In schnellem Schritt, Tritt auf Tritt, rennt er voraus.
Alle schauen auf ihn, er erreicht das Ziel.
Alle bewundern ihn, sehen auf ihn auf zuhauf.
Er wird beklatscht, das Glück wird geeint.
Ein Blumenstrauß da, ein Herzgewinn dort.
Sein Körper - eine Pracht in der Nacht.
Er ist es, der gewonnen hat und dann
bekommt er das Glück vorgesetzt, zuletzt.
Sein Geist wird mit Segnungen benetzt.
Sein Körper wird geweiht, gegen Böses gefeit.
Er wird Sieger und besiegt,
Achtung hat man vor seiner Größe.
Er ist der Held, der gefällt.
Er beleuchtet, was das Menschendasein ausmacht.
Er hebt hervor, steigt empor,
und besteht, ehe er dann wieder verweht.
Als Sieger da, als Überflieger dort.
Als Mann der Tat, den man dazu bittet,
ein Lied vom Glück zu singen, die Herzen springen.
Er erliegt dann der Faszination, ja schon.
Er glaubt an sein Werk, fühlt sich wirklich gestärkt.
Wird dann eitel, trägt auch Mittelscheitel.
Ein richtiger Bulle ist er geworden, vielleicht auch dank der Schokoladenstulle.
Er ist ein Gewinn für die Menschheit und zudem noch gescheit.
Er nimmt Teil an und von der Welt, liebt das Geld.
Ist bald gleich wie die Gleichen, durch nichts zu erreichen.
Steht hoch oben als Stern am Himmel, alle haben ihn gern.
Sein Lächeln beinhaltet schon Kälte, wird den Menschen schon fern.
Hat er seinen Sieg errungen und zugleich sein Schicksal bezwungen?
Ist er nun der Held der Dinge?
Er ist ein Frauenschwarm. Er liebt, spendet Trost, hält warm.
Er ist in wahrer, edler, guter Mann, dann.
Er wird verehrt, doch die Welt wird verkehrt.
Man hat im Nichts ein Kleinod gefunden.
Jetzt erhebt man ihn wie den Phönix aus der Asche
und steckt ihn in die Vermarktungstasche.
Man drückt und presst ihn ins Klischee, er snifft jetzt schon Schnee.
Kokain bringt ihn total auf Trab.
Er wird schneller, sein Verstand heller.
So bleibt er weiter siegreich, gleich.
Er wird zum besten Pferd, ist viel wert, wird geehrt.
Man kann das Glück gut verkaufen,
wenn es nicht angekratzt ist
und es wird verkauft.
Er kämpft verbissen,
und alle verdienen ihr Geld dabei.
Sonst hätten sie ihn schon weggeschmissen.
Sie ziehen aus ihm Sinn und Kraft, solange er es schafft.
Er wird verbraucht, in der Pfeife geraucht.
Sein Glück wird verschenkt, seine Hoffnung gehenkt.
Ist er nutzlos geworden, dann wird er verdorben.
Aus dem neuen Leben gerissen, wird er dies nie mehr verschmerzen.
Der Phönix wird eilends verbrannt, zurück in die Asche verbannt.
Taugt er nicht mehr als Idol? Sein Blick wirkt schon leer und hohl.
Alle haben ihm einst Hoffnungen gemacht,
jetzt wird er von allen nur noch verlacht.
Blutendes Herz da, Leiden die schmerzen dort.
Was bleibt übrig von seinem großen Traum?
Ein Leben lang hat er noch daran zu verdauen.
Kein Trost dieser Welt ist dann das viele Geld.