Wir brauchen einen neuen Leistungsanspruch. Handelsblatt, No. 183, 23.9.2026, p. 22
In ihrem Beitrag "Das kostet Sie eine 5 in Mathe später beim Gehalt" berichtet die Bild-Zeitung über unsere Forschung zu den Einkommenseffekten besserer schulischer Leistungen. Wößmann: "Bessere schulische Leistungen, die am Gymnasium einer Schulnote entsprechen, gehen später mit einem rund 500 Euro höheren Monatseinkommen einher. Bei den anderen Schulformen sind es rund 320 Euro." Werkmeister: "Dabei ist nicht die Note selbst ausschlaggebend, sondern die zusätzlichen Fähigkeiten, für die eine bessere Note steht. Mehr zu lernen, zahlt sich später in höheren Einkommen aus." Bei Interesse findet sich hier die Methodik der Berechnung.
Es bringt nichts, einfach nur mehr Geld ins System zu pumpen. bayerische schule 79 (5), 2026, pp. 28-33
In der Ausgabe vom 12.9.2026 berichtet der Economist über unsere Forschungsergebnisse: "At the national level, improvements in a country’s braininess appear to track closely with later bursts of economic growth; one analysis by Ludger Woessmann and Eric Hanushek, two economists, concludes that increasing PISA test scores by 25 points could push up annual GDP growth in rich countries by half a percentage point."
Das Programm der CESifo Area Conference on the Economics of Education 2026 ist online verfügbar. John List (University of Chicago) hielt die Keynote Lecture. Petter Berg (Brown University) gewann den CESifo Young Affiliate Award.
Unter dem Titel "Deutschland rutscht weiter ab" hat zdf heute live ein langes Interview mit mir über die neuen PISA-Ergebnisse geführt.
Weitere Interviews zu den neuen PISA-Ergebnissen habe ich auch auf SAT.1, RTL/ntv, im Deutschlandfunk, Bayern 2, NDR Info und auf SR Info gegeben.
Die Berliner Zeitung hat ein Interview mit mir unter dem Titel "Bildungsökonom: Pisa-Absturz gefährdet den Wohlstand – Wir alle werden in Zukunft ärmer sein" veröffentlicht.
Auch wiwo.de, spiegel.de, tagesschau.de, Bildung.Table, tagesspiegel.de, LinkedIn News, die Funke Mediengruppe, zdfheute.de, handelsblatt.com, welt.de, nzz.ch, der Wiarda Blog und viele andere haben mich zu der PISA-Studie zitiert.
Pressemitteilung "PISA-Abstieg gefährdet unseren Wohlstand"
Nichts geht ohne Lesen und Rechnen. Wirtschaftswoche, No. 33, 7.8.2026, pp. 30-31
SchuB - Das Online-Magazin für Schulen im Brennpunkt hat einen Beitrag über den Chancenmonitor von ifo Institut und „Ein Herz für Kinder“ veröffentlicht.
Investition Bildung: Bessere Bildung stärkt Chancen und Wachstum (with K. Werkmeister). Städtetag aktuell 3/2026: 4-5, 2026
Der Podcast „Lage der Nation“ diskutiert ausführlich unseren Chancenmonitor, mit Einspielungen von mir.
Jungen im Bildungsrückstand (with V. Freundl, F. Pfaehler, F. Schoner, and O. Tsaberiaba). Wirtschaftsdienst 106 (6): 397, 2026
Ungleiche Startchancen: Was der neue Chancenmonitor zur Bildungsgerechtigkeit zeigt (with V. Freundl, F. Pfaehler, F. Schoner, and O. Tsaberiaba). Ökonomenblog, 8.6.2026
Das neue Gutachten des Aktionsrats Bildung betrachtet das Thema Social Media aus der Perspektive eines Bildungsansatzes. Das Erziehungs- und Bildungssystem sollte die nachwachsende Generation so vorbereiten, dass sie sich digital kompetent und sozial verantwortungsbewusst im Umgang mit sozialen Medien verhält. Dazu sprechen wir von medialer Integrität – dem reflektierten und respektvollen Umgang miteinander. Damit Kinder und Jugendliche eigenverantwortlich und souverän mit den Inhalten von Social Media umgehen können und effektiv vor den Gefahren der digitalen Welt geschützt werden, muss auf Ebene von Politik, Bildungseinrichtungen, pädagogischem Personal und Elternhaus Vieles geschehen. Wie immer betrachten wir das Thema von der frühen Bildung bis zur Weiterbildung.
