Die Brezel wandert in den Mund,
kross gebacken, scheinbar ungesund.
Voll Salz und auch voll Lauge
sticht sie in unser Auge.
Der Bäcker meint es wohl
mit denen, die sie mögen.
Schnell knotet er den Knusperteig
und schwingt die Brezelbögen.
Bestreicht sie mit Lauge,
und streut Salz auf ihren Rücken.
Er bäckt sie dann braun.
Solch ein Anblick kann entzücken.
Mit Butter isst man sie bei uns,
und lässt sie sich gut schmecken.
Und wär' sie auch noch so ungesund,
der Genießer schätzt sie kerngesund.
Der weiße Teig, ganz unvollkorn,
schmeckt uns in ganz besonderer Weise.
Manche mögen von ihr das Knusprige vorn,
und andre dafür lieber das dicke Weiche.
Zum Frühstück, sagt man, sei sie auch da.
Ist sie da? Prima, wunderbar!
Gleich setz' ich mich dann an den Tisch,
bin munter und auch endlich frisch.
Erwartungsvoll richte ich sie mir an.
Tue Butter darauf und verspeise sie dann.
Vollkommen glücklich ist schon mancher Morgen
durch solch ein gute Grundlage geworden.