Mitteilungen

Am 01.08.2021 wird wieder gewandert !!!

veröffentlicht um 10.01.2021, 10:58 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 21.07.2021, 11:53 ]

Hallo Wanderfreunde des SGV Welver,

die Inzidenzwerte lassen das Wandern wieder zu, auch wir wollen in der zweiten Jahreshälfte ab August ins Programm starten.

Am 01.08.2021 kann es endlich wieder losgehen, wobei jedoch die für diesen Tag ursprünglich geplante Wanderung "Langenberg - Goldener Pfad" auf den 22.08. verschoben wird.

Ersatzweise bietet Bärbel Rosenhöfel erfreulicherweise eine ca. 12 km langen Tour im Sauerland an. Treffpunkt ist  zunächst um 11.00 Uhr auf dem Parkplatz in Kirchwelver. Bitte an Rucksackverpflegung denken.

Am 07.08.2021 findet planmäßig die Wanderung "Wilkeplatz und Wästerliebe" von Reinhold Großelohmann statt. Auch hier ist um 11.00 Uhr Treffpunkt auf dem Parkplatz in Kirchwelver.

 

WANDERPLAN 2021

veröffentlicht um 06.12.2020, 04:51 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 05.01.2021, 09:46 ]

Hallo liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde des SGV Welver,

wir gehen voller Zuversicht ins neue Wanderjahr. So kann ich euch mitteilen, dass die Papierausfertigung des WANDERPLANES 2021 gedruckt und sobald es möglich ist, an einigen Stellen öffentlich ausliegen wird (Apotheke Steinhoff, Blumen Hagedorn, Sparkasse, Druckshop Welver u.a.). 

Die Wanderführer werden auch auf ihren Wanderungen die Wanderpläne an die Teilnehmer verteilen, sobald das Wandern wieder möglich ist.

Ab sofort könnt ihr auf unserer Internetseite www.sgv-welver.de das Programm für das kommende Jahr einsehen oder herunterladen.



Wir haben - Dank der Angebote der einzelnen Wanderführer - wieder ein abwechslungsreiches Jahresprogramm zusammenstellen können. Die Corona-Einschränkungen greifen natürlich zunächst weiterhin in unsere Aktivitäten ein. So ist bis auf weiteres weiterhin zu jeder Veranstaltung eine vorherige Anmeldung erforderlich. 

Wir treffen uns grundsätzlich immer zunächst in Kirchwelver. Je nachdem, ob Fahrgemeinschaften möglich sind, erfolgt von dort aus eine gemeinsame Anreise zum Startort der Wanderung. Wenn keine Fahrgemeinschaften erfolgen können, ist eine Anreise mit dem eigenen Pkw notwendig. Hier und da kann es aber auch sinnvoll sein, sich direkt am Startort zu treffen. Dies ist bei der Anmeldung mit dem Wanderführer abzusprechen. In diesem Zusammenhang wurden verstärkt Touren vor der eigenen Haustür - sprich Welver - im Plan berücksichtigt. Hierbei können wir direkt in Kirchwelver ohne größere Anreise zu den Wanderungen starten.

Das traditionelle gemeinsame Frühstück zu Beginn des Jahres muss leider auch ausfallen. Einerseits hat unser "Stammlokal" Haus Wipker in Dinker für immer seine Pforten geschlossen, andererseits ist nicht zu erwarten, dass im Januar eine Veranstaltung mit mehreren Personen möglich sein wird. Für die kommenden Jahre werden wir versuchen, einen entsprechenden Ersatzort zu finden.

Über die aktuelle Corona-Entwicklung und die damit verbundenen Auswirkungen auf unser Wanderprogramm werden wir auf unserer Internetseite informieren. Des Weiteren werden die SGV-Mitglieder auch per E-Mail informiert. 

Immerhin, wandern ist ja weiterhin möglich, nur leider nicht im Rahmen unserer kleinen Wandergemeinschaft. 

Also, geht raus und bewegt euch, denn wandern ist gesund und stärkt das Immunsystem!

