mir pudern, nein scherz, es is schon ein bissal rot und so kommen ein paar tropfen sonnencreme drauf.

jetzt haben wir leichten seitlichen rückenwind und so düse ich im sauseschritt dahin. ui, wo ist patrick. im spiegel fast nimma erkennbar. aber verfahren kann er sich da eh nicht, also weiter im flotten tritt.
bei petronell warte ich wieder auf ihn und frage ob eh alles ok ist. er bejaht, paaaassst.
kurz über die strasse runter bis zum alten hainburgerweg. auf diesen dann wieder mit weiterem flotten tritte gen heimat.
die dunkeln regenwolken kommen immer näher und ich geb immer mehr gas :)
ok ok, ich lass es auch wieder mal ein wenig schleifen und warte bis patrick wieder aufgeschlossen hat.

kurz vor bruck scheint bei patrick wohl der innere wasserstand die hochwassermarke erreicht zu haben und so machen wir noch eine kleine pinkelpause.
langsam beginnt es zu tröpfeln und jetzt geben wir beide richtig schön gas. der regen wird mehr und mehr, aber gottseidank noch nicht zuu viel, sodass ein anziehen der regenjacke noch vermieden werden kann. kostet alles zeit.
kurz bevor es dann so richtig anfängt zu wascheln erreichen wir unser ziel, juhuuu wir sind im trockenen.
räder kommen in den keller, wir in den zweiten stock. alles paletti.

moral der geschicht: ein berg(al) macht noch keine silvretta.
(aber training is training :-))

Bilder des Tages.  Strecke/Statistik des Tages.
Tages-Statistik:
  • Start: 11:30
  • Ende: 15:19
  • 03:03 h netto 
  • 51,5 km
  • 16,9 km/h Ø
  • 464 Höhenmeter ↑
  • 464 Höhenmete
  • max. Höhe: 332 m