Eine Minute für mich.
Ein wenig meinem Gefühl nachgehen,
träumen.
So erlebe ich die Welt,
ohne durch etwas getrübt zu werden.
Ich sehe an ihr Klarheit.
Spüre die Frische, den Windzug.
Langsam stelle ich auch fest,
dass es wohltuend ist das Ihrige zu begreifen:
Wie schön diese Welt doch ist.
Einen Moment später
kräftige ich mich durch das eigene Träumen.
Finde den Mut dazu,
über Schlechtes auch nachzudenken,
weil das auch an dieser Welt aufzufinden ist.
Wenn ich etwas träume, dann meine ich dabei,
dass dies den Menschen zu dem gemacht hat,
der er eigentlich ist.
Wer träumt, der begreift sich selbst direkt,
ohne einen Filter, ohne eine Zensur des Wahrgenommenen.
Die Imagination hat mitunter ein freudiges Wesen.
Sie will nicht so sehr vom Leben gezeichnet werden.
Und wenn sie es doch wird, dann beharrt sie auf ihre Momente der Schonung.
Sie ist aber auch wirklich sehr genügsam.
Sie braucht nur jemanden für sich, der ihr zuzuhören weiß und zuzuschauen vermag.