Anhang 38 - „SAUERTEIG“ (oder „GESÄUERTES“) Sein erstes Vorkommen in Exodus 12,15 kennzeichnet ihn bedeutsam als etwas, das „weggetan“ werden muss. Über die Bedeutung des Wortes, nämlich saurer oder fermentierender Teig, besteht kein Zweifel. Der Unterschied liegt in seiner Interpretation. Diese kann nur aus seiner Verwendung durch den Heiligen Geist abgeleitet werden. Die Verwendung von „Sauerteig“ in der SchriftDer Begriff wird verwendet in Bezug auf:
Seine durchdringende Wirkung: Er durchsäuert das Ganze, mit dem er vermischt wird (Matthäus 13,33; Lukas 13,21; 1. Korinther 5,6; Galater 5,9; Hosea 7,4). *
Das Brot, das daraus gemacht wird: Das aus dem so durchsäuerten Mehl hergestellte Brot (Exodus 12,15; 19, 20, 34, 39; 13,7).
Opfergaben: Er darf niemals mit einem Feueropfer Gott dargebracht werden (Levitikus 2,11; 6,17; 10,12).
Metaphorische Bedeutung (Lehre): Durch Metapher (siehe Anhang 6) wird er für die Lehre verwendet (Matthäus 16,12; Markus 8,15; Galater 5,9).
Auswirkungen von Übeltätern: Er wird für die verderblichen Auswirkungen von Übeltätern verwendet (1. Korinther 5,6–8; 15,33).
Symbole der Verderbnis der Menschheit: In Levitikus 23,17 wird er in dem verwendet, was die Menschheit symbolisiert, und in einem eigentlichen Sinne der Verderbtheit. Das Sündopfer, das mit dem Sauerteig in den beiden Webroten verbunden ist, entspricht diesem.
Ironie oder die Allgegenwart der Sünde: In Amos 4,4–5 ist es entweder die Sprache oder die Figur der Ironie (siehe Anhang 6); oder es zeigt, dass das „Dankopfer mit Gesäuertem“ symbolisch für die Sünde ist, die selbst in den Anbetern Gottes immer vorhanden ist.
Fazit:Somit ist der Sauerteig in jeder Instanz nur mit dem Bösen verbunden und symbolisch dafür.