Mitteilungen

Wanderung am 21.01.2018 fällt aus!!!

veröffentlicht um 20.01.2018, 00:13 von SGV Abteilung Welver

Kreis Soest - Das Betreten der Wälder im Kreis Soest ist wegen der Sturmschäden bis zum 31. Januar einschließlich verboten. Das hat das Forstamt Rüthen am Freitagmorgen per ordnungsbehördlicher Verordnung verfügt.

Für Spaziergänger besteht im Wald derzeit akute Gefahr für Leib und Leben. Die Waldflächen und Wege müssten daher wegen der Gefahr durch lose Äste oder nicht mehr standsichere Bäume gesperrt werden. 


Hallo liebe Wanderfreude des SGV Welver,

aufgrund der aktuellen Wetterlage und dem damit verbundenen Waldbetretungsverbot muss die für Sonntag, den 21.01.2018, geplante Tour ab Torhaus leider abgesagt werden.

Sofern die Wanderung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, erhaltet ihr rechtzeitig die entsprechenden Informationen.

Frühstück ist fertig!!! Ein neues Wanderjahr beginnt!

veröffentlicht um 07.01.2018, 04:25 von SGV Abteilung Welver

Ein neuer Tag beginnt mit einem schönen Frühstück. Bei uns beginnt ein neues Wanderjahr traditionell ebenfalls mit einem Frühstück. 

Im Haus Wipker in Dinker erwartete uns am 07.01.2018 wieder ein reichhaltig gedeckter Tisch, der alle kulinarischen Wünsche erfüllte. Die große Teilnehmerzahl von immerhin 28 Personen dokumentiert die Beliebtheit dieser geselligen Veranstaltung.


Entsprechend dem Titel („Frühstückswanderung“) war der Genussteil eingebettet in eine kleine Wanderung. Am frühen Morgen ging es zunächst von Kirchwelver nach Dinker und mit gefüllten Bäuchen schließlich auch wieder zurück.

Mit der Frühstückstour 2018 starten wir nun schon in die 9. Saison unserer Wandergemeinschaft. Das Jahresprogramm ist wieder geprägt von vielen abwechslungsreichen Aktivitäten….jetzt hoffen wir nur noch auf das passende Wetter zu den einzelnen Veranstaltungen.

Organisation: Angelika und Walter Mückner

Foto: Dirk Große

Wildwald-Wandern und Weihnachts-Waldmarkt in Voßwinkel

veröffentlicht um 23.12.2017, 03:25 von SGV Abteilung Welver


Unsere Wanderung im Wildwald Voßwinkel am 10. 12. 2017 sollte zu einem Naturerlebnis der besonderen Art  für 16 Wanderfreunde werden. 
 
Nach einer 30 Minütigen Anfahrt erreichen wir den Wildwald, der westlich von Neheim-Hüsten liegt. Da alle parknahen Parkplätze belegt sind, werden wir auf ein abgelegenes, schneebedecktes Wiesengelände geleitet. Bei Plustemperaturen eine matschige Angelegenheit. Nach einem Fußmarsch über Stock und Stein erreichen wir den Eingang zum Wildwald. Schon am Kassenhaus steigt uns der Duft von Glühwein und Grillfleisch in die Nase. Es ist  - Weihnachts-Waldmarkt - im Wildwald.
 
Da es wegen der vielen Besucher auf dem Weihnachtsmarkt recht trubelig zugeht, begeben wir uns unverzüglich auf die 10 km lange Wanderstrecke, die als Rundkurs ausgeschildert ist.
 
Der Park hat eine Fläche von 600 Hektar, davon sind 250 für Besucher zugänglich. Einheimische Tierarten wie Rot- und Damwild, Rehwild und Wildschweine warten hier auf  Besucher.
 
Der Weg führt uns zuerst zum Rot- und Damwild an der großen Wildwiese. Hier
bewegt sich das Rotwild in unmittelbarer Nähe zu den Naturfreunden. In freier
Wildbahn undenkbar. An einer Beobachtungskanzel vermittelt eine Wildhüterin
wissenswertes über die Waldbewohner. Geduldig beantwortet sie die Fragen
der Gäste.
 
Mit neuen Erkenntnissen wandern wir weiter zum Haarhof. Ein Bauernhof, wie
zu Großvaters Zeiten. Alte und neue Haustierrassen sollen sich hier rund um
den Bauerngarten tummeln. Heute ließen sich keine Tiere blicken.Sie hatten 
sich vermutlich in den warmen Stall zurückgezogen.
 

