Kühl ist es heute, es ist Winter,
dennoch zog es mich aus dem Haus.
Viele gehen mit kleinen Kindern
endlich einmal aus der Wohnung heraus.
Zum Schlittenfahren geht es.
Ich bevorzuge den See.
Dort bin ich allein.
Niemand stört die werte Ruhe.
Am Ufer entlang,
den Blick auf das Wasser gerichtet.
Etwas Vogelgesang,
Holz steht da aufgeschichtet.
Der blaue Himmel und die Sonnenstrahlen,
ein leichter Wind voll von Kühle,
ohne warme Kleidung wären das Qualen.
Ich gehe weiter bis an die alte Mühle.
Das Rad steht dort still.
Das Wasser, das ist umgeleitet.
Keiner der noch hier mahlen will.
Ein Entenpaar, das sich streitet.
Aus Holz ist die Mühle aufgebaut.
Sie ist fast ein Museumsstück.
Ich höre einen Rufer laut
und gehe zu dem Mann zurück.
Er fragt mich nach einem bestimmten Weg.
Ich sage ihm wo er ihn findet.
Er geht über des Mühlbachs Steg.
Füße, die man täglich schindet.
Die Kälte ist gar schlecht zu haben.
Man mag zwar weißen Schnee,
doch sich an den Minusgraden laben,
das geht nicht lange, man verstehe.
Ich setze mich auf eine Bank,
beobachte den vereisten See.
Man wird von dieser Kälte krank,
doch schön ist es, was ich da sehe.
Die Birken da am Ufer,
sie stehen stark und trotzen der Natur.
Mein Blick streift sie nur.
Zu leben ist ihr edler Schwur.
Weniges, was die Welt verdeutlicht,
und doch macht sie mir manches klar.
Ist der Winter noch so gräulich,
es bestehe, was das Beste war.
Wohl ein jeder dieser Bäume
schafft es ohne große Not,
wovon ich als Mensch schon lange träume.
Ah, dort steht ein kleines Boot.
Ach das Leben, ach die Kräfte,
wie gerne hätte ich mehr davon.
Meine eignen Lebenssäfte,
manchmal schwächle ich ziemlich schon.
Hätte gerne eine beständige Kraft,
die ebenbürtig ist und bestehen kann.
Eine mit der man es schafft,
mit der ich mich behaupte dann.
Eine Kraft aus der Natur,
woher sind auch sonst wir Menschen.
Doch ich spreche keinen Schwur,
es ist nur eine Idee gewesen.
Ich stehe auf und gehe weiter.
Kälter wird es, die Sonne geht.
Ich bin vor Freude heiter,
ein Schild das auf der Wiese steht.
Vorbei gehe ich, schnell heim, nach Hause.
Die Nase tropft schon von der Kälte.
So schnell gehe ich nicht wieder heraus.
Wärme und Ruhe die auch mir etwas gelte.