Beste Grüße

Wanderbericht zur Powerwanderung 24.10.2020

veröffentlicht um 31.10.2020, 02:23 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 31.10.2020, 02:27 ]

Powerwanderung westwärts, so hieß es im Wanderkalender. Es war wieder das bekannte Team der Powerwanderungen. Wie schon letztes Jahr machten sich 7 Wanderer auf den langen Weg, der untergehenden Sonne entgegen.


Morgens schien sie noch, die Sonne. Später zogen teilweise dicke Wolken auf. Die Sache mit der untergehenden Sonne hatte sich damit erledigt. Die Temperaturen waren ideal. Und bei leichtem Gegenwind blieb es trocken. Gute Rahmenbedingungen für die Wanderung.

Wie bei Reinholds Powerwanderungen üblich, war das Tempo dem Thema angepasst. Schließlich wollten wir nicht im Dunklen Heimkommen.

Los ging es Richtung Scheidingen zum Alleen-Radweg. Ein Weg, der seinem Namen alle Ehre macht. Im Sonnenschein glänzte das Herbstlaub in bunten Farben. Die Alleebäume gestalteten einen leuchtend - bunten Tunnel.

An blühenden Senf- und Sonnenblumenfeldern entlang genossen wir dieses schöne Stück Westfalenland. Der Radweg folgt der ehemaligen Bahnstrecke, auf der Königin Elisabeth II 1965 fuhr. Es war ihr erster Deutschlandbesuch. Sie besuchte die englischen Streitkräfte der Rheinarmee in Westfalen. In Lenningsen wird auf dieses Ereignis mit einer Gedenktafel hingewiesen. Hier übernachtete die Queen in ihrem Sonderzug. Einige der Wanderer erinnerten sich, wie sie als Kinder mit „Union-Jack“-Fähnchen der Queen zugewunken hatten. „Sie hat auch zurückgegrüßt“, hieß es. Erinnerungen, die zeigen, dass es ein emotionales Ereignis war.

Nach einer Verpflegungspause ging es weiter Richtung Unna. Durch das Naturschutzgebiet Uelzener Heide führte unser Weg nach Königsborn. Weiter vorbei an Unna – Massen gelangten wir nach Wickede. Nein, nicht Wickede (Ruhr), sondern Dortmund-Wickede! Ab hier wurde der Weg deutlich städtisch. Durch Wohn- und Gewerbegebiete führte uns der Jakobsweg weiter Richtung Dortmund Innenstadt. Unterwegs mussten noch „Laufblasen“ versorgt werden.

Langsam hatte es sich bemerkbar gemacht, dass fast die ganze Strecke über Asphalt ging. Da half auch das beste Schuhwerk nur noch wenig. Die Gelenke spürte wohl jeder, der mitgegangen ist. So fassten wir den Entschluss, die Gelegenheit am Haltepunkt Dortmund-Brakel angekommen, in die Bahn zu steigen und den Heimweg anzutreten. Die Aussicht am Hauptbahnhof in die Fangruppen des Revierderbys (BVB – S 04) zu geraten, unterstützte diesen Entschluss.

Auf Wiedersehen, bei der nächsten Powerwanderung, hieß es zum Schluss.

Wdf.: Reinhold Großelohmann

Text und Foto: Karl Heinz Hoppe

"Herbstlaubwanderung" vom 18.10.2020

veröffentlicht um 26.10.2020, 03:12 von SGV Abteilung Welver

Durch Corona bedingte Einschränkungen im Kreis Recklinghausen musste die für diesen Termin geplante Wanderung durch die Westruper Heide und die Haard zu diesem Termin abgesagt werden. Als kurzfristiger Ersatz wurde die Herbstlaubwanderung mit einer Länge von 12 km angeboten.


Die zehnköpfige Wandergruppe startete am Wanderparkplatz in Kirchwelver ihre Tour durch den mittlerweile herbstlich verfärbten Buchenwald. 


