Gedicht
An der Kultur möchte man wachsen.
Man möchte neue Ufer finden, deren Idyll noch ein solches ist.
Idylle sind alle gleich, man kann sie sogar erbauen,
versteht man, dabei auf den Bauplan zu verzichten.
Man kann das Glück erfinden, folgt man der Regel,
dass nur eine Regel zählt, die in der Natur vorgekommen ist.
Wachsen möchte man.
Aber längst hat der Mensch den Ziergarten verlassen.
Es wird zurechtgeschnitten überall. Mangels erreichbarer Natur
dienen oft die Menschenkinder manchen dummen Schindern,
zum Ersatz für ihren frommen Wunsch, dass alles wohl geregelt sein soll.
Geregelt ja, aber leider nicht nach der Natur davon
Es plagen uns die vielen Wünsche unserer,
verständlicherweise reiferen und erfahrenen,
Eltern und Tanten,
Lehrer und Ausbilder,
Meister und Gesellen,
Kollegen und Mitarbeiter,
Nachbarn und Freunden,
Pfarrern und Amtsinhabern,
Geschäftsleute und andere Lebenserfahrene.
Nur hat man dabei nicht nach uns gefragt.
Bei all dieser Dominanz denke ich glatt.
Leckt mich doch im Arsch.
So sitze ich inmitten diese Platzes und denke nach,
lass es sein, lege die Beine hoch.
Wenn ich jetzt nichts für mein Glück tun könnte,
werde ich auch ein anderes Mal keine Zeit dazu haben.
Die Sonne scheint schwach durch die Blätter des Baumes,
eine Birke übrigens,und wärmt meinen Körper etwas.
In der Hängematte liegend spüre ich nur den Wind,
die Sonne und das Gefühl des Einsseins.