weitere Kommunikation mit H.Alt

Sehr geehrter Herr T...,
sehr geehrter Herr Alt,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich diese Art der Antworten (unten) von Ihnen bzw. Herrn Alt (sofern der überhaupt persönlich inhaltlich von dem EIGENTLICHEN Problem Kenntnis genommen hat) und die Art der inhaltlichen NICHT-Kommunikation schlimmer bzw. respektloser empfinde als ein Schweigen.

Ich fühle mich (Achtung: Gefühlsäußerung, nicht Unterstellung!) verarscht und verschaukelt, dass Sie auf die Gesetze hinweisen, die ich kenne und kein einziges erklärendes Wort bezüglich Herrn Alts abweichenden Äußerungen kommt.

Im Gegenteil, wie es für mich ausschaut, schaltet er eine Person vor, die ihm nervige Kommunikation vom Hals halten soll.

Und genau deswegen antworte ich hiermit hartnäckig erneut, dass ich eine inhaltliche Antwort eben doch wünsche.

Wie gesagt, ich kann Überlastungen durch unzählige bilaterale Kommunikationen verstehen und verweise daher zum 5. Mal auf die Möglichkeit, eine Klarstellung in einer öffentlichen/medienwirksamen Erklärung zu geben, die in genau dem sprachlich-allgemeinverständlichen Niveau liegt wie der Kumpelton von Herrn Alt gegenüber Herrn Boes in der TV-Sendung. Wenn die BA selbst eine Pressemitteilung herausbrächte und auf ihrer Seite deutlich sichtbar und deutlich verlinkt anbrächte, wäre das ebenfalls eine kleine Möglichkeit der Klarstellung.
ansonsten muss ich sagen, ich denke über eine Dienstaufsichtsbeschwerde bzw. Amtsaufsichtsbeschwerde nach.
Herr Alt muss wissen, dass er als Repräsentationsfigur nicht folgenlos Falschaussagen in der Öffentlichkeit machen darf - was er gemacht hat, war nicht mit dem Zusatz private Stimmungslage oder Wunschsäußerung versehen, sondern suggererierte eine fachkundige, wenn auch in allgemeinverständlichem Deutsch gesprochene, korrekte Auskunft!

Vielleicht steckt ja tatsächlich etwas dahinter, ein neuer Entwurf, den die Öffentlichkeit nicht kennt??? Wunschdenken?

Kann ich ansonsten auch bei Maischberger etc. auftreten und sagen, ich bin Millionär, habe einen hochdotierten Beraterjob, im nächsten Monat aber ganz normal ohne Konsequenzen einen ALG-II-Antrag stellen?
Denn ich darf ja im TV lügen... und dann hinterher darauf verweisen, dass es bei mir in echt viel bescheidener zugeht, und dann glaubt man mir das?

Dabei ist doch das unterschiedliche Maß, mit dem gemessen wird, immer wieder irritierend:
Herr Boes etwa hat sich nach Erscheinen eines Zeitungsartikels, den ein Dritter über ihn schrieb, zu seiner Wohnsituation gegenüber seinem Jobcenter äußern müssen:
http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/briefe/empfangen/Brief-vom-Amt-2012-12-19.pdf

Wenn die eingangs von mir bemängelte Führung der Kommunikation mit mir (Bügerin) - also der sture Verweis auf die Rechtsfolgenbelehrung - als Erklärung für die davon abweichenden Äußerungen des Herrn Alt ausreichen soll, so bitte ich auch Sie zu akzeptieren, dass bei Millionen Hartz-IV-Empfängern, die ggf. einen Irrtum begangen haben oder denen (durch Sozialspionage) ein Irrtum unterstellt wird (gerade in Bezug auf die Selbstdefinition von Zumutbarkeit und Lebensgemeinschaft) als Erklärung ausreicht, dass wir hier ein Grundgesetz haben.
Ebenso muss ausreichen, dass jemand wie ich dies als "Dritte" vorgeschaltet bestätigt und sich nicht jeder Betroffene selbst rechtfertigend erklären muss ;-)))

In diesem Sinne frohes Schaffen und gesunde Erkenntnisse wünschend,
Frigga Wendt

P.S.: diese Korrespondenz wird zum Zwecke der Kommunikationsforschung und Evaluation an eine unbestimmte Öffentlichkeit weitergegeben - Ihren Namen (xxxx) werde ich bei Veröffentlichungen unkenntlich machen.

P.P.S.: Meine Schreiben und Anfragen richtete ich an die BA und Herrn Alt stets in meiner Funktion als "Bürgerin" und "Grundrechtsträgerin"*, niemals als "Kundin".
*die als eine von 82Mio bei jedem Einkauf und Verdienst Steuern Zahlende letztlich Ihre Arbeitsplätze und die Ihrer Vorgesetzen mitfinanziert

Am 8. Januar 2013 15:12 schrieb _BA-Service-Haus-Kundenreaktionsmanagement <Service-Haus.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de>:

Sehr geehrte Frau Wendt,

 

Herr Alt bedankt sich für Ihre Nachricht vom 05.01.2013 und hat mich erneut gebeten, Ihnen zu antworten.

 

Mit Ihrer Nachricht übersenden Sie Ihre bereits im Dezember 2012 übersandte Nachricht. Auf diese habe ich Ihnen bereits ausführlich geantwortet. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich Sie, um Wiederholungen zu vermeiden, auf die bereits geführte Kommunikation verweise.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag

       xxxx
       Kundenreaktionsmanagement
       Telefon:    0911/179 4497
       Telefax:    0911/179 2123
       E-Mail:     Service-Haus.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de 
       Internet:   www.arbeitsagentur.de



       Bundesagentur für Arbeit
       Regensburger Str. 104
       90478 Nürnberg

 

 

Von: Frigga Wendt [mailto:friggawendt@googlemail.com]
Gesendet: Samstag, 5. Januar 2013 17:01
An: Alt Heinrich
Betreff: Persönliche Bitte um Klarstellung Ihrer Aussagen bei Maischberger

 

Sehr geehrter Herr Alt,


bezugnehmend auf die Sendung "Menschen bei Maischberger" vom 4. 12.
2012 - Thema war "Wer arbeitet, ist der Dumme", andere Gäste waren
Markus Söder, Katja Kipping, Ralph Boes, Gisela Muth und Heidi Ralfs

von Frigga Wendt "AKKUMENSCH" und Mutter

Zitiert 1. Brief:
https://sites.google.com/site/ichbinbildungstraeger/rechtsfolgenbelehrung-an-das-jobcenter/brief-an-heinrich-alt


Der Ihnen hiermit zugemailte Brief wurde mehrfach inkompetenter Weise von jemandem rein mit Kopien der allseits bekannten "Rechtsfolgenbelehrungen" beantwortet - auf den Widerspruch zwischen Aussage im TV und die schriftliche Formulierung dagegen wurde nicht eingegangen - so etwas kann auch von einem Dritten wie Herrn T. nicht erwartet werden.

Aber DARUM (eine persönliche Klarstellung) geht es mir, nicht um Kopieren von Gesetzen, die ich längst kenne und im Wissen um die ich überhaupt nur irritiert war von der Aussage in der TV-Sendung!

Der Brief ging per Mail Anfang Dezember 2012 an: Zentrale@arbeitsagentur.de, zentrale.presse@arbeitsagentur.de, der gewünschte Empfänger waren aber stets Sie persönlich, Herr Alt.

Sollten Sie eine persönliche oder öffentliche Antwort/Klarstellung scheuen und Ignorieren oder Gesetzestextposting bevorzugen, so hätten Sie auch dies in der Maischbergersendung machen können: stur die Zuschauer auf die Rechtsfolgenbelehrung verweisen, die Herr Boes Ihnen dann ggf. vorgelesen hätte - er hatte sie in der Hand und eigentlich den selbstgestellten Auftrag, primär diesen Zettel vorzulesen.
Dummerweise hat er versucht freundlich-kommunikativ zu sein soweit das die absurde Lage insgesamt zuließ und sich in Diskussionen verstricken lassen.




wiederholte Schreiben eines von Alt vorgeschalteten Menschen vom "Kundenreaktionsmanagement" der BA auf den Eingangsbrief und dessen Erinnerung:


Sehr geehrte Frau Wendt,

 

Herr Alt bedankt sich für Ihre weitere Nachricht vom 16.12.2012 und hat mich gebeten, Ihnen nochmals zu antworten.

 

Ich hatte Ihnen mit meiner Nachricht vom 12.12.2012 bereits die Grundlagen übermittelt. Gerne möchte ich Ihnen nochmals den Gesetzestext des § 31a SGB II übermitteln.

 

§ 31a Rechtsfolgen bei Pflichtverletzungen

 [...]

[

die Gesetzestexte sind nachzulesen unter anderem hier drin:

http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/eingliederungsvereinbarung-ein-dokument-deutscher-schande.htm

]

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag

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