Ich bin dem Genuss überdrüssig geworden.
Es schmeckt mir nicht, wenn es nicht gut tut.
Wenn ich zuviel habe, das behindert mich.
Ich mag sie nicht, die feiste Freude.
Jeden Tag das gleiche fette Fest.
Jeden Tag die gleiche Völle im Magen.
Es ist nicht schwer, sich richtig zu entscheiden.
Nein zu sagen ist der einzige Weg,
aufhören zu dürfen das beste Recht.
Ich habe genug davon.
Meine Probleme bedürfen einer eindeutigen Lösung.
Meine Arbeit muss mir endlich gelingen.
Nicht nur das Fest allein ist wichtig.
Der Grund zum Feiern ist es um so mehr.
Diesem Gedanken will ich nicht entsagen.
Schon Weniges macht mir eine reiche Freude.
Die Kleinigkeit erweicht mein Herz.
Dennoch ist da jetzt ein Dröhnen in meinem Kopf.
Zu wenig Inhalt, zu wenig Menschlichkeit.
Einzig ein Besäufnis, was will ich hier?
Der Anblick der Leute tut mir weh.
Ich gehe nach hause.
Was ich gesehen habe,
das schreckt mich schon genug ab.
Das ist kein Weg für mich.
Ich würde mich auf ihm vergessen.
Ob denen das nicht auch so ergeht?