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Powerwanderung: Von Lippstadt nach Welver

veröffentlicht um 11.11.2017, 01:36 von SGV Abteilung Welver
Über fünf unerschrockene Mit-Wanderer freute sich Reinhold Großelohmann bei der diesjährigen Powerwanderung am 04.11.2017. Nach zweimal Möhnesee und einmal Marathon-Route hatte er zum vierten Mal zu dieser etwas sportlicheren Herbst-Tour eingeladen. 

Zunächst ging es zum Welveraner Bahnhof und von dort direkt nach Lippstadt, wo man sich gut 20 Zug-Minuten später zunächst auf den Lippeauenweg begab. Der Weg führt vom Bahnhof aus mitten durchs Zentrum der Lippestadt. Der Marktplatz an der großen Marienkirche machte seinem Namen alle Ehre. An diesem Morgen war der Wochenmarkt gut besucht und vermittelte einen einladenden Eindruck. 

Die Ruine der ehemaligen Stiftskirche St. Marien vermittelte dem wandernden Sextett eine erste Idee davon, dass dieser herrliche Wandertag nicht nur was Flora und Fauna angeht, sondern auch kulturell einiges bieten würde. Schnell war die Bebauung verlassen und es ging direkt am Ufer der gut gefüllten Lippe weiter mitten durch die weithin naturbelassenen Auen. Inzwischen hatte sich auch die Sonne durch die Wolken gearbeitet und erwärmte den Welveraner Wanderern nicht nur das Herz. Die kleine St. Clemens Kirche hatte nicht nur das "Steinerne Brot" als Attraktion zu bieten, sondern machte den SGV-Wanderern auch bewusst, dass man sich auf dem Jakobsweg befand. Gern griffen alle zum Erinnerungs-Stempel. Weiter ging es zum Benninghauser Aussichtsturm, der von der Gruppe gern als Frühstücksstation genutzt wurde. Auch der kleine Lippedamm nördlich von Eikelborn erwies sich als idealer Wanderweg. 

Foto: am Schloss Hovestadt

Über einen Waldpfad ging es zum Schloss Hovestadt, und weiter direkt durch das Lippe-Tal zur Ida-Basilika mit seiner beeindruckenden kleinen Krypta. Von der Sonne aber auch von kalten und warmen Getränken ließen sich die Powerwanderer auf der Terrasse des Café Twin verwöhnen, bevor es an der Lippe entlang über den Radweg nach Kesseler ging. Erneut wurde der Fluss überquert und an der Lippetaler Kläranlage vorbei führte der zur Freude der Füße in weiten Teilen ebenfalls unbefestigte Weg Richtung Hultrop. 

Durch die Felder marschierte die Truppe zum Hacheney, am Haus Nehlen vorbei durch Berwicke und dann zur Nehlerheide. Es dunkelte bereits, als die Gruppe den Wald durchschritt um gegen 18.15 Uhr wieder in Kirchwelver anzukommen. 

Alle waren stolz und zufrieden, die 36 Kilometer bei guter Laune gemeistert zu haben - voller neuer Eindrücke.

Wdf., Foto und Text: Reinhold Großelohmann
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