ist ein Inselstaat in Ostafrika mit mehr als 32 Millionen Einwohnern. Die Insel liegt etwa 420 Kilometer vor der Ostküste Mosambiks im Indischen Ozean. Madagaskar ist mit einer Fläche von 587.295 Quadratkilometern nach Indonesien der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat der Welt sowie die viertgrößte Insel.
Die Filles de la Charité (Vinzentinerinnen) leiten Schulen und Kindergärten und geben den Kindern regelmäßige Schulspeisung
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Madagaskar war von 1896 bis 1960 eine französische Kolonie. Seit der Unabhängigkeit hat das politische System des Staates mehrfach gewechselt. Die Demokratie im Land heute gilt als angeschlagen, es wird daher als Hybridregime eingestuft.
Madagaskar ist reich an Bodenschätzen und ein Paradies der Artenvielfalt. Das landwirtschaftliche Potenzial der viertgrößten Insel der Welt ist enorm. Dennoch liegt das Land weitgehend brach; Madagaskar steht am unteren Ende (120. von 123 Ländern) des Welthunger-Index: Korruption und Misswirtschaft machen dem Land zu schaffen. Sieben von zehn Madagass(inn)en leben unterhalb der Armutsgrenze. Jede(r) zweite leidet an Mangelernährung. Besonders die Kinder haben wenig bzw. keine Chancen.
4 Indikatoren des WHI in Madagaskar
1. Unterernährung: 39,5% der Bevölkerung
2. Wachstumsverzögerung bei Kindern
unter 5 Jahren: 38,4 %
3. Auszehrung bei Kindern unter 5 Jahren
7,2%
4. Kindersterblichkeit: 6,5% sterben vor
ihrem 5. Geburtstag
Am 10. Februar 2026 traf Zyklon Gezani die Ostküste Madagaskars und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Zehntausende Häuser, Schulen und Gesundheitseinrichtungen wurden zerstört oder schwer beschädigt. Fast eine halbe Million Menschen sind von den Folgen betroffen, 59 Menschen kamen ums Leben.