Vorbei am Sportplatz und dem Regenrückhaltebecken ging es in Richtung der ehemals geplanten Autobahntrasse 77. Deren Verlauf wurde im ersten Teil der Wanderung (mal mehr oder weniger dicht an der Originaltrasse) in Richtung Recklingsen gefolgt.

Dabei gab der Wanderführer an besonders markanten Stellen Informationen zur ehemaligen Planung, zum Bau und zu den noch heute sichtbaren 17 Bauwerken (Unter- bzw. Überführungen und Durchlässe)  des 7,7 Km langen Bauabschnitts von Süddinker bis kurz vor Berwicke. Der geplante Streckenverlauf ist an mehreren Stellen noch gut zu erkennen. Davon konnte sich die Wandergruppe an mehreren Stellen ein Bild machen. Von den beiden errichteten Arbeitslagern in Recklingsen und Dorfwelver steht heute allerdings nur noch eine Baracke, die momentan als Wochenendhaus genutzt wird (allerdings abseits der Wanderroute). Besonders beeindruckend wirkt die fast vollständig fertig gestellte Autobahnüberführung in Dorfwelver, die im Wald einen Dornröschenschlaf zu führen scheint.


Nach dem geschichtlich bestimmten Verlauf der Wanderung ging es dann für die Gruppe in den herbstlich gefärbten Wald. An einer kleinen Lichtung stand dann die wohlverdiente Pause an.


Im weiteren Streckenverlauf konnte sich jeder aus der Gruppe an verschiedenen Stellen ein Bild von der Zerstörungskraft der vergangenen Stürme machen. An vielen Stellen waren abgeknickte oder umgestürzte mächtige Laubbäume zu sehen. Die Wandergruppe erreichte nach einer schönen Tour und neuen Eindrücken wieder den Ausgangspunkt der dreieinhalb stündigen Wanderung .

Wdf., Text und Fotos: W. Hüwelmeyer

Möhnesee Hevehalbinsel - Naturerlebnisweg

veröffentlicht um 14.10.2020, 09:55 von SGV Abteilung Welver

Bei wunderschönen Herbstwetter machten wir am 11.10.2020 mit zwei 

Wanderführern unter Berücksichtigung der Corona Regeln entsprechend unsere

geplante 7 Kilometer lange Wanderung.


Treffpunkt war der Wanderparkplatz Torhaus. Von dort folgten wir dem 

Wanderweg A6, welchen wir nach dem Friedwald auf dem Wanderweg A2 

verließen. 

Am Möhnesee angekommen führte uns unser Weg über den Wanderweg A2 auf

die Naturpromenade. Dieser Weg führt entlang des Sees durch das 

Naturschutzgebiet Hevearm. 


An verschiedenen Aussichtspunkten /Infotafeln wurde die Flora und Fauna des

Möhnesees erklärt.



Bei dieser Wanderung konnten wir  feststellen, wie sich der Fichtenbestand 

aufgrund der Borkenkäferplage reduziert.


Aufgrund des trockenen Sommers war auch der Pegelstand des Talsperre sehr 

gering.


Durch die verschiedene Färbung des Herbstlaubes und der Sonne war die kurze, 

aber schöne Wanderung ein besonderes Erlebnis. 




Wdf., Text und Fotos: Monika Friesdorf

Bericht des Soester Anzeigers zum SGV-Bierbrauen vom 08.10.2020

veröffentlicht um 09.10.2020, 08:34 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 09.10.2020, 08:40 ]


Am 08.10.2020 berichtete der Soester Anzeiger im Lokalteil Welver vom Bierbrauen mit Karl Heinz Hoppe. 

Der Bericht ist zur besseren Lesbarkeit als pdf-Dokument zum Herunterladen beigefügt.



Wanderbericht "Hellefelder Rundweg" am 04.10.2020

veröffentlicht um 08.10.2020, 09:32 von SGV Abteilung Welver

Eine mittelschwere Tour mit anspruchsvollen Abschnitten. So war es angekündigt und war es auch.

