Gedicht
Wohin möchtest Du ziehen?
Auf wessen Fährte befindest Du Dich?
Wem eilst Du hinterher?
Da bist Du, eilend, nachkommend,
in der Spur hast Du noch keinen Antritt gefunden.
Wohin des Wegs bist Du unterwegs?
Mit schnellen Füßen wanderst Du auf Deinem Marsch.
Eilends gehst Du allem Guten voraus.
Welche Welten hast Du dabei links liegengelassen?
Du eilst davon,
weg führt Dein Weg.
Kampfbereit meinst Du zu sein.
Hinterher hat man seine Lektionen zu lernen.
Schnell gehst Du da auf Deinem Weg,
an der Aufgabe bist Du vorbeigegangen.
Das Tempo haltend, hast Du diese Hetze gewahrt.
Durch Eisstürme und über die Berge bist Du gegangen,
Naturgewalten hast Du dabei verspüren können.
Zur eigenen Stärke hast Du an ihrer Kraft gefunden.
Weiter geht es.
Schnellen Schrittes eilst Du fort.
Das Tempo haltend vollziehst Du mit einem ruhigen Atem Deinen Gang.
Mit einer solchen Anstrengung ist Deine Größe gewachsen.
Weiter geht es auf dem Weg, Riese.
Eine Kraft hat sich Dir erschlossen.
Weiter fort möchtest Du gehen.
Das ist Deiner Füße Zielpunkt.
Große Schritte sind es gewesen.
Lass alles hinter Dir.
Stapfe, schreite, komm zu Dir unterdessen.
Bei einer solchen Eile hast Du Dich eingefunden.
Lass alles Andersartige hinter Dir.
Keine Sprüche umweben Deinen Geist.
Kurz ist der Moment.
Der Atem hält inne.
Trage Dich mit diesem Gedanken aus der Hölle.
Deine Schritte führe geraden Füßes.
Atme. Sei Du selbst.
Werde zu Deinem Bezwinger.
Korrigiert am 01.01.2022