Politik lenkt uns ab,
uns Gläubige,
die wir meinen
das Recht gehe vom Volke aus.
Wir meinen
tausenderlei Diskussionen,
zwischenmenschlich geführt,
bringen uns unserem Ziele,
der Mitbestimmung,
näher.
Die Tage vergehen,
nichts geschieht,
keine Anhörung,
keine Frage an die Bürger.
Statistiken dienen der Meinungsforschung,
jede spiegelt nur eine wider,
ein Wahnsinn,
der sich selbst
berechtigt.
Ein Riesenstaat,
getragen von Verbänden,
Interessengemeinschaften.
Der Bürger,
unfrei zu wählen,
ob er zustimmt.
Ob er will,
dass dieses Recht gilt,
verwaltet von Beamten.
Die Ledersessel der Obrigkeit,
die Marmor- und Parkettböden,
die Beziehungen zur Wirtschaft,
all das,
dient nur den eh schon Satten,
die sich weiter mästen,
unter dem Vorwand
der Dienerschaft,
keine Existenznot kennend.
Mein Herz schlägt schwer.
Einst habe ich an das Recht geglaubt,
weil ich das Recht gefühlt habe
in meiner Brust.
Es hat mich gewärmt.
Es hat mich genährt.
Es hat mir Hoffnung gegeben.
Heute ist es mir entrissen.
Der Staat verwaltet nur mein Herz.