Mitteilungen

Auf der Golddorf-Route bei Wenholthausen

veröffentlicht um 23.06.2018, 08:47 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 23.06.2018, 09:02 ]


„Diese Wanderung wiederhole ich noch einmal mit Freunden!“ Gibt es ein schöneres Kompliment, für einen Wanderführer? Gleich zweimal habe ich diesen Satz, bei dieser Wanderung gehört.

Von den 12 Golddorf - Routen im Sauerland ist Wenholthausen die am nächsten gelegene. Die 60 km Anreise (von Welver) lohnen sich aber. Wenholthausen wurde 1985 im Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” zum Bundesgolddorf gekürt. Daher der Name Golddorf – Route.

Die Golddorfroute Wenholthausen, bietet dem Wanderer schöne Aussichten, idyllische Wegstrecken, einen See und die „Erdenklang – Hecke“. Mit ihren 11,3 km ist sie Eine sehr schöne Wanderstrecke mittleren Schwierigkeitsgrades. Die 249 m Höhenunterschied sind kein Spaziergang.

Bei bestem Wanderwetter machten wir uns am 17.06.2018 auf den Weg. Der Einstieg von Golddorf-Route und Wennepfad befindet sich am Wanderparkplatz “Wenneplatz” in Wenholthausen. Die Strecke ist gut ausgeschildert


Dank der guten Wegmarkierung benötigt man keine Wanderkarte.


Über die historische Wennebrücke gelangten wir, vorbei an der Alten Mühle und dem alten Pumpenhaus, zum “Wennepfad“.


Der Wennepfad ist ein Waldlehrpfad und führt zwischen dem kleinen Fluss „Wenne“ und dem Sauerland – Radring, am Flussufer entlang.

Der Sauerland Radring ist eine stillgelegte Bahnlinie. Auf naturbelassenen Pfaden, weichen Feld- und teilweise „wilden Waldwegen ging es Richtung Gut Blessenohl.

Impressionen dieses Abschnittes:






Obwohl der Weg gut ausgeschildert ist, kamen doch manchmal Zweifel auf: habe ich vielleicht einen Abzweig verpasst.







Dann aber war die Welt wieder in Ordnung. So kamen wir schließlich zum Gut Blessenohl. Das Gut ist ein Haus mit bewegter Geschichte und heute im Privatbesitz. Dort erwartete uns eine eindrucksvolle, alte Tanne, die wir bewunderten.



Nach einer kurzen Trinkpause wanderten wir weiter zum Esmecke – Stausee. Der erste, kurze Anstieg sollte sich lohnen. Nach ca. 1 km kamen wir an. Der Kiosk lud zum Verweilen. Wir wurden mit Kaffee, Waffeln, Eis und Bratwurst verwöhnt. Das Preis – Leistungsverhältnis überraschte und erfreute uns. Dazu dieser idyllische Ort.



Wir hätten es auch länger genossen, aber es war erst ein Drittel der Wanderung geschafft. Der schwierigere, aber nicht minder schöne Teil lag noch vor uns. Und dann war da auch noch das WM – Eröffnungsspiel, der deutschen Fußball – Nationalmannschaft, gegen Mexiko. Wir wanderten weiter, denn es sollten noch schöne Ausblicke und die „Erdenklang – Hecke“ bevorstehen. Frisch gestärkt, gingen wir zunächst am See entlang.


Wie das so bei schönen Ausblicken ist, sie liegen meistens etwas höher. Das wurde schnell klar. Es ging bergauf.


Ja und dann wurden wir auch nicht enttäuscht. Wenholthausen liegt im idyllisch Wennetal. Auch aus der Entfernung ein sehenswerter Ort.


Wir hatten wirklich Glück. Die Sonne schien, ein leichter, kühlender Wind und dann diese Aussichten. Es gab immer wieder einen Grund kurz inne zu halten und den Ausblick zu genießen.

Dann ging es wieder bergab. Gut das es länger trocken gewesen ist. Der Waldweg hinunter war, obwohl, stellenweise sehr steil und unwegsam noch gut zu gehen. Wäre der Boden nass und rutschig gewesen, wären Stöcke und eine gute Profilsohle, empfehlenswert gewesen. So aber, ging alles problemlos.

Das letzte Drittel der Wanderung führte wieder über befestigte Wald- und Feldwege. „Erdenklang“, stand auf den Wegeschildern. Was würde uns erwarten? Alle, im gleichen Tempo gingen wir, dem Rätsel, entgegen.