Nach einem Fotostopp wandern wir weiter in den Lüerwald. Hier setzt auch der
angekündigte Schneefall ein. Immer tiefer dringen wir in den Forst vor und der
Schneefall wird wird bei Minustemperaturen immer heftiger. Eine winterliche
Landschaft begleitet uns nun ins Reich der Schwarzkittel. Leider haben wir
auch hier keines dieser intelligenten Tiere zu Gesicht bekommen.
 
Nach  zweieinhalb Stunden Wanderzeit erreichen wir wieder den Weihnachts-
Waldmarkt. Bei Glühwein und (Kinderpunsch für die Autofahrer) sowie leckeren
Wildspezialitäten endet hier unsere winterliche Wanderung.
 
Die Rückfahrt wurde zu einer rutschigen Angelegenheit. Durch den Winterein-
bruch sind die Straßen spiegelglatt und fordern die volle Konzentration der
Fahrer. Durch unsere umsichtige Fahrweise erreichen alle Teilnehmer unfallfrei
ihre Heimatorte.

Wdf., Foto und Text: Theresia und Hans Rottmann

Wanderplan 2018 ab sofort online !!!

veröffentlicht um 29.11.2017, 08:05 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 10.12.2017, 07:42 ]

Hallo liebe Wanderfreunde des SGV Welver,

die Papierausfertigung ist gedruckt und liegt in Kürze an der einen oder anderen Stelle in Welver öffentlich aus, aber hier könnt ihr schon einmal online den Wanderplan 2018 anschauen und auch herunterladen.

 

 

 Vielen Dank an alle Organisatoren und Wanderführer für ihre Ideen und ihren ehrenamtlichen Einsatz bei der Gestaltung unseres Jahresprogramms. Es ist wieder eine bunte und abwechslungsreiche Vielfalt an Unternehmungen im Angebot, da dürfte für jeden etwas dabei sein.

Für einige Veranstaltungen sind auch wieder Anmeldungen vorgesehen. Denkt also bei entsprechendem Interesse daran, euch rechtzeitig zu melden.

Viel Spaß nun beim Stöbern im neuen Heft (siehe unten im Anhang!).


Herzliche Wandergrüße

Dirk Große

"Wiederholungstäter" am Höxberg

veröffentlicht um 26.11.2017, 09:14 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 27.11.2017, 03:08 ]

Wir waren schon einmal vor ein paar Jahren hier am Höxberg südlich von Beckum wandermäßig zu Besuch. Da nicht ganz eine halbe Stunde Fahrt von Welver hierhin einzuplanen ist, hatten wir diese Region schon aufgrund der räumlichen Nähe noch einmal ins Jahresprogramm aufgenommen und eine Wanderung am 19.11.2017 eingeplant. Aber nicht nur die Nähe, sondern auch eine abwechslungsreiche Landschaft lohnt für einen Wiederholungsbesuch. Diesmal sollte der Rundkurs gegenüber damals (rund 10 km) etwas erweitert werden, so dass wir schließlich 16 km Wanderstrecke bewältigen wollten.

Foto: Wandergruppe "Höxberg" am Kriegsdenkmal im Stadtpark

Naturräumlich gehört das Umland der Stadt Beckum zum Münsterland, somit also zu einer Region, die eher weniger durch ihre hohen Berge bekannt ist.  Man kann im Münsterland im Mittel so rund 55 m ü NN erwarten. Insofern plattes Land, das sich vor allem als Eldorado für Radfahrer präsentiert. Diesem Umstand ist es wohl zu verdanken, dass einigermaßen aus der Umgebung herausragende Bodenerhebungen hier schon als Berg bezeichnet werden. Unser Ziel an diesem nasskalten und diesigen Novembersonntag hieß „Höxberg“, eine 160 m hohe „Bodenwelle“ in der Hügellandschaft der Beckumer Berge.

Wir starten unsere Tour am Parkplatz der „Soestwarte“, einem beliebten Ziel für Naherholungssuchende. Gäste erwartet hier ein weitläufiges Wildgehege, eine Vogelvoliere, ein Kinderspielplatz, eine Windmühle sowie Einkehrmöglichkeiten und schließlich ein alles überragender Aussichtsturm auf dem Höxberg, die „Soestwarte“. Ein 23 m hoher Wartturm.

 Foto: Aussichtsturm "Soestwarte" (aufgenommen im Sommer während der Vortour!)