Die Nachfrage nach dem Hellefelder Rundweg war größer als zurzeit möglich. Weil die Corona – Vorgabe 10 Personen inklusive Wanderführer immer noch gilt, sprang Wolfgang Junker dankenswerter Weise ein. Es wurden 2 Gruppen gebildet um 14 Wanderer mitzunehmen. So blieb es uns erspart, Absagen auszusprechen.

Gruppe 1

Gruppe 2

Also starteten wir den Corona – Regeln entsprechend mit Abstand. Beim Start der Wanderung empfing uns das Denkmal für „Butterbettchen“.


http://www.butterbettchen.de/.

Elisabeth Anges Becker lebte von 1858 bis 1932 in Hellefeld. Sie ging täglich den gut 10 km weiten Weg nach Arnsberg. Dort verkaufte sie Hellefelder landwirtschaftliche Produkte (Butter, Eier, usw.) auf dem Markt. Es wird berichtet, dass sie 13 Pfund Ware in ihrem Korb transportierte. Auf dem Rückweg brachte sie den Dorfbewohnern Medikamente aus Arnsberg mit. Das machte sie unentgeltlich. Dadurch und durch ihre Bescheidenheit erwarb sie sich den Respekt der Hellefelder und Arnsberger. In beiden Orten erinnern Denkmäler an sie. Heute ist in Arnsberg eine Straße und eine Brücke nach ihr benannt. Außerdem gibt es in Arnsberg den „Butterbettchen – Markt. Sie muss eine beeindruckende Frau gewesen sein!

Aber zurück zur Wanderung. Wie angekündigt begann die Wanderung mit dem Anstieg zur Hellefelder Höhe. 150 Höhenmeter auf 1,5 km. Dank langsamem Tempo und kurzen Pausen schafften es die Gruppen gut hinauf.


Leider nieselte es. Wandern mit „Wasserkühlung“ wenn man so will. Auf der Höhe angekommen, hörte es auf zu nieseln. Die dichte Wolkendecke blieb aber vorerst.


Zum Ende des Höhenweges zeigte sich auch die Sonne immer wieder einmal. Der Blick auf Meschede und die umliegenden Höhen des Sauerlandes erfreute unsere Herzen. Auch hier oben war das Ausmaß der Borkenkäferplage sichtbar. Hieß es noch letztes Jahr: Der Borkenkäfer kommt nur unterhalb 400m vor, wurden wir Zeugen, dass niemand dem Borkenkäfer informiert hat. Nächstes Jahr werden weitere Aussichtspunkt freigeschlagen sein. Mir wurde wieder bewusst: einen Wald, wie ich ihn in Jahrzehnten lieben gelernt hatte, werde ich so nicht mehr erleben können. Bis der „neue“ Wald wieder so hoch steht werden wohl 30 Jahre vergehen.

Aber wieder zur Wanderung. Wir verließen den Höhenweg und folgten weiter dem „H1“. Es ging hinab nach Herblinghausen.


Leider war das Wartehäuschen, in dem eine Pause geplant war, durch eine andere Wandergruppe besetzt. So verschoben wir die Pause auf später. Der folgende Aufstieg war nicht so steil und nicht so lang.


Oben angekommen erwartete uns eine kleine Kapelle gewidmet der „Mutter Gottes“. Von hier hatten wir einen schönen Ausblick auf das Sauerland im Sonnenschein. Hier ließ sich gut eine kleine Rast einlegen. Eine Bank stand auch bereit.

Der folgende Weg bot uns wieder Aussichten auf das Sauerland bis Sundern und auf Hellefeld. So kamen wir gut gelaunt zu einem Altar bei dem wir auf den „H2“ abbiegen wollten. Hier oben genossen wir erst einmal eine kleine Pause. Ein Wegweiser „Kapelle“ fand hier Interesse. Das wäre ein „aussichtsfreier Weg“ von ca. 200m mit 50 Höhenmetern gewesen. Das ersparte ich den Gruppen. Dafür gingen wir lieber den „H2“ mit der Aussicht auf Altenhellefeld und das große Sonnenstück, das einige wiedererkannten. Dort sind wir vor 8 Wochen gewandert. Den Blick zur Bergkuppe Richtung Kapelle gewandt, wurde allen klar: so eine Steigung nach 10km muss nicht sein. 25% Steigung ist schon eine Herausforderung, auch wenn es nur ein halber Kilometer ist.

