Warum arbeiten?
Würdeloses erleben, tagein tagaus.
Sich anschreien lassen – sich abmühen für andere.
Jeden Tag aufs Neue heißt mich das 'arbeiten'.
Die üble Laune eines anderen zu ertragen, welche uns müde macht.
Erfolg, welcher sich nicht einstellen möchte, weil er blockiert wird.
Schwierigkeiten zuhauf treten da auf.
Irgendwann werden wir daran zu Grunde gehen, wenn wir kein Einsehen darin nehmen wollen.
Das Arbeiten kann so sinnlos sein.
Vor allem dann ist es das so gewesen, wenn es dem Arbeitenden selbst etwas geschadet hat.
Keiner ist da ein Held dadurch geworden, nur weil er sich selbst für etwas aufgeopfert hat.
Jeder muss auf seine Erhaltung schauen.
Keine noch so feinsinnige Moral hat eine Besserung in dieser Sache bisher ermöglicht.
Der ewige Fortschritt übt einen immer stärker werdenden Druck auf die Menschen dieser Welt aus.
Er dirigiert blühende Gesellschaften in den Abgrund hinein.
Er stellt uns zudem immer wieder unnötig auf die Probe.
Warum arbeiten wir so viel, so hart, so schwer?
Etwa um uns unser Leben erhalten zu können?
Werden wir ohne Arbeit wirklich alles das verlieren müssen, was wir heute haben?
Werden wir dann untergehen?
Daran glauben viele.
Und sie leben so, als sei das in Ordnung für sie.
Sie leben zudem über ihre Verhältnisse
und sie arbeiten auch über ihre Verhältnisse.