Erst ist Bestandteil der hier südlich der Stadt Beckum verlaufenden ehemaligen Landwehr, einem kulturhistorischen Grünstreifen aus mittelalterlichen Zeiten. Von der einst 18 km langen Landwehr rund um die Stadt Beckum sind heute nur noch Reste vorhanden. Diese Landwehr diente im Hoch- und Spätmittelalter als Siedlungsschutzanlage und bestand aus Hecken und Sträuchern (Gedörn und Gebüsch). Ihre Art der Gestaltung sollte das Durchdringen von feindlichen Nachbarn und Räuberbanden erschweren. Durchlässe gab es nur an mit Schlagbäumen gesicherten und bewachten Durchgangstraßen. Die strategisch günstige Lage entlang des bereits erwähnten Höhenzuges ermöglichte hier eine gute Sicht ins Lippetal, so dass Herannahende gut und frühzeitig zu erkennen waren. Der Name ist darauf zurückzuführen, dass die Soestwarte an der einstigen Durchfahrtstraße von Beckum nach Soest liegt. Von der Aussichtsplattform ist eine Rundumsicht vom Münster- bis zum Sauerland möglich.

Foto: Aussicht von der Soestwarte ins Münsterland

Heute befindet sich auf und entlang der Landwehr ein schöner, waldreicher Fußweg, den wir gleich zu Beginn unserer Tour westwärts nutzen.

Anfangs geht es vorbei an einer Windmühle, hier am Südwesthang des Höxberges schon seit 1853 steht und nach einer grundlegenden Restaurierung im Jahre 2004 heute für Trauungen und Besichtigungen zur Verfügung steht.

Forstarbeiten und der viele Regen der letzten Tage haben auf dem wegemäßigen Untergrund ihre Spuren hinterlassen; aber dennoch ist der Pfad für uns in einem begehbaren Zustand. Diesbezügliche Erschwernisse sollten sich erst auf einem späteren Abschnitt ergeben!

Zwischen den unbelaubten Bäumen wäre bei entsprechender Wetterlage immer wieder ein schöner Blick über das Lippetal hinaus bis zur Haar möglich. Heute kommen wir nur mit Einschränkung in diesen Genuss.

Nach rund 3 km auf der leicht welligen Strecke verlassen wir die Landwehr und steuern auf den Siedlungsrand von Beckum zu. Kurz vor den ersten Wohnhäusern treffen wir auf den ökologisch wertvollen Landschaftsbestandteil „Pflaumenallee“. Hierbei handelt es sich um einen ca. 3,5 km langen Grünstreifen am Übergang zwischen Stadt zur freien Landschaft. Geprägt ist dieses „Band“ durch seine alleenartig aufgereihten Pflaumenbäume. An dieser Stelle folgen wir der Pflaumenallee westwärts, bis sie am Ende in einen asphaltierten Wirtschaftsweg übergeht. 

Dank einer Baustelle mit Straßenvollsperrung sind wir gezwungen kurz über ein angrenzendes Feld auszuweichen. Wer dachte, der Boden im Wald nach Regen und Forstarbeiten wäre in die Kategorie „schlechte Wegstrecke“ einzuordnen, hat die Rechnung ohne den lehmigen Boden an Beckums Stadtrand gemacht. Das Ergebnis unserer kleinen „Baustellenbesichtigung“ mit „Ausweichmanöver“ präsentiert sich an unseren Schuhen in tellergroßen Lehmklumpen, und aufgrund fehlendem Schutzblech, haben sich zudem die Dreckspritzer schön auf unseren Wanderhosen verbreitet. Wir können nur hoffen, dass unsere Schuhe auf dem weiteren Weg bis zur geplanten Einkehr, noch die größten Lehmklumpen wieder abwerfen.

Im Zuge der nächsten Passage erreichen wir das Flüsschen Werse. Ein paralleler Weg führt uns stadteinwärts. Eine große Unterstandhütte dient nach etwa 7 km Wegstrecke für eine erste größere Rast.

Foto: erste Rast an der Unterstandhütte an der Werse

Gestärkt setzen wir unsere Tour entlang der Werse bis zum Stadtpark und in einem Bogen vorbei an kleinen Schrebergärten und dem örtlichen Freibad wieder stadtauswärts fort. Bald treffen wir erneut auf die Pflaumenallee, der wir nun ostwärts entlang des Stadtrandes folgen.

Nach gut 3/4 des Tagespensums kehren wir für Kaffee und Kuchen ins Haus Pöpsel ein. Unsere Schuhe haben zum Glück den größten Ballast verloren, so dass wir hoffentlich keine zu auffälligen Spuren im Gasthaus hinterlassen haben.

Auf dem letzten Abschnitt wandern wir durch den „Höxberg-Wald“ noch einmal auf der eingangs erwähnten Landwehr zurück bis zum Parkplatz.


Zum Abschluss machen wir noch einmal richtig Höhenmeter, in dem wir die vielen Stufen der Soestwarte erklimmen und von der oberen Plattform einen herrlichen Ausblick Richtung Sauerland einerseits und ins Münsterland andererseits genießen können (siehe oben).

Foto: Wo wir sind ist "oben". Auf der Soestwarte.


