Hast du schon aufgehört zu rauchen,
dich endlich auch gefügt dem Gruppenzwang?
Was alle schick finden, ihnen nachzutun,
das machen wir jetzt gerne, doch was soll das nun?
Klar, das Rauchen macht uns krank,
und wir bilden uns auch gehörig etwas ein.
Meinen mit 28 Jahren,
schon gehörig genug krank zu sein.
Wenn wir husten, so ist es schon um uns geschehen,
niemals werden wir dem entkommen.
Unser Glück ist uns schon vollends zerronnen,
nur noch Beten lindert dieses unselige Leiden in diesem Leben.
Ach ihr Leute, soll ich wirklich, und zu wem, beten gehen?
Warum redet ihr so vehement auf mich ein?
Endigt ihr euer Wort auch immer hier,
mit dem Abschluss lasst ihr mich dann allein.
Was ihr nicht mitgetragen habt,
darüber könnt ihr eigentlich auch nicht richten.
Ihr könnt zurecht nicht etwas dazu sagen,
ob es schwer ist oder leicht.
Zugegen ist nur eure eigene Geisteskraft,
wie sie nur euch eingegeben ist.
Glaubt nur, dass mir keine Erfahrung mehr gibt neue Kraft.
Ich weiß selbst besser, was mit mir los ist.
Oh, Verstand ist nur das hier,
was besinnend der Mensch für sich erobert hat.
Alles das, was zurecht den Geist stark macht,
was im Leben dem Menschen Gutes schafft.
Geistig faules von sich selbst ergriffen sein?
Völlig durch sich selbst befruchtetes Denken?
Nutzlos wäre all das Sinnieren?
Und beten soll ich? Den Rat kann ich nun doch nicht gut kapieren.
Niemals ist das Vorgegebene besser wie der eigene Wille.
Stetig schwächt das fremde Gut den eigenen Geist, das eigene Blut.
All das schöne Sein der Welt ist kaum mehr als Schrecklichkeit,
wie sie mir gar nicht gut gefällt.
Doch dann kommt irgendwann ein übler Moment herbei.
Zu diesem stell ich mich selbst ganz in Frage.
Ich richte über mich und über mein eigenes Wort.
Ich verlasse meiner Kindheit heiligsten Ort.
Und dann erkenne ich an meinem Fühlen das Empfinden,
weiß endlich, dass die Menschen mich nur wollen schinden.
Ich erkenne auch den hellen Klang der guten alten Seele mein,
wie sie innerlich gepeinigt ist und dabei bleibt sie mir doch heil.