Schwer taumelnd streiche ich durch die Gassen.
Bin losgezogen um Spazieren zu gehen,
mich an der Welt und ihrem Licht zu erfreuen,
begegne aber nur Menschen, die hassen.
Ein jeder Blick trifft mich.
Es offenbaren sich mir scheinbar die Gedanken.
Es lösen sich die Schranken,
ich gerate ins Wanken.
Gehend suche ich nach Frieden.
Dieser ist mir nicht beschieden.
Offen sind meine Wunden,
Schmerz verhindert das Heil.
Ein Gedanke wie ein Beil,
ein Schafott der Sehnsucht,
der geliebten Welt als Fluch
gehe ich durch die Straßen.
Ein jeder könnte sehen,
aufhören zu hassen.
Es scheint aber so bequem,
lieber wollen sie einen taumeln sehen.
Sie mögen die Verdunkelung,
wollen, dass einer wie ich scheitert,
obwohl ich noch so jung bin,
und doch ein Mensch, der am ganzen Körper eitert.
Eine Ausgeburt des Bösen,
der sein Wesen ganz offen zeigt.
Er soll straucheln und scheitern,
er geht zu weit.
So stolpere ich und taumle,
nach vorne ist es zu weit.
Ich schaffe es nicht bis nach Hause,
das Schicksal ist es, das sich hier zeigt.
Ich kämpfe mit den Schmerzen.
Die Offenheit der Welt,
straft hier ihren Verehrer,
der sich für ehrlich hält.
Ich kann mich nicht aufopfern
der grausamen Natur.
Die Bestimmung offenbart sich,
sie quält mich nur.
Jeder Schritt voll Ohnmacht,
zu gierig ist die Welt.
Hat mich beinahe umgebracht,
da ist noch kein Mensch, der zu mir hält.
Ich sterbe sieben Tode,
kein Ende hier in Sicht.
Ein unendliches Leiden,
kein Mensch, der zu mir spricht.
Dann breche ich zusammen,
hab es fast bis nach Hause geschafft.
Übergebe mich wie Galle,
erbreche meine Last.
Weise Brocken voller Eiter
erlösen meine Pein.
Liegen auf dem Gehweg,
ich bin hier ganz allein.
Endlich spricht mich jemand an.
Ich bin diesem Mann ganz zugetan.
Er fragt mich, ob es wieder geht,
ein Schimmer der Liebe, der von ihm zu mir herüberweht.
Zwei Welten, zusammengekommen,
um wieder auseinander zu gehen.
Ich kann wieder stehen,
habe Scham wegen meiner Schwäche.
Gehe weiter,
Richtung zuhause,
mit traurigem Herzen,
einer Brust voller Schmerzen.
Der Weg von fünf Minuten,
eine Stunde war er lang.
Ich bange vor Erschöpfung,
es erlischt der letzte Drang.
Ich bin wieder auf den Füßen,
kann letztendlich doch noch heim.
Doch das Wesen dieser Welt offenbart sich,
der Mensch ist hier fast ganz allein.