Fazit:

Das eigentlich angesagte Regenwetter hat uns verschont. Bei einer 5-Stunden-Wanderung war der lediglich 5-minütige Einsatz der Regenschirme akzeptabel, es ist halt November!

Der Wechsel von Wald und Weitblick sorgte für Naturgenuss. Zusätzlich interessant, was so an geschichtlichen Spuren in der Örtlichkeit vorzufinden war.


Wdf.: Andrea und Dirk Große

Text und Fotos: Dirk Große 

Powerwanderung: Von Lippstadt nach Welver

veröffentlicht um 11.11.2017, 01:36 von SGV Abteilung Welver

Über fünf unerschrockene Mit-Wanderer freute sich Reinhold Großelohmann bei der diesjährigen Powerwanderung am 04.11.2017. Nach zweimal Möhnesee und einmal Marathon-Route hatte er zum vierten Mal zu dieser etwas sportlicheren Herbst-Tour eingeladen. 

Zunächst ging es zum Welveraner Bahnhof und von dort direkt nach Lippstadt, wo man sich gut 20 Zug-Minuten später zunächst auf den Lippeauenweg begab. Der Weg führt vom Bahnhof aus mitten durchs Zentrum der Lippestadt. Der Marktplatz an der großen Marienkirche machte seinem Namen alle Ehre. An diesem Morgen war der Wochenmarkt gut besucht und vermittelte einen einladenden Eindruck. 

Die Ruine der ehemaligen Stiftskirche St. Marien vermittelte dem wandernden Sextett eine erste Idee davon, dass dieser herrliche Wandertag nicht nur was Flora und Fauna angeht, sondern auch kulturell einiges bieten würde. Schnell war die Bebauung verlassen und es ging direkt am Ufer der gut gefüllten Lippe weiter mitten durch die weithin naturbelassenen Auen. Inzwischen hatte sich auch die Sonne durch die Wolken gearbeitet und erwärmte den Welveraner Wanderern nicht nur das Herz. Die kleine St. Clemens Kirche hatte nicht nur das "Steinerne Brot" als Attraktion zu bieten, sondern machte den SGV-Wanderern auch bewusst, dass man sich auf dem Jakobsweg befand. Gern griffen alle zum Erinnerungs-Stempel. Weiter ging es zum Benninghauser Aussichtsturm, der von der Gruppe gern als Frühstücksstation genutzt wurde. Auch der kleine Lippedamm nördlich von Eikelborn erwies sich als idealer Wanderweg. 

Foto: am Schloss Hovestadt

Über einen Waldpfad ging es zum Schloss Hovestadt, und weiter direkt durch das Lippe-Tal zur Ida-Basilika mit seiner beeindruckenden kleinen Krypta. Von der Sonne aber auch von kalten und warmen Getränken ließen sich die Powerwanderer auf der Terrasse des Café Twin verwöhnen, bevor es an der Lippe entlang über den Radweg nach Kesseler ging. Erneut wurde der Fluss überquert und an der Lippetaler Kläranlage vorbei führte der zur Freude der Füße in weiten Teilen ebenfalls unbefestigte Weg Richtung Hultrop. 

Durch die Felder marschierte die Truppe zum Hacheney, am Haus Nehlen vorbei durch Berwicke und dann zur Nehlerheide. Es dunkelte bereits, als die Gruppe den Wald durchschritt um gegen 18.15 Uhr wieder in Kirchwelver anzukommen. 

Alle waren stolz und zufrieden, die 36 Kilometer bei guter Laune gemeistert zu haben - voller neuer Eindrücke.

Wdf., Foto und Text: Reinhold Großelohmann

Vellerner Brook - Beckumer Berge

veröffentlicht um 01.11.2017, 04:26 von SGV Abteilung Welver

Nach Erreichen des Wanderparkplatzes am Vellerner Brook bei noch trockenem

Wetter bewegte sich eine kleine Gruppierung am Sonntag, den 22.10.2017,  auf

die Pfade des ausgewiesenen Naturschutzgebietes.


Nach den ersten Kilometern überlegte es sich der Wettergott anders und

entsandte zunächst einmal Nieselregen; für uns kein Problem, man ist ja 

entsprechend ausgestattet!


Bei dieser Wanderung durfte natürlich kein Schwenker fehlen, daher ging es ab

 in „das Gebüsch“ mit einigen Fußfallen à la Brombeerruten, die doch einiges von

 uns abverlangten.


Nach diesem kleinen „Ausflug“ ging es dann weiter auf dem üblichen 

Wanderweg. Man merkte doch, dass wir uns aufgrund einiger Anstiege in der 

Nähe der „Beckumer Berge“ befanden.


