Verloren und verdammt bin ich,
bin innerlich ausgebrannt.
Das Feuer schwelt noch,
vor Rauch und Hitze bekomme ich kaum Luft,
schwitze, kann nicht entfliehen.
Wo ich auch hingehe,
was ich auch tue,
überall hin begleitet mich mein Leid,
Eine Erinnerung an frühere Zeiten
macht mich vollends mutlos.
Es schmerzt mein Fuß,
der scheinbar Unheilbare.
Ich sehne mich nach den Momenten der ruhigen Formen.
Ich finde aber nur den Verlierer
all der vielen Schlachten an mir vor.
Jedes weitere Innehalten macht mir meine eigenen Niederlagen bewusst.
Jedes Voranschreiten macht mich vergessener als noch zuvor.
Und das, während der Körper vor Erschöpfung schon fast zu schreien scheint.
Keine Möglichkeit gibt es mehr für mich, den eigenen Fehler noch länger zu übersehen.
Mir bleibt nichts übrig als diese verdorbene Suppe auszulöffeln.
In diesem Zustand der Erschöpfung
erhebe ich mein Schwert um den letzten Gegner,
den letzten noch, niederzustrecken.
Aber er weicht nicht.
Er ist geistiger Natur.
Wie einen der Schatten überallhin begleitet,
so begleitet mich dieser Teil von mir,
als den ich diesen Geist erkenne.
Er lauert mir auf,
wartet darauf, mich leiden zu sehen.
Ich bin selbst Schuld an meinem Unglück.
Er ist kein Hirngespinst.
Er ist ich selbst.
Niemals werde ich ihn schlagen können,
ohne selbst der Getroffene zu sein.
Ich muss endlich aufhören,
mich gegen ihn zur Wehr zu setzen.
Der innere Krieg ist erbarmungslos.
Wir sind ein ungleiches Paar,
eins und doch entzwei.
Die Schmerzen vermag allein ich zu spüren.
Er aber, als Widerspiegelung meiner selbst,
er bedarf meines Schutzes.
Er darf mich leiden sehen
um sich wieder einzufinden.