Impuls
An manchen trüben Tagen hat es fast nichts gegeben, was mir Freude bereitet hat.
Nicht einmal der Gedanke an sie ist dann bei mir aufgekommen.
Das habe ich so festgestellt. Ich wirke dabei wie benommen.
Ich habe es satt.
Das Gefühlte habe ich unterschieden. Man bedarf einiger Dinge, um glücklich zu sein.
Das Gute habe ich vermisst. Keiner hat mich geküsst.
Ich war darum wie verloren. Mein Leben ist etwas unterkühlt.
Was für eine Pein!
Zufriedenheit ist nicht eingetreten.
Losgelassen hat man mich. Weh getan habe ich mir deswegen.
Am Grunde, da sind manche Scherben. Ich bin zuhauf darauf gefallen.
Man reißt sich so die Hände auf, wenn sie auf den Boden prallen.
Egal sollte es mir nicht sein, wie es mir ergeht.
Immerhin bin ich ruhig, also habe ich noch eine Gnadenfrist.
Etwas schreibe ich nieder, was mich umweht.
Möchte es verstehen. Das ist, was nicht vergeht.
Spät kommen die Dinge bei mir ins Reine.
Ich versuch’ es jetzt nochmal die Ordnung fertig zu bringen.
Die Lösung wirkt banal.
Es ist ja auch meine.
Habe ich mein Glück auch sehr vermisst,
So habe ich doch davon gesprochen.
Irgendwann habe ich es wieder berücksichtigt.
Dann endete der alte Mist!
Zum Leiden hat mir nur der Schmerz gefehlt.
Er ist mir irgendwie abhandengekommen.
Doch dann bin ich umgekehrt.
Mein Halt ist mir schon etwas wert.
Impuls
Das Atmen sollte Dir gut tun.
Atme impulsiv. Atme so, wie Du bist.
Ordne dich. Messe Deinem Handeln Bedeutung bei. Beachte dich.
Du hast Dein Atmen kaum reguliert, aber Du bist derweil guter Dinge gewesen.
Manchmal hast Du gelacht.
In Dir hat sich etwas geregt, was Du selbst zuordnen möchtest.
Du fühlst Dich dabei wohl.
Dein Befinden hast Du so, wie es gewesen ist, anerkannt.
Damit hast Du etwas Rechtes getan.
Diese Verhaltensweise hat Dich zu jenem Menschen gemacht, der Du bist.
Aus dem Gemüt soll Dir eine Kraft erwachsen. Du hältst inne.
Da möchtest Du auch gerne weiterhin das Gute annehmen, was Dir schon gegeben ist.
In der Geborgenheit kommt es bei Dir vor.
So soll es sein.
Impuls
Das Fest möchte noch so berauschend sein,
ein bitterer Geschmack ist dabei doch zu vernehmen.
Ein Moment voll von Hohn hat sich da ergeben.
Ein Gespür des Niedergangs hat das mir eingebracht.
Da überkommt mich ein Gefühl.
Es fährt mir durch mein Gewissen.
Mit dem vollen Weinglas in der Hand feiert es sich gut.
Das aufgesetzte Gesicht der Leute zeigt es auf.
Damit ist die Rechnung aber noch nicht gemacht.
Manch einer sieht da etwas kommen.
Derweil überkommt mich Reue.
Die Bequemlichkeit ist teuer erkauft.
Dada
Die Uhr, sie tickt,
hat einen Tick.
Da geht sie stets vorwärts, jedoch niemals zurück.
So verläuft die Zeit, seitdem sie besteht.
Seitdem gibt es sie - tick, tick, tick - Stunde um Stunde.
Es verrinnt jede Sekunde etwas an Zeit - tack.
Eine Kraft kommt bei uns auf, um mit ihr etwas anzufangen - tack.
Die Zeit reagiert keineswegs darauf.
Da geht der Zeiger - tick tick tick - vorwärts, Stunde um Stunde.
Uhren sind rund - tick.
Uhren sind rund - tack.
Sie geht stets vorwärts, niemals mehr wandert sie zurück.
Das kosmische Gesetz fügt sich einer solchen Verwobenheit.
Tack - das ist - tick, tick, tick - der Glaube unserer Zeit.
Weiter, weiter, weiter geht es.
Zeitlos ist die Zeit vergangen.
Tack - es ist vorbei.
Ahnungslos hat man dabei gestanden - tick tick.
Uhr tickt, hat 'nen Tick, Vorwärts stets, nie zurück. Zeit verrinnt, seit Anbeginn.
Tick, tack, Stunde vergeht, Sekunde flieht, Kraft entsteht, Zeit bleibt kalt, Zeiger dreht.
Uhren rund, tick und tack, Vorwärtsdrang, nie mehr zurück, Kosmos webt, Zeit im Takt.
Tick, tack, Glaube der Zeit, Weiter, weiter, ohne Halt, Zeitlos vergangen, weit.
Tack, vorbei, ahnungslos, Tick, tick, Zeit verrinnt im Nu, Mensch steht staunend bloß.
Clock ticks, has a tick, Always forward, never back. Time slips by, since the start.
Tick, tock, hour fades away, Second flees, strength awakes, Time stays cold, hands rotate.
Clocks round, tick and tock, Forward urge, never back, Cosmos weaves, time's in sync.
Tick, tock, faith of time, Onward, onward, without end, Timeless, gone, sublime.
Tock, it's done, clueless, Tick, tick, time slips away fast, Man stands there, bemused.
Gedankenlauf
Was hast Du erreicht?
Was ist Dein Tun wert gewesen?
‘Nichts’, habe ich gedacht.
Niemals kann ein Mensch etwas erreichen.
So haben es die Götter einmal festgestellt.
Ein Mensch hat nichts auf dieser Welt gezählt.
Niemals wird der Mensch sein Schicksal bezwingen können.
Es gibt keinen Weg dorthin, wo er bestehen wird.
Je mehr er haben möchte, desto mehr wird er fürchten müssen.
Immer ist unsere Schuld gewachsen.
Jede Handlung mehrt das Unglück.
Ich habe mir diese Idee aufgeschrieben.
Jetzt steht sie da.
Das möchte ich mir bewahren.
Mit Sicherheit ist das vermessen.
Es geht mir dabei so wie allen anderen auch.
Ich habe schon gemeint, dass ich es richten kann.
Doch es hat zu nichts geführt.
Das würde gar nicht möglich sein.