Wir umrundeten das Landgasthaus HOHER HAGEN; einige Mitwanderer 

mutmaßten, dass wir diese Runde schon mehrmals gelaufen seien. Dem war 

jedoch nicht so.


An einer Bahnlinie entlang ging es nach einer Asphaltstrecke wieder in den

herbstlichen Wald.


Ach ja, der Wettergott:  Er schickte abwechselnd Niesel und Schauer, teils sogar

mit kräftigem Wind. Daher gibt’s es auch kein Bildmaterial von dieser Tour.

Letztendlich trafen wir nach knapp 3 Stunden ein wenig durchnässt wieder an 

unserem Ausgangsort ein.


Trotz des miesen Wetters hat es der Wandergruppe eigentlich doch gut gefallen.

 

Wdf. und Text: Andrea und Wolfgang Junker

Zwei Tage auf sportlichen "Teutoschleifen" im Tecklenburger Land

veröffentlicht um 23.10.2017, 12:06 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 23.10.2017, 22:29 ]

Da, wo die Münsterländer Parklandschaft auf den Höhnenrücken des Teuteburger Waldes trifft, da ging es für uns zum Wanderwochenende am Samstag, den 30.09.2017, hin.


Zwei Tage hintereinander wandern war unser Ziel und dazu hatten wir uns die „Teutoschleifen“ ausgesucht. Dabei handelt es sich um besonders attraktive Rundwanderwege am Hermannsweg im Teuteburger Wald.

Wikipedia schreibt zum Hermannsweg:

„Der 156 Kilometer lange Hermannsweg, benannt nach Hermann dem Cherusker gilt als einer der schönsten Höhenwege Deutschlands und verläuft über den Kamm des Teutoburger Waldes. Der Weg wurde im Jahr 1902, gut 25 Jahre nach der Fertigstellung des Hermannsdenkmals, eingerichtet und ist über die volle Länge mit einem weißen H markiert. Zusammen mit dem Eggeweg bildet der Hermannsweg den Streckenwanderweg Hermannshöhen. Seit 2008 ist der Hermannsweg als Prädikatswanderweg ausgezeichnet.“

Die Schwierigkeit für uns liegt im Wort „Streckenwanderweg“. Und so kommen uns die „Teutoschleifen“ gut gelegen. Sie ergänzen das Angebot des Hermannsweges als attraktive Halbtages- oder Tagesrundtouren. Man läuft ein Stück auf dem Hermannsweg, um dann über ausgewählte Schleifen und schöne Pfade wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren.

Am ersten Tag unseres Wanderwochenendes hatten wir uns die Kombination von gleich zwei Teutoschleifen ausgesucht. Nach der Anreise nach Tecklenburg am frühen Morgen starten wir ab unserem Standortquartier „Hotel Bismarckhöhe“ zur Tour auf den „Tecklenburger Bergpfad“. Der ist eigentlich nur 10 km lang und uns für eine Tageswanderung etwas zu kurz, so dass wir noch einen Teil der „Dörenther Klippen“ mit eingebunden haben. Das Tagespensum steigern wir so auf insgesamt 19 km Wegstrecke.

Unser Hotel liegt strategisch günstig am südwestlichen Stadtrand von Tecklenburg direkt am Hermannsweg. Vorbei am Bismarckturm befinden wir uns nach dem Start schnell im Teuteburger Wald.


Der Wald präsentiert sich zu Beginn unserer Wanderung etwas mystisch von Nebel umgeben, der alle Geräusche zu schlucken scheint. Leider „schluckt“ der Nebel auch die Weitsicht, denn bei entsprechender Wetterlage bietet sich zwischen den Bäumen eigentlich immer wieder ein weiter Blick sowohl grob Richtung Osnabrück und nach Süden bis nach Münster. Heute hat sich leider eine Dunstglocke über den Höhenrücken gestülpt.

Wir erreichen eine Waldkapelle und wenig später den Blücherfelsen, ein steinernes Naturdenkmal, von dem es anschließend bergab zum Ort Brochterbeck geht. Wir überqueren die Gleise der Teuteburger Wald Eisenbahn und befinden uns am Ortsteingang. Eine Einkehrmöglichkeit wird ignoriert, die bisher absolvierte Strecke rechtfertigt noch keine kulinarische Belohnung.

Kleine Anmerkung: Die Teutoschleifen bieten entlang ihres Weges eine Vielzahl von „Erlebnispunkten“. In diesem Bericht auf alle historischen und kulturellen Informationen einzugehen, würde den Rahmen des Berichts sprengen. Wer Interesse hat, kann insbesondere im Internet vieles nachlesen. Dazu bieten sich u.a. die Seiten www.teutoschleifen.de, www.tecklenburger-land-tourismus.de, www.natupark-teuteburgerwald.de, www.hermannsweg.de und natürlich wikipedia an. Besondere Wegpunkte und nachschlagenswerte Objekte sind zur besseren Orientierung in diesem Bericht durch Fettdruck hervorgehoben.