Langsam zogen dunkle Wolken auf. Sollten wir wirklich auf dem letzten Kilometer nass werden? Zum Glück führte uns der Weg auf die andere Seite des Hügels. Die Front zog hinter uns durch. So erreichten wir Hellefeld im Sonnenschein.

Jetzt hatten wir uns ein Stück Kuchen und Kaffee im „Funkenhof“ Altenhellefeld verdient. Hellefeld selber hat seit letztem Jahr keine Einkehrmöglichkeit mehr. So fuhren wir die 2 km nach Altenhellefeld. Die dunklen Wolken hatten sich auch verzogen und wir konnten im Sonnenschein zurückfahren.

Fazit: Die Hellefelder Umgebung bietet wirklich schöne Wanderwege!

 

Organisation, Text und Fotos: Karl Heinz Hoppe

Wanderbericht Kurpark - Rosenau 27.09.2020

veröffentlicht um 30.09.2020, 09:15 von SGV Abteilung Welver

Entgegen der Wetterprognose schien die Sonne. Die angezeigten 13°C fühlten sich an wie 20°C. Wind war Fehlanzeige. Kurz: bestes Wanderwetter! Trotzdem waren nur wenige Menschen unterwegs. Vielleicht lag es aber auch an der Mittagszeit.

Die Strecke von der Börde-Therme über A1, A4 und A5 nach Weslarn und an der Rosenau zurück ist flach. Gemütlich gingen wir die 8,5 km. Für den Einen oder Anderen mag es ein ausgedehnter Spaziergang gewesen sein. Zumindest ließ das die Anzahl der Rucksäcke vermuten.

Nach den obligatorischen „Corona-Formalitäten“ gingen wir pünktlich los. Zunächst führte der Weg durch den Ort Richtung Feldflur. In der Börde sind die meisten Feldwege asphaltiert. Aber am Ortsrand erreichten wir einen Naturweg, der von Birnenbäumen gesäumt war. Die erreichbaren Früchte waren bereits geerntet. Der Boden war mit Fallobst bedeckt. Genug Nahrung für die Tiere, des Feldes.

Wir erreichten Gabrechten und den A4. Weiter ging es Richtung Weslarn. An der Mühle angekommen bogen wir ab zur Rosenau. In den letzten Wochen wurde der See im Kurpark Bad Sassendorf entschlammt. Seit Anfang der Woche wird er wieder mit Wasser aus der Rosenau gefüllt. So führte sie deutlich weniger Wasser als üblich. Auch der Mühlengraben führte wenig Wasser. So war der Steg über die Rosenau, trocken zu begehen.

Der Wanderweg (A4; A5) entlang des Baches ist vor einiger Zeit erneuert und verbreitert worden. Auch Infotafeln wurden aufgestellt, die erklären, welche Pflanzen und Tiere hier Zuhause sind. Der Weg ist auch für Radfahrer gut geeignet. Die Bäume hier sind wirklich sehenswert. Wie „Himmelssäulen“ ragen sie empor. Zeitweise leuchtete ihr Grün in der Sonne. Ein Anblick, der das Wanderer-Herz höherschlagen lässt.

An der Weslarner Straße endet der „Rosenau-Weg“. Ein kurzes Stück entlang der Straße auf einem schmalen „Trampelpfad“ und wir erreichten den „Bürgerwald“. Hier ist der Weg schmal und naturbelassen. Auch dieser Teil des Weges bietet sehenswerte Bäume, Büsche und Wiesen.

