Gedicht
Wozu soll ich atmen, wenn nicht für mich selbst.
Warum soll mein Atem diese Luft verbrauchen?
Bin ich nicht ein Teil des Ganzen gewesen?
Alles Gute hat Bestand.
Da bekomme ich Luft, indem ich mich zügle.
Ohne mir großartige Gedanken zur Technik einer Atmung zu machen,
habe ich doch gelebt und bin erblüht.
Ein Mann, wie ich hat das im Sinn,
was er für sich verspüren kann,
ohne etwas zu verkennen.
Darum habe ich meine Sache wichtiggenommen
und sie bei mir erkannt.
Da ist sie bei mir vorgekommen,
es zeugt davon meine Hand,
gar vieles hat sie bereits wahrgemacht.
Da habe ich mit ihrer Zuhilfenahme etwas zuwege gebracht.
Dabei ist sie ein Teil von mir gewesen.
So ist sie mir erschienen.
Etwas kann ich derweil fühlen.
Mir genügt mein Dasein zu etwas Rechtem aus.
Ich bin gerne bei mir zuhause.
Dort kann ich all meine Dinge haben.
Sie sind mir zu eigen.
Dort kann ich mich an meiner Lebenskraft laben,
ohne anderen Leuten zu viel von ihr aufzuzeigen.
Korrigiert am 01.01.2022