Die Einkehr erfolgt erst nach rund der Hälfte der Tagesstrecke in einer Hütte bei den Dörenther Klippen mit dem vielversprechenden Namen „Almhütte“. Eine urige Raststation, die neben der Verpflegung für Wanderer auch noch eine schöne Plattform mit weitem Blick ins Münsterland bietet. Heute eher ein Nebelblick.

Foto: Blick von der Aussichtsplattform an der Almhütte Richtung Münsterland
(das Gruppenfoto oben ist auch auf der Aussichtsplattform entstanden)

Nach der Einkehr geht es zurück Richtung Brochterbeck, wobei wir zunächst noch rund 2 km entlang der Dörenther Klippen wandern, um dann zum Ort hin mit Kirche, Dorfplatz und idyllischem Dorfteich abzusteigen. Am Ende der Ortschaft geht es hoch zum Kalksteinbruch mit Münsterblick. Leider hält sich die Begeisterung trotz der möglichen Aussicht in Grenzen, denn oben angekommen setzt unangenehmer Regen ein. Zusammen mit einem böigen Wind begleitet uns der Niederschlag auf dem letzten Drittel der Tour, so dass der Naturgenuss sich nicht voll entfalten kann und wir an dem einen oder anderen interessanten Wegpunkt zügig dran vorbeiziehen. Seit dem Kalksteinbruch befinden wir uns wieder auf dem „Tecklenburger Bergpfad“, der uns zum Finale auf dem sogenannten Hexenpfad noch einen teuflisch steilen Schlussanstieg hoch zu unserem Quartier präsentiert. Nach diesem schweißtreibenden Abschluss sind wir nun innen genauso nass wie außen, so dass sich alle auf die wohlverdiente Dusche freuen.


Die stimmungsaufhellende Wirkung der heißen Dusche wird dann noch gesteigert durch das Drei-Gänge-Menu am Abend. Und trotz der am Ende der Wanderung wetterbedingten Einschränkungen herrscht eine zufriedene Erschöpftheit. Der gesellige Abend endet mit einer guten Wettervorhersage für den Folgetag.

Während des reichhaltigen Frühstücks am Sonntag verzieht sich der Frühnebel und wir starten pünktlich bei einem prospektblauen Himmel zur zweiten Tagesetappe.

Heute geht es ostwärts, wobei wir zunächst die romantische Altstadt von Tecklenburg mit dem historischen Marktplatz und den schönen Fachwerkhäusern durchqueren. Deutschlands nördlichstes Bergstädtchen geizt nicht mit verwinkelten Gassen, großartigen Ausblicken und jeder Menge Geschichte. Die mittelalterliche Burganlage hoch oben auf dem Berg ist heute Sitz der über die Region hinaus bekannten Freilichtbühne.

Wir folgen der Wegmarkierung der nördlichen Variante des Hermannsweges, überqueren auf der rund 50 m hohen, imposanten Hermannsbrücke die Autobahn A 1 und erreichen nach Anstieg und Abstieg des Leedener Berges (mit 202 m ü. NN höchste Erhebung der Region) den Ort Leeden. Nach dem Zuweg von Tecklenburg befinden wir uns hier nun auf der dritten Teutoschleife mit dem erwartungsvollen Titel „Canyon Blick“. Im Schatten der örtlichen Kirche von Leeden findet hier heute am Stiftshaus ein Kürbisfest statt; für uns das passende Ambiente für eine erste Rast.


Anschließend geht es über Wiesenwege durch Maisfelder und über mehr oder weniger vom Regen des Vortages getränkte Waldwege hoch zum Lengericher Berg. Im Garten des Skulturenparks machen wir eine weitere kleine Pause.


Schließlich erreichen wir den dieser Teutoschleife namensgebenden Lengericher Canyon. Steile, karg bewachsene Felshänge und türkisblaues Wasser lassen sich von einer Aussichtsplattform bestaunen; ein Naturschutzgebiet rund um einen ehemaligen Kalksteinbruch. 


Nach dem Anstieg zum Kleeberg verlassen wir die Teutoschleife und schlagen den Weg wieder zurück Richtung Tecklenburg ein. Auf dem südlichen Hermannsweg wandern wir nun westwärts auf dem Höhenrücken entlang des Cayons mit schönem weiten Blick ins Münsterland.

Auf dem finalen Abschnitt geht es noch einmal durch einen Wald, vorbei an idyllischen Fischteichen und fast so wie gestern mit einem stufigen Schlussanstieg hoch zurück in die Altstadt von Tecklenburg.