Dann erreichten wir die „Erdenklang – Hecke“. Erst schien nichts ungewöhnlich zu sein. Als wir um die Ecke gingen hörten wir es. Sphärische Klänge beschallten die Ruhebänke, vor der Hecke. Einige Skulpturen, am Weg geben diesem Ort einen zusätzlichen Reiz. Die Vögel zwitscherten, das Laub der Bäume raschelte und aus der Hecke, diese beruhigenden Klänge.


Das lud zur Pause und auch zur Meditation.



Hier hätten wir es länger aushalten können. Die Zeiger der Uhr tickten weiter und das Fußballspiel rückte immer näher. Da war ja noch die Fahrt und duschen wollten wir, vor dem Spiel, auch noch. Also machten wir uns auf die letzten 1,5 km. Vorbei an einem kleinen Rotwildgehege, wo wir zwei Hirschkühe aufschreckten, zur Wenne zurück.


So erreichten wir den Wanderparkplatz noch rechtzeitig. Jetzt aber schnell zurück nach 

Welver. Es sollte doch ein toller WM – Auftakt werden?


Wanderführer, Text und Fotos: Karl Heinz Hoppe

"Stech-Paddel" statt Wanderschuhe - eine Tour über die Lippe

veröffentlicht um 18.06.2018, 09:01 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 18.06.2018, 09:04 ]


Nach der Ankunft am Treffpunkt Zollstr. in Hamm-Uentrop mit Bootsverleiher und einer kleinen Einweisung über die sinnvolle Handhabung der „Stech“-Paddel konnten 11 mutige PaddlerInnen am 09.06.2018 in See -bzw. den Fluss Lippe stechen.

Aber vor dem Vergnügen kam erstmal die Arbeit, will heißen:  Alle Mann/Frau anpacken und die Boote zum Einstiegsort tragen. Zum Glück waren die Dinger leicht.

Nach abenteuerlich aussehenden Einstiegsmanövern in die Boote ging es endlich los.


Anfänglich gab es leichte Abstimmungsschwierigkeiten innerhalb der Boote über die Ideal-Linie auf Wasser, aber nach einigen Paddelschlägen normalisierte sich das immer mehr.

Unterwegs waren doch viele Lebewesen in und am Wasser zu entdecken. Auch die Landschaft sah vom Fluss her ganz anders aus.

Absprachemäßig wurden wir kurz hinter Schloss Oberwerries von der Wanderkollegin Bärbel in Empfang genommen und durch einen durch Seerosenblätter zugewachsenen Abzweig der Lippe zur Anlegestelle des Kanuvereins Werries geleitet.


Hier stiegen wir aus den Booten und konnten endlich unser mitgebrachtes und gut sortiertes Picknickmahl auf einem netten Vereinsgelände zu uns nehmen.

(PS: Das Gruppenfoto am Anfang des Berichts wurde am Anleger in Werries gemacht!)

Nach dieser umfangreichen Stärkung ging es nochmal ans Eingemachte. Nach Rückkehr auf die Lippe mussten wir vor einem Wehr anhalten und die Boote mühsam aus dem Wasser bis hinter das Wehr tragen.

Hinter dem Wehr befand sich eine abgesteckte Slalomstrecke, die von den Teilnehmern natürlich entsprechend überwunden wurde.


Nach ca. 1 Kilometer hatten wir bereits unseren Zielort Hamm-Mitte an der Fährstr. erreicht, wo uns der Bootsverleiher auch schon erwartete und die Boote mit gemeinsamen Kräften wieder verladen wurden.

….. und das Gute:  keiner ist ins Wasser gefallen!!!!!


Organisation und Text: Andrea und Wolfgang Junker

Fotos: Dirk Große

Hinweis zu einer Programmänderung im Juli:

veröffentlicht um 05.06.2018, 11:10 von SGV Abteilung Welver

Die ursprünglich am Samstag, den 21.07.2018, geplante Wanderung "Panoramaweg - Diemelsteig" muss leider ausfallen.
 Sie soll im nächsten Jahr nachgeholt werden.

Von Windmühlen, Wildpferden und Taurusbullen

veröffentlicht um 05.06.2018, 11:06 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 22.06.2018, 07:51 ]

Es gibt Tage, die vergisst man nicht. Zum ersten Mal, in diesem Jahr (03.06.2018), konnten Andrea und Dirk an einer Wanderung teilnehmen.

Die Strecke war nicht sehr weit (11,3 km) und auch nicht sehr schwer. Der längste Anstieg hatte lediglich 4% Steigung.

