Ich schau von oben herab,
vom Berg ins Tal.
Ein kühler Luftzug weht mir ins Gesicht.
In mattem Grün,
noch nicht besonnt,
sehe ich große Felder liegen.
Am Bergansatz sind große Wälder.
Noch ist kein Bauer auf der Wiese.
Vögeln zwitschern ohne Ach.
Ein Himmel, der blauer wird,
durchtränkt von goldenem Sonnenschimmer.
Kaum ein Stern ist mehr zu sehen.
Noch ist kein Vogel erhoben.
Das satte Rot wird ständig klarer.
Es erhebt sich die Sonne.
Da werden Menschen wach.
Und in solcher Frühjahrsfrühe,
stehe ich da und trinke Brühe.
Wärme meine Arme am Sonnenschein
und trinke für den abgekühlten Körper.
Ich schaue diese Welt.
Nehme einen Grashalm, reiß ihn aus.
Versuche ihn zum Summen zu bringen.
Puste in die Hand und gehe weiter.
Die Welt so zu erleben,
das finde ich nicht schlecht.
Es ist mir wirklich recht.
Ich gehe nach Hause
und beginne in Ruhe meinen Tag.
Ich spüre, dass ich Gottes Segen dazu hab.