Auch heute liegen 19 km Wegstrecke und über 350 Höhenmeter hinter uns. Wir belohnen uns mit einem Eis in der trubeligen Innenstadt, bevor wir den Heimweg antreten.

Zwei sportliche, erlebnisreiche Wandertage rund um das bergige Städtchen Tecklenburg enden somit.

Vielen Dank für das Interesse sagen die Organisatoren in der Hoffnung, es hat allen gefallen.

Andrea und Dirk Große

Picknick auf der Aussichtsroute

veröffentlicht um 05.10.2017, 07:50 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 05.10.2017, 12:06 ]

Auf den verschiedenen Wanderungen im Arnsberger Wald begegnet man der Sauerland-Waldroute immer wieder. Auf 240 km Länge schlängelt sich dieser Fernwanderweg von Iserlohn bis nach Marsberg. Eine Tages-Tour auf dem Hauptweg bringt den kleinen Nachteil mit sich, dass es sich um eine Streckenroute handelt, und somit für Tagestouristen die Notwendigkeit der Planung hinsichtlich der Rückkehr zum Ausgangsort mit sich bringt. Die Wegeplaner haben zur Lösung u.a. die Arnsberger Aussichtsroute geschaffen. Man wandert einen Teil auf der Sauerland-Waldroute mit der charmanten Möglichkeit, zugleich über einen attraktiven Rundkurs wieder ans Ausgangsziel zurückzukommen. Die Arnsberger Aussichtsroute führt auf  etwas mehr als 20 km  Strecke um die Stadt…. und wie der Name verspricht, bieten sich dabei immer wieder schöne Aussichten.

Am 17.09.2017 haben wir die Länge unserer Wanderung auf 17 km verkürzt, denn neben der Bewegung sollte diesmal auch besonders das gemeinsame Verköstigen der Rucksackverpflegung im Mittelpunkt stehen und daher war entsprechende Zeit dafür einzuplanen. „Picknick auf der Aussichtsroute“ war somit der vielversprechende Titel unserer Wanderung.

Den passenden Rahmen für den Beginn einer Wanderung auf dem Premiumweg bieten die sogenannten „Tore zur Waldroute“. Eine Info-Tafel mit Logo und benachbarte Sitzgruppe stehen zwischen Iserlohn und Marsberg an verschiedenen, strategisch sinnvollen Stellen. Ein solches Tor befindet sich am Bahnhof in Arnsberg, unserem Startpunkt der Rundreise.

 

Foto: Am „Tor zur Waldroute“ am Arnsberger Bahnhof

Die Aussichtsroute ist nicht unbedingt eine Strecke für Einsteiger. Die Länge und vor allem ein stetiges Auf und Ab fordern die Kondition und rechtfertigen das Attribut „sportlich, anspruchsvoll“. Das eher schlechte Wetter der letzten Tage mit viel Wasser von oben hatte zudem die Wege entsprechend „bearbeitet“, so dass an diesem Tag festes Schuhwerk eine unbedingte Voraussetzung war.

Auf dem ersten Abschnitt ging es zunächst nach einer kurzen Einlaufphase in steilen Kehren hoch zum Lüsenberg und auf dem weiteren Weg südwärts mit den ersten schönen Aussichten auf der hier östlich der Stadt verlaufenden Ruhr.

Foto: Blick ins Ruhrtal östlich der Stadt

Passend für eine erste kleine Trinkpause öffnete gerade die „Country Lodge“ ihre Tore. Wolkig aber trocken lautete die Wetterlage, so dass wir sogar draußen Platz nehmen konnten. 

Foto: Blick auf die Altstadt von Arnsberg

Nachdem der östliche und südlich Abschnitt der Stadtumrundung hinter uns lagen, erreichten wir nach etwa zwei Drittel des Tagespensums den Rastplatz „Ehmsenhütte“. Überdacht, Sitzbänke und mittig ein Tisch, so präsentiert sich dieser für uns optimale Ort des geplanten Picknicks.

Benannt ist er Platz nach dem Mitbegründer des SGV „Forstrat Ernst Ehmsen“. Der hat hier an seinem Lieblingsplatz eine Hütte bauen lassen, von der er einen schönen Blick auf die Stadt Arnsberg genoss. In diesen Genuss kommt der Wanderer derzeit hier leider nicht, denn die Bäume auf den waldreichen Hängen sind mittlerweile so in die Höhe geschossen, dass eine Fernsicht nicht mehr möglich ist.

Um so mehr konnten wir uns auf das kulinarische Angebot konzentrieren. Das nachfolgende Foto soll alle, die nicht mit dabei waren, ein wenig neidisch machen….