So erreichten wir die „Normandie“. Eine Gaststätte am Eingang zum Rhododendron – Wald des Kurparkes. Obwohl dieser Teil des Kurparkes sehr schön und ruhig ist, wird er wenig genutzt. Am See „knubbeln“ sich die Besucher. In diesen Teil „verirren“ sich nicht viele Gäste. Die großen Rhododendren ließen ahnen, wie schön es zur Zeit der Blüte hier ist.


Nach einem kurzen Rundweg erreichten wir die „Seebrücke“. Jetzt wurde es lebhafter. Vorbei am Adventure – Golf und dem „Brunnen Café“ ging es zum „neuen“ Gradierwerk. Als letzter Teil der Wanderung gingen wir den Rundweg durch das Gradierwerk. Von den Aussichtspaltformen genossen wir den Blick auf den neugestalteten Kurpark. Einhellige Meinung war: ein gelungenes Projekt.

Zum Schluss besuchten wir noch das „Brunnen Café“. Mit leckerem Kuchen, Waffeln und deftige Pfannkuchen stärkten wir uns.

Fazit: Ein schöner Weg, der nahe gelegen auch als Sonntagsspaziergang geeignet ist.


Wdf., Text und Foto: Karl Heinz Hoppe

"Hammer Kanalkante" am 23.08.2020

veröffentlicht um 19.09.2020, 10:05 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 19.09.2020, 10:11 ]

Es ist zurzeit in aller Munde und auf allen (Fernseh-) Kanälen: Das Kanalnetz NRW - d.h. der Hamm-Dattel-, der Dattel-Weser-, der Dortmund-Ems- und der Rhein-Herne Kanal sind nach dem Rhein die meist befahrenen Wasserstraßen Deutschlands mit zunehmender Tendenz. Schon zu Zeiten des Bergbaus waren sie für Freizeit und Touristik sehr beliebt. Ob Haus- oder Sportboote, Radfahrer, Wanderer, Angler, Schwimmer oder Faulenzer, sie alle fanden am Kanal ein Plätzchen. 

Jetzt möchte man in Zeiten des Klimawandels auch die Berufsschifffahrt wieder aktivieren. Zu dieser Thematik hatten wir uns an der südlichen Kanalkante mit dem Fluss- und Wasserbaumeister des Wasser- und Schifffahrtsamtes Jürgen Paetsch verabredet. Im Angesicht des wunderbaren historischen Schleusen-Bauwerks erfuhren wir von Jürgen die besondere Bedeutung dieser Schleusenanlage. 


Da Lippe und Kanal hier parallel verlaufen, wird die Wasserübergabe von der Lippe in den Kanal und damit in das ganze norddeutsche Kanalnetz von dieser Anlage geregelt.

Zunächst starteten 11 SGV-Wanderer am Kanalufer gen Westen über die viel befahrene Münsterstraße und passierten dabei ein fast fertiggestelltes Wassersportzentrum modernster Bauart. Sechs am Kanalufer in alten Bootshäusern verteilte Kanuvereine sollen hier zusammen einziehen, dazu eine Gastronomie mit großer Außenterrasse. Den Wandel zum Erlebnisraum an Kanal und Lippe entdeckten wir auch am nördlichen Ufer. Dort fiel unser Blick auf eine riesige Baustelle. Durch die Entfesselung des Lippeufers entsteht dort ein Auenpark mit Strandarena, Liegewiesen, Spazierwegen und Platz für jede Menge Outdoorsport. Da dieses Gebiet auch als Überflutungsort dienen soll, wird es keine festen Aufbauten geben. 