Ausgewählte Medienresonanz: spiegel.de, zeit.de, Bildung.Table, u.v.a.
Social Media – Bildung – Integrität. Gutachten des Aktionsrats Bildung. Münster: Waxmann, 2026
Fernsehbeitrag mit einem kurzen Statement von mir zur Bedeutung von Qualifikation am Arbeitsmarkt (ab Min. 8).
Religion and Economic Growth: What We Know and Why It Matters (with S.O. Becker and J. Rubin). RFBerlin Research Insights 18/26, 2026
Lesen, Schreiben und Rechnen werden noch wichtiger. SchuB - Das Online-Magazin für Schulen im Brennpunkt, 18.5.2026
Im von ARD und ZDF ausgestrahlten Morgenmagazin habe ich über die Ergebnisse des Chancenmonitors berichtet. Auch in BR24 habe ich ein längeres Interview gegeben.
Der Chancenmonitor von ifo und „Ein Herz für Kinder“ zeigt, dass die Bildungschancen der Kinder in Deutschland weiterhin stark von ihrem familiären Hintergrund abhängen. Die Wahrscheinlichkeit, ein Gymnasium zu besuchen, liegt bei 16,9 %, wenn ein Kind mit Eltern ohne Abitur aus dem untersten Einkommensviertel ohne Migrationshintergrund aufwächst. Im Gegensatz dazu liegt sie bei 80,3 %, wenn das Kind mit Eltern mit Abitur aus dem obersten Einkommensviertel mit Migrationshintergrund aufwächst. Dabei fallen Bildung und Einkommen der Eltern besonders stark ins Gewicht. Darüber hinaus liegt die Wahrscheinlichkeit des Gymnasialbesuchs bei Jungen (36,9 %) 6,6 Prozentpunkte niedriger als bei Mädchen (43,5 %). Der Gender-Gap findet sich in allen Gruppen des familiären Hintergrunds, ist aber in den obersten Bildungs- und Einkommensgruppen etwas geringer ausgeprägt. Handlungsempfehlungen für bessere Chancen für Kinder aus benachteiligten Familien sind (1) frühkindliche Bildungsangebote, (2) Unterstützung der Familien, (3) gute Lehrkräfte an Schulen mit benachteiligten Kindern, (4) kostenfreie Nachhilfeprogramme, (5) spätere schulische Aufteilung und (6) Mentoring-Programme. Handlungsempfehlungen für bessere Chancen für Jungen sind (1) mehr männliche Erzieher und Lehrkräfte, (2) Reflektion von Geschlechterstereotypen, Unterrichts- und Erziehungsformen, (3) frühe Förderung der Lesekompetenzen und (4) der Selbstregulation von Jungen, (5) Elternarbeit und (6) außerschulische Stärkung der Bildungsaspiration von Jungen.
Ausgewählte Medienresonanz: ZDF heute, Morgenmagazin, BR24 TV, tagesschau.de, zdfheute.de, Bild, Bild Video, Spiegel, Zeit, FAZ 1, FAZ 2, Welt, Handelsblatt, Tagesspiegel, dpa, Deutschlandfunk, BR Radio, SWR Radio, Wiarda Blog, Bildung.Table, LinkedIn News, u.v.a.
Der Chancenmonitor von ifo und „Ein Herz für Kinder”: Große Bildungsunterschiede nach sozialer Herkunft – Jungen seltener auf dem Gymnasium (with V. Freundl, F. Pfaehler, F. Schoner, and O. Tsaberiaba). ifo Schnelldienst digital 7 (5), 2026 [post: LinkedIn]
Geduld – die zeitliche Präferenz zwischen Gegenwart und Zukunft – spielt eine wichtige Rolle für Bildungsentscheidungen, wenn man Bildung als Investition in den Menschen betrachtet. Wir nutzen auf Facebook beobachtete Interessen, um regionale Maße für Geduld zu entwickeln. Vergleicht man die Geduld der Bevölkerung in den Regionen Italiens und der USA, hängt diese eng mit den Mathematik- und Leseleistungen der Schüler*innen zusammen. Unterschiede in der Geduld machen drei Viertel der Leistungsunterschiede zwischen den italienischen Regionen und ein Drittel zwischen den US-Bundesstaaten aus. Auch im Vergleich der deutschen Bundesländer zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Geduld und Bildungsergebnissen.
Geduld und regionale Unterschiede in schulischen Leistungen: Eine Analyse mit Facebook-Daten (with E.A. Hanushek, L. Kinne, and P. Sancassani). ifo Schnelldienst 79 (4): 36-42, 2026
Die Wirtschaftswoche berichtet in der Rubrik "Nachgeforscht" sowie online über unsere Studie zur Akzeptanz nachgelagerter Studiengebühren.
Mein Beitrag zur Serie "Alles außer Geld - Mein Wunsch an die Bildungsrepublik" im Wiarda-Newsletter (13/26):
Am 30.-31. März 2026 fand der vierte CESifo Junior Workshop on Economics of Education am ifo Institut in München statt. Herausragende Nachwuchsforschende der Bildungsökonomik aus Stanford, Harvard, Chicago, EUI, Paris und anderen führenden internationalen Universitäten hatten dabei die Gelegenheit, ihre Projekte zu präsentieren und sich mit anderen Forschenden zu vernetzen. Die Keynote wurde von Michela Carlana (Harvard Kennedy School) vorgetragen.
Im Rahmen des ersten „Learning Lab Café“ des Learning Lab der EU habe ich in einem halbstündigen Interview über die Bedeutung von Bildung, funktionsfähige Bildungssysteme, Chancengleichheit, lebenslanges Lernen und außerschulisches Lernen gesprochen:
Im Rahmen meiner Distinguished Visiting Fellowship besuche ich die Hoover Institution an der Stanford University, um zwei Wochen an einem Projekt mit Rick Hanushek zu arbeiten.
Die Fernseh-Doku „Von ganz unten an die Spitze · Ist sozialer Aufstieg möglich?“ beinhaltet auch kurze Statements von mir (ab min 10:00, 16:30, 24:30 und 27:15).
Entscheidungen über Bildungsinvestitionen hängen von den Zeitpräferenzen der Menschen ab. Dieser Beitrag zeigt, dass Unterschiede in der Geduld eng mit erheblichen subnationalen Unterschieden in den Bildungsergebnissen zusammenhängen. Dies eröffnet neue Perspektiven auf lang anhaltende Ungleichheiten innerhalb von Ländern. Wir verwenden Daten aus sozialen Medien – Facebook-Interessen – um neuartige regionale Maße für Geduld in Italien und den Vereinigten Staaten zu konstruieren. Der Ansatz wird zunächst mit einer länderübergreifenden Analyse von Geduld und Facebook-Interessen validiert. Dann zeigen wir, dass Geduld in beiden Ländern stark positiv mit den regionalen Schülerleistungen zusammenhängt und drei Viertel der Leistungsunterschiede zwischen den italienischen Regionen und ein Drittel zwischen den US-Bundesstaaten ausmacht. Diese Erkenntnis wird durch eine Identifikationsstrategie bestätigt, die Unterschiede in den Herkunftsländern der aktuellen Bevölkerung der US-Bundesstaaten nutzt. Die Ergebnisse zeigen sich auch in sechs weiteren Ländern mit weniger umfangreichen regionalen Leistungsdaten.
Patience and Subnational Differences in Human Capital: Regional Analysis with Facebook Interests (with E.A. Hanushek, L. Kinne, and P. Sancassani). Economic Journal 136 (673): 335-350, 2026 [post: X Bluesky LinkedIn tweet1]