 


... und in diesem Zusammenhang nur noch so viel: Wir haben es uns bei einem Glas Sekt und den verschiedenen Köstlichkeiten richtig gut gehen lassen....

 

 


… und, nach der anspruchsvollen Wegstrecke mit dem Schlussanstieg zur 

Ehmsenhütte kam diese "Belohnung" gerade zu rechten Zeit.

 

Gesättigt und nach ausgiebiger Ruhephase geht es auf den letzten Abschnitt der Tagesstrecke. Zunächst wandern wir über einen schönen, schmalen, waldreichen Pfad und später vorbei an der Kreuzkirche mit herrlichem Blick auf die Dächer der Stadt bis ins Ruhrtal.

Nach der Fluss-Überquerung erreichen wir die Altstadt und begeben uns auf den finalen Anstieg zur Schlossruine. Von hier noch einmal ein herrlicher Panoramablick, der hier für uns nur ein wenig durch den leicht einsetzenden Regen getrübt wird.

 

Foto: Blick ins Ruhrtal von der Schlossruine aus

Nach dem Abstieg von der Schlossruine erreichen wir nach 17 km und knapp 6 Stunden an der frischen Luft wieder unseren Ausgangsort.

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an alle „Köche“ und „Bäcker“, denn deren Köstlichkeiten haben neben einer abwechslungsreichen Wanderstrecke für ein abwechslungsreiches Picknick gesorgt.


 Wdf.: Andrea und Dirk Große

Text und Fotos: Dirk Große

Kleinkunst vom Feinsten - SPAM-Club: Spaß am Montag...diesmal am Donnerstag

veröffentlicht um 17.09.2017, 10:41 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 17.09.2017, 10:45 ]

Wenn man sich unser Jahresprogramm 2017 so anschaut, liegt der Bereich „Kultur“ etwas abgeschlagen hinter unserer Kernaktivität „Wandern“ zurück. So war es eine gute Idee von Bärbel Grösgen, spontan den Besuch des „Hagedorn’s SP.A.M.-Clubs“ vorzuschlagen. Hinter der Abkürzung SPAM versteckt sich „Spaß am Montag“ und deutet schon darauf hin, worum es geht. Seit 2012 wird im Gasthaus Hagedorn in Hamm/Bockum-Hövel eine bunte Mischung aus Comedy, Varieté, Artistik und gehobener Kleinkunst in einem schönen, familiären Ambiente dem Publikum präsentiert.

Die 23. Ausgabe des „SP.A.M.-Clubs“ fand nun unter der Moderation von Kabarettist Martin Quilitz am 14.09.2017 statt. Im Zuge stets wechselnder Auftritte bestand der Kultur-Mix an diesem Abend aus Stand-Up-Comedy, Poetry-Slam, Slapstick in Verbindung mit Musik und Comedy sowie ästhetisch anspruchsvoller Artistik in der Luft und am Boden gepaart mit spektakulärer Jonglage.

Auf dem nachfolgenden Bild: Die Mitwirkenden


Wobei der Moderator Martin Quilitz nicht nur die einzelnen Künstler vorstellte, sondern auch schlagfertig und pointiert das Publikum mit einbezog.

   Foto: Martin Quilitz

Die Künstler an diesem Abend:


Michael Eller : Captain Comedy der Stand-Up-Szene aus Mainz präsentierte sich als Kreuzfahrt-Experte und berichtete über das Leben und die Leute unter dem Motto „Eine Seefahrt die ist lustig“.













Mikail Stepanov:  Luftartist und Showkünstler mit kraftvoller Artistik am Boden und in der Luft am Vertikalseil











Iryna Bondarenko: Von inspirierender Musik begleitete Jonglage und zeitgenössischem Serpentinentanz; ein Spiel aus Schwerkraft und Balance












Jochen Falck: Der Entertainer verbindet Slapstick und Stand-Up-Comedy mit virtuosen Einlagen auf seiner Klarinette










Andreas „Spider“ Krenzke präsentierte mit hörbarem berlinerischem Akzent seine schriftstellerischen Texte; facettenreiche, hintergründige und humorvolle Geschichten aus seiner von ihm gut beobachten Umwelt


Annähernd zwei Stunden wurden wir mit Spaß, Humor und Artistik versorgt… wobei eine gute Versorgung auch hinsichtlich des kulinarischen Bereiches erfolgte.

Ein schöner Abend. Vielen Dank für die Idee dazu an Bärbel Grösgen.


Idee und Organisation: Bärbel Grösgen

Fotos. Andrea Große

Text: Dirk Große 

(Quelle: Veranstaltungsflyer "Hagedorn's SP.A.M.-Club" Nr. 23 -  www.gasthof-hagedorn.de)

 

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