Nach ein paar hundert Metern stoppten wir an einem Hochsicherheitstor mit Überwachungskamera etc. Zugang gab`s nur mit Jürgens Code und einem wichtigen Schlüssel, sodass uns spätestens hier die Wichtigkeit dieses wassertechnischen Bauwerks bewusst wurde. Wir lernten Begriffe wie Walzenwehr, Klappenwehr, Freiflut, Pumpwerke und Turbinenanlage zur Stromerzeugung. Wo früher die Abwässer der Bergwerke in der Lippe entsorgt wurden - und diese daher zur Kloake wurde - mündet heute ein munteres Bächlein, das die Fische als Wehrumgehung gerne nutzen. Hautnah konnten wir auch einen Schleusengang eines Tankschiffes beobachten und dabei den Schiffsführer bei seiner Arbeit interviewen. Wir besuchten noch den Schleusenwärter an seinem hochmodernen „Regiehaus“, dann ging es weiter, vorbei am Freizeitbad Maximare und dem Gradierwerk im Kurpark, wo die Bänke zu einer kurzen Pause einluden. 


Der nächste wassertechnische Stopp war Hamm’s teuerste Baustelle der letzten 3 Jahre, ein neuer Ahsedüker. Der mehr als 100 Jahre alte Düker (das Flusswasser wird in Rohren unter dem Kanal in die Lippe geführt) war noch aus Ziegeln gebaut und marode. Dazu musste die Ahsemündung um 100 m verlegt werden - auch dies ein wassertechnischer Kraftakt, der jetzt hoffentlich wieder 100 weitere Jahre Bestand hat. Über die Fährstraßenbrücke ging's nun zur letzten wasserbautechnischen Anlage. Gegenüber vom Restaurant Bootshaus befindet sich das Speisungsbauwerk zwischen Lippe und Kanal. Hier findet die tatsächliche Wasserübergabe statt. Es gibt übrigens auch Situationen, z. B. in sehr trockenen Sommern, dass Wasser vom Kanal in die Lippe zurückgeführt wird, um das Flussflora und -fauna nicht zu gefährden.  Gesehen haben wir davon nur große Rechen, die sich wie von Geisterhand bewegten. Hier verabschiedete sich Jürgen und wurde von uns mit einer dicken Pulle SGV-Bier made by Karl Heinz  in den Sonntag entlassen.

 

Wir wanderten weiter ca. 2 km bis zu Kötter’s Biergarten am Heessener Wald. Unter großen Bäumen, bei Kaffee und lecker Kuchen konnten wir alle Eindrücke gut verdauen und machten uns dann gestärkt auf den Rückweg entlang des Flugplatzes. Auf den letzten Metern schickte uns der Himmel noch einen ordentlichen Regenguss und beendete damit unseren wassertechnischen Wandertag.

NACHLESE: Wanderwoche in Oberstdorf vom 16. - 23.08.2020

veröffentlicht um 19.09.2020, 09:53 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 19.09.2020, 09:57 ]

Nach einer knapp 7stündigen problemlosen Autofahrt erreichten 6 Wanderer/innen des SGV Welver das gut ausgestattete Hotel (Schwimmbad/Sauna und mehr) in Oberstdorf. Der erste Rundgang durch das Örtchen mit anschl. Abendessen sowie beginnender Regen beendete den 1. Tag.


Tag 2:

Die erste Wanderung konnte aufgrund der Witterung erst um 10.30 Uhr beginnen.

Der Weg führte uns an der Tretach entlang über den Christlesee bis hin nach Spielmannsau, wo wir eine Rast einlegten. Über den Renkweg ging es dann wieder zurück in Richtung Oberstdorf. Während der Wanderung öffnete sich der bedeckte Himmel immer mehr und dann kam nur noch Sonne.

Tag 3:

Hier haben wir uns für eine vom Oberstdorfer Touristenbüro angebotene und geführte Wanderung ins Kleinwalsertal entschieden. Geplant war ein Einstieg in die Breitachklamm. 


Aber auch hier hat CORONA seine Finger im Spiel, die Klamm konnte nur von einer Seite und nur in eine Richtung begangen werden.

Daher wurde die Wanderung entsprechend verlegt und führte uns nicht durch, sondern über die Klamm hinweg zur Osterbergalpe mit einem tollen Ausblick. Auf- und

Abstiege verlangten Trittsicherheit und Kondition; so manches Mal musste man doch kurz anhalten und verschnaufen 

4. Tag:

Ab 09.00 Uhr ging es ab in die Breitachklamm. Hierzu mussten wir, wie so oft, erstmal einen „Hügel“ bezwingen, um dann auf flacherer Strecke der Breitach folgend zum Eingang zu gelangen.


Vor dem Eingang erstmal eine Schlange an Menschen, ähnlich wie auf dem Flughafen vor dem Sicherheits-Check.


In der Klamm erwartete uns ein beeindruckendes Naturschauspiel: Wassermassen, Felsblöcke und Baumstämme querbeet und eine angenehme Temperatur.


5. Tag:

Die Wanderwoche wurde an diesem Tag kurzfristig bis zum Mittag ausgesetzt, SHOPPING war angesagt. So wurde das eine oder andere Schnäppchen mal eben gemacht!

Ab 13.00 Uhr haben wir uns dann noch einmal einer geführten Halbtageswanderung angeschlossen, die am Söllereck begann. Z. Zt. Sind leider die Seilbahnen zum Söllereck und zum Nebelhorn in Umbau bis Ostern 2021. Daher musste die eine oder andere geplante Tour umgeplant werden. Auch hier ging es erst mal ordentlich in die Höhe, die Mühe wurde jedoch mit einem fantastischen Fernblick belohnt!!



Nach der Umrundung des Freibergsees gelangten wir zur Heinrich-Klopfer-Skiflugschanze, eine der 5 größten Flugschanzen in Europa.


Nach einer kurzen Rast im Schatten der Schanze ging es dann weiter über Schwand und weiteren Alp Höfen nach Fastenoy, wo sich die Talstation der Fellhornbahn befindet.

6. Tag:

Das war der heißeste Tag in dieser Woche, bis 31° !

Und was macht man an so einem Tag? Richtig, man begibt sich auf einen hohen Berg genannt Fellhorn, nur 2038m NHN!!

Mit der Kanzelwandbahn schwebten wir erstmal aufwärts.


Oben angekommen, begaben wir uns auf eine Gratwanderung mit allen Höhen und Tiefen!


Nach etlichen Stufen und Felsübergängen gelangten wir schließlich zur Schlappoldalpe, wo es gekühlte Getränke gab, die unser Geburtstagskind netterweise bezahlte.

Nach Umrundung des Schlappoldsee ging es, natürlich wieder hoch, zur Mittelstation der Fellhornbahn. Von hier aus schwebten wir bergab zur Busstation.

 

7. Tag:

Jetzt hat es uns doch noch erwischt, das Nass von oben. Nach einer gut temperierten und trockenen Woche starteten wir um 09.00 Uhr in Richtung Gaisalpe über die Skisprunganlagen von Oberstdorf. Leider konnte hier nicht alles besichtigt werden.


Danach kamen einige knackige Anstiege bis auf 1509m (Oberstdorf liegt bei 815m!)

Beim Abstieg durch eine felsige Schlucht, genannt TOBELWEG, kam dann der Regen!

Die Felsen wurden rutschig und glatt, teilweise konnte man nur noch durch Zuhilfenahme der Hände und der Mitwanderer den Abstieg bewältigen.


Aber auch diese Hürde wurde von den Wanderern mit Bravour gemeistert.

Auf dann wieder ebener Strecke ging es wieder zurück nach Oberstdorf.

Die Wanderwege rund um Oberstdorf sind allesamt sehr gut beschildert und nach Schwierigkeitsgrad gestaffelt.

In der Wanderwoche wurden insgesamt 101km von den Beteiligten erwandert!


Am 8. Tag ging es dann nach einem reichhaltigen

Frühstück wieder heimwärts. Schlussendlich waren alle Beteiligten mit der

Woche, insbesondere mit der Unterbringung, dem Service, den Wellness-Angeboten und den Wanderführern sehr zufrieden!! J

Für den Einen oder Anderen wird dieser Besuch in Oberstdorf mit Sicherheit nicht der Letzte gewesen sein!!!!!


Organisation, Wanderführer, Text und Fotos: Andrea und Wolfgang Junker

 

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