Ein Freund ist jemand,
zu dem ich halte.
Einer, der mir in Erinnerung bleibt,
und an dem mir viel liegt.
Er ist einer, dem ich Alles Glück wünsche,
Hoffnung und Erfüllung,
und das es ihm nicht all zu schwer fallen mag
im Leben zu bestehen.
Ich hoffe, dass er für sich eine Frau findet,
die zu ihm hält.
Ich hoffe auch, dass keine Enttäuschung ihn heimsuchen wird.
Ich glaube daran, dass von ihm etwas Gutes ausgeht.
Ich wünsche ihm immer Recht mit seiner Rede zu behalten.
Er soll am Besten einer sein, der die Not nur daher kennt,
weil er bereit ist anderen zu helfen.
Einer, der die Achtung vor dem Menschenleben aufzeigt.
Ein guter Freund ist das Beste, finde ich, was es gibt.
Das Wohlbefinden wächst an mit der Freundschaft.
Mit wohlwollendem Gedanken gilt es den anderen zu verstehen.
Es gilt, an ihm seine Stärke und sein Glück zu erkennen.
Ich gebe ihm die Hand und umarme ihn.
Schweigend stehe ich da.
Bin voller Aufmerksamkeit für ihn.
Es erwachst dabei meine Kraft.
Es heilt mich das Wort
wenn es passt und zeigt worauf es ankommt:
Er muss selbst merken,
was mir ein Freund bedeutet.
Ich bin mitunter ambivalent.
Manchmal habe ich auch kritische Gedanken.
Er weiß mich dennoch zu schätzen,
wird deshalb nicht gleich das Messer wetzen.
Der Freund sucht nicht den Feind in mir,
aber auch kein bequemes Kissen.
Er weiß selbst,
dass echte Freundschaft nur verliehen ist.
Er weiß wieder zu geben,
ohne selbst etwas Eigenes von sich zu verlieren.
Er kann mich als Freund ansehen,
ohne dass ich für mich einen Vorteil verlange.