Gedicht
Wie sehr bin ich einstmals erfüllt von Lust gewesen.
Dem Leben habe ich mich zugewandt,
die Liebe ist mir wohlbekannt gewesen.
Da bin ich noch nicht von allem satt erschienen.
Erwartungsvoll habe ich es mir da angeschaut, was einmal wahr gewesen ist.
Verheißungsvolle Worte habe ich dabei von mir gegeben.
Ich habe es mir nicht ausgedacht,
dass der Griff nach den Sternen so schwerlich möglich sein wird.
Mein Willen ist zu dieser Zeit einfach aufgekommen,
alles ist mir dabei so klar erschienen.
Da habe ich es noch gut gewusst,
was ich davon habe.
Jener, von mir ausgestaltete Gedankenhorizont hat mich dazu gebracht,
dass ich mich mit meinem Leben alsbald ausgekannt habe.
Es sind meine Gedanken von mir in klarer Weise zu vernehmen gewesen.
Mich selbst haben sie sehr berührt,
so etwas ist mir wunderbar recht gewesen.
Mitunter habe ich eine Freude zu eigen, lasse alles zu und vernehme es dann.
Meine schönen Jugendtage, welche ich seit langem schon hinter mich gebracht habe,
haben mir derweil ein heiteres Lächeln auf die Lippen gezaubert,
als ich mich wiederum an sie erinnert habe.
Daran ist alles gut gewesen,
so ist es mir jetzt erschienen.
Das alles soll wahr gewesen sein.
All meine Narben,
welche ich an mir trage,
habe ich gut ausgehalten.
Da behindern sie mich kaum.
Ich habe mir meine Ruhe bewahrt.
Ein stiller Moment hat mir derweil Gutes offenbart.
Da vollziehe ich mit meinen Gedanken
mein Wesen und meine Geschicke.
Ich finde einen Zusammenhang von all dem Guten mit dem Glück.
Meine Natur gewinne ich dabei so leicht zurück.
Meine Kraft habe ich fokussiert und einbehalten.
Wenig halte ich vom Frieren, wenig vom Erkalten.
Dann ist es mir widerfahren,
dass ich einen freudigen Gedanken verspürt habe.
Gerne habe ich ihn angenommen.
Etwas Gefühltes hat mich danach überkommen
und mein Wesen vollends eingenommen.
So ist die Phantasie bei mir einfach vorgekommen.
Korrigiert am 01.01.2022