Gedicht
Am Anfang ist noch kein Wort gewesen.
Dann ist das Wort gekommen,
dann die Erklärung
und damit das Missverständnis.
Der Teufel ist geboren.
Seitdem haben wir ein Problem.
Dieses Problem gilt es anzuerkennen,
denn sonst wird eine Lüge bei uns aufkommen.
Mit den Lügen hat der Teufel
sein Fußvolk, die Dämonen bekommen.
Doch damit ist noch nicht alles Böse in dieser Welt erschienen.
Vergessenheit, Unachtsamkeit, Dummheit
machen den Menschen vermeintlich zufrieden.
Sie täuschen ihn über sein Glück, obwohl keines daran zu finden gewesen ist.
Er leidet zwar, aber er hat sich nicht schlecht dabei gefühlt.
Dauert dieser Sachverhalt zu lange an, dann verlieren wir bald alles.
Das würden wir voraussichtlich nicht einmal bemerken.
Erst jetzt haben die dunklen Mächte
eine richtiggehende Macht über uns Menschen erlangt.
Der Tränen werden es viele sein.
Soll ich nun auch noch etwas von der Hölle berichten?
Wer hat denn noch an ihre Existenz geglaubt?
Die Menschen haben es schwer damit, an so etwas zu glauben.
Kopfschmerztabletten gegen Kopfweh setzen sie da ein.
Sport machen sie für ihre Fitness und ruinieren so ihren Leib.
Diäten und Medizin, gesundes Essen zuhauf nehmen wir zu uns.
Beziehungsprobleme, Pech in der Ehe haben wir allesamt, so etwas ist normal.
Keinem ist da schon ein Licht aufgegangen.
Wenn die Hölle irgendwo gewesen ist,
dann soll sie das unter uns sein.
Doch wir haben sie erst dann bei uns aufgefunden,
wenn wir es kaum noch schaffen können,
wiederum aus ihr zu entrinnen.
Da haben wir alsbald alles aufgegeben.
Wir stürzen uns in Schwierigkeiten.
So ist gekommen, was kommen soll.
Eine solche Hölle zu verlassen,
heißt uns manches richtig zu machen.
Da hoffen wir, es aus eigener Kraft schaffen zu können.
Mitunter haben wir uns jedoch gar nicht erst darum bemüht.