09.06. Reifenpanne und Kaisereiche


ich mag nicht alleine radeln gehen, also nochmals tom gefragt und ich hole ihn gegen 13:15 von zu hause ab.
wir planen mal richtung kaisereiche zu fahren. tom auf seinem neuen rad, sieht cool aus, das neue race von ktm.

wir starten über die windner strasse und beim bäckerkreuz dann rechts und weiter die laaange gerade bis zum angererdorf.
irgendwie macht mir aber mein kreislauf zu schaffen und schon in der mitte der laangen gerade brauch ich eine kleine schattenpause. nach 5 minuten erholung geht's weiter, aber ojjeeee, der hintere reifen hat keine luft mehr, ein "patschen".
kleiner frust macht sich bei mir breit, aber tom geht's gleich an das reparieren und flicken. gottseidank haben wir alles mit, was wir dazu brauchen: flickzeug und radpumpe.
schnell ist das rad herunten, reifen und schlauch ebenfalls. das loch ist sofort gefunden und was war's wieder mal: eine "wunzige" glasscherbe (wie vor 2 jahren bei der querdrüber-tour). 
ich lasse mir von tom nochmals zeigen und erklären, wie das flicken so von statten geht. nach ca. 10 minuten ist der schlauch wieder ganz und noch rasch das rad wieder auf den rahmen gebracht. aber ojeee, irgendwie mags nicht klappen :-( es dauert nochmals fast 10 minuten bis wir das hinterrad wieder eingehängt haben und das mtb wieder fahrbereit ist.
da war irgendwie der knopf im kopf :-))

weiter fahren wir richtung wolfsgraben und dann rauf bis zum "hoidl". am ende dieser freifläche gibt's wieder eine erholungsrast für mich mit laaangem "geplaudere" (was gut für mich ist, da ich an diesem tag wirklich nicht gut drauf war, warum auch immer).
aber wir müssen weiter, sonst wird das nix mehr mit der kaisereiche heute. am "standardweg" geht's weiter durch den wald. bei der nächsten lichtung entlang eines forstweges treffen wir dann auf 2 junge eber (eh hinterm zaun, paaaaasst :-)). zuerst erschreckt durch unser "erscheinen" sind sie aber dann recht neugierig und nähern sich uns immer weiter an. bei ca. einem meter ist aber dann schluss, die angst siegt dann doch vor der neugierde.

dann weiter am "üblichen" weg. aber was ist das? ein neuer großer feldweg quert unsere "alte" route? egal, weiter auf der alten variante. aber weit kommen wir nicht, denn auch hier am berg hat der regen seine spuren hinterlassen. zuuu viel wasser und zu viel gatsch, da geht gar nix mehr.
kurz entschlossen retour zum "neuen" weg und diesen entlang. die richtung ist ca. die gleiche.
aber auch hier die ersten lacken und gatschgruben. aber irgendwie finden wir immer eine lücke und so kommen wir am großen kreisverkehr (schon bekannt aus vorjahrestouren) an. hier dann rechts rein (entlang dem wanderweg). aus erfahrung wissen wir, dass dies ein recht sumpfiges gebiet ist. trotz alledem müssen wir da durch. aber auch hier finden wir den richtigen weg durch die sumpflandschaft. bei der nächsten wegkreuzung dann scharf links und weiter geht's richtung 7 linden.
dort wieder eine kurze rast und, siehe da, wir sind nicht die einzigen die sich durch die "feuchtgebiete" kämpfen.
bis zur nächsten weggabelung is nimma soo weit. ein kleiner sturz meinerseits (eine wurzel war mir im weg), der aber gottseidank keine folgen hatte, kann uns nicht abhalten weiter richtung kaisereiche vorzudringen (im wahrsten sinne des wortes, denn eine gatschpiste ist heute fast überall zu überwinden).
beim letzten stück rauf zur aussichtswarte stürmt tom (wie üblich :-)) vor und ich brauch noch eine erholungsphase :-) will ja das rad nicht schieben :) 2 minuten später komm ich dann auch oben an.

also das hätte ich nicht gedacht, dass ich da heute noch oben stehen werde.
nach kurzer rast und beweisfoto"termin" gehts steil bergab richtung donnerskirchen. ich düse vor und tom hinten nach. diesmal bin ich der schnellere von uns beiden (ist ja eher die ausnahme).
unten in donnerskirchen machen wir es uns am "ziegen"platzerl gemütlich und verspeisen banane und schoki.
wir kommen dann ins gespräch mit einem "dorfbewohner" und plaudern über kirschenpflücker, das hochwasser, wo wir her kommen, wo wir hinfahren, etc...
da es mittlerweile schon fast halb sechs abends ist müssen wir uns sputen.
am kirschblütenweg geht es dann recht flott dahin bis zum rastplatz kurz nach purbach. dort kann ich wieder ein bissal auftanken. hier "flitzt" ein läufer an uns vorbei, den wir dann kurz danach wieder einholten. beim letzten stück bergauf überholt er uns dann wieder seinerseits. wir fahren, er läuft und ist trotzdem schneller; man hat der ne kondi. das geht jetzt noch 2 mal so, aber dann haben wir die laange abfahrt richtung breitenbrunn und wir bleiben "sieger" :-)

beim skulpturenpark die letzte rast (mit dem letzten schluckal gatorade). nochmals dehnen und ab geht's richtung heimatstadt.
über die windnerstrasse wieder retour bis zum hauptplatz. noch ein wenig geplaudert und dann trennen sich unsere wege wieder.

zu hause angekommen war ich völlig fertig.
wie schafft das tom? laut seiner aussage kaum was gefahren, bzw. trainiert, aber fährt mir davon, als wäre ich ein anfänger *seufz*.
aber auch egal, hauptsache gesund wieder heimgekommen (bis auf die schmierigen Hände (wegen reparatur), die 27 gelsendippel, die zerschunden schienbeine (wegen der dornen, äste, blätter und brennesseln, ....) und ca. 2kg weniger körpergewicht wegen überanstrengung).

fazit des tages: immer gut einen lieben und plauderstarken reifenwechselprofi mit auf der tour zu haben *griiiins*

Bilder des Tages.  Strecke/Statistik des Tages.
Tages-Statistik:
  • 03:45 h netto 
  • 57,5 km
  • 15,3 km/h Ø
  • 988 Höhenmeter ↑
  • 988 Höhenmete
  • max. Höhe: 436 m