Eine Pyramide von Stein,
darum herum Menschengewimmel,
ihre Form ist mehr als Schein,
spitz sticht sie in den Abendhimmel.
Welche Geometrie an diesem Ort,
so kantig und so toll,
manch einer beschwört ein magisches Wort
und ist der Mystik voll.
Geschlossen sind die Wände,
so beginnen die Worte mein,
man wascht sich Füße und Hände,
will rein und ehrbar sein.
Nun denn, die Pyramide hier,
was lauft ihr alle fort?
Sie hat der Ecken vier,
ich schwöre, es ist mein Wort.
Und auch die Spitze wohlgemeint,
ganz oben, oben drauf,
sich mit dem Rest des Steins vereint.
Jetzt bin ich obenauf.
Ich erkläre die Sterngestalten,
voller Andacht und Sprachpracht
und erkläre Gottes Walten
bevor mir einer etwas vormacht.
"Es sind der vier Ecken hiero vier"
sag ich erneut und zeige es mit eines Priesters hölzernem Stab
und das erklär ich hier,
weil ich jetzt doch endlich so viele Zuhörer hab'.
Und der Boden dieser Tat,
so sandig wie er ist,
bracht' einst die Religion total in Fahrt,
macht' uns einst zu dem, was noch heute da ist.
Ich schwinge das Stöckchen in die Höhe
herauf bis über das wahre Tor.
Da schwingt heran eine Windböe.
'Oh, Horus steht bevor.'
Ich erkläre wortgewandt das Edelste aller Ziele,
und wie man sich mit Gott vergleicht.
Von den Geldscheinen nehme ich dann auch gar sehr viele.
Damit habe ich dem Gott der Stunde beinahe ein Bisschen das Wasser gereicht.