Keine Leichtigkeit mehr,
kein Lachen mehr,
keine Nettigkeiten.
Einfach nicht mehr mitmachen.
So vieles gibt es und ich kann es nicht tun.
Warum soll ich einem anderen gefallen müssen?
Warum soll ich etwas tun,
von dem ich mich selbst nicht überzeugen kann?
Keine Fragen stellen.
Lieber kein falsches Urteil fällen.
Wichtig bin ich nicht,
mein Urteil hat kaum bei anderen Gewicht.
Was ich mache ist einfach kein Zeitvertreib.
Gerne wäre ich gescheit.
Gerne hätte ich etwas zu lachen,
doch ich muss erst mal meine Arbeit machen.
Was will ich mit den netten Sprüchen?
Mein Kopf ist doch schon längst so verbogen,
dass der Geist in alle Himmelsrichtungen zerstiebt.
Was will ich wirklich sagen?
Erziehung ist ein gutes Wort.
Schade nur, dass sie bei mir nicht greift.
Wertlos ist das eigene Tun,
von reinem Geiste bin ich nun.
Schwülstig wirkt mein Selbstbetrug.
Peinlich sind mir meine Worte.
Wenn ich das sage, was ich sagen soll,
weil ich es von mir erwarte.
Zu vieles begreife ich anders wie andere.
Manches schnürt mir den Atem ab.
Manches macht mich wütend.
Manches macht mich vor Zorn fast blind.
Warum soll ich lachen,
Ist doch die Trauer das eigene Erleben!
Mein Verlust ist mir allgegenwärtig.
Ein weggeschmissenes Leben lebe ich weiter.
Ein Leben, das aus Scherben
von mir zusammengeklebt worden ist.
Aus Myriaden von Scherben,
es ist ein Leben voller Trostlosigkeit.
Ein Leben, das ich erst verloren habe,
und dann doch wieder haben wollte.
Ich habe es zurückerhalten,
aber es ist verdorben.
Was soll ich da noch zu lachen haben?
Es hat doch mein Leben einen anderen Wert.
Ungeschminkt erschaue ich die Wahrheit
und erkenne sie ungeschminkt.
Das Lachen hat mir vergehen müssen.
Wegen den vorgefallenen Ereignissen trauere ich.
Ich fände genug Gründe,
um noch einmal für tausend Jahre zu trauern.
Die Trauer füllt mein Herz an,
wie es kein Moment des Lachens getan hat.
Sie stärkt mich zuweilen,
füllt mich mit Mitgefühl aus.
Dank ihr erlebe ich die Sonnenstrahlen wieder,
die tief in meiner Seele vorhanden sind.
Die dorthin vorzudringen wissen,
wo noch niemals mir die Liebe hingedrängt ist.
So lerne ich die dunkle Seite der Welt zu lieben,
und brauche mir selbst keine Freude dabei vorzuspielen.
Mit Schmerzen bin ich näher dran an der Wahrheit,
als ich es mit dem Lachen jemals war.
Ich liebe nicht diese Qual,
aber ich gebrauche ihre Sinnlichkeit.
Die Wärme des Lichtes ist in mir,
das bringt mich nicht um.
Doch ein jeder Teil von mir, der abstirbt, macht mich leiden.
Jeder bereits ausgestorbene Winkel meines Herzens macht mich ein bisschen trauriger.
Trösten kann da nur die Liebe allein.
Meine Traurigkeit erfüllt mich mit Liebe.
So ausgestattet schaue ich dabei zu, wie ich vor Kummer zerfalle.
Trauernd bin ich dabei und lebe spürend meine Trauer.
In jeden Winkel der Seele schaue ich hinein,
damit ich nichts verpasse.
Tiefe Ergriffenheit ist das Mindeste das ich spüren will.
Das Leben und seine Kraft bewundere ich.
Die Manifestation der Welt bestaune ich.
Ich habe die Möglichkeit dazu, weil ich nicht dabei lachen muss.