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Kategorie: Hauptspeise, Fleisch, Lammfleisch, Schmorgericht
Zeitaufwand: 60min + Schmorzeit von mind. 3h
Schwierigkeitsgrad: leicht, aber mit etwas Arbeit und mehreren Schritten verbunden
Tags: Kurkuma, Lamm, Lammfleisch, Bräter
Vorgehensweise: Die Lammhüfte in grobe Stücke schneiden. Mit Salz, Pfeffer, reichlich Kurkuma und einer Gewürzmischung der Wahl würzen. In einem großen Bräter Olivenöl erhitzen und das Fleisch von allen Seiten anbraten.
Eine kleine Möhre, eine Stange Sellerie, Ingwer und Pepperoni brunoise schneiden (kleine Würfel), den Knoblauch eher in Scheiben und die Zwiebeln (2-3) in Streifen. Das Fleisch zur Seite schieben und im Bräter dann alles ordentlich andünsten.
Mit Rotwein ablöschen, bis das Fleisch bedeckt ist. Deckel drauf, und leise sanft köcheln lassen.
Die Auberginen großzügig von der Haut befreien und in lange Scheiben schneiden, ca. 1cm dick. Salzen und mindesten 30min ziehen lassen. Die Tomaten halbieren und ggf. von Strunk befreien.
Die Auberginen in Olivenöl (ggf. auch trocken, ich habe es Olivenöl gemacht) nacheinander von beiden Seiten richtig Farbe annehmen lassen, natürlich nicht verbrennen, aber schon ordentlich anbraten. Zur Seite legen.
Nach ca. 2-3h den Deckel vom Bräter entfernen. Abrieb einer Zitrone eingeben und die Zitrone über dem Topf ausdrücken.
Die Tomaten in einer Pfanne mit Olivenöl auf der Schnittfläche scharf anbraten (Achtung, das wird nicht ohne Spritzen gehen) und richtig Farbe anbraten, dann kurz auf die Runde Seite und ebenfalls anbraten. Dann mit der Schnittfläche nach unten in den Bräter geben, damit die Röstaromen der Tomate in den Schmortopf eingehen. Dann den Bräterinhalt komplett mit den Auberginenscheiben abdecken und sozusagen schließen. NICHT in die Flüssigkeit runterdrücken.
Bei kleiner Hitze (leichtes Simmern, Köcheln) mindestens eine weitere Stunde köcheln.
In der Zwischenzeit Bazlama oder Naan z.B. oder eine Brotbeilage der Wahl herstellen.
Am Ende muß entschieden werden, ob die Konsistenz wie gewünscht ist. Ich habe alles so gelassen, also recht flüssig. Wer mit Stärke binden will, gerne, oder einfach noch weiter köcheln und reduzieren.
Also definitiv ein Gericht für's Wochenende mit Zeit. Das Ergebnis rechtfertigt aber jeden Aufwand.
Wer mag noch einen frischen Dip dazu geben. Griechischer Joghurt, leicht salzen und pfeffern, vielleicht ein wenig Kumin dazu, frische Minzblätter, etwas Olivenöl....
Generelle Anmerkung:
Wenn hier Photos gezeigt werden, dann stammen die grundsätzlich von mir und geben entsprechend mein Kochergebnis und die von mir genutzten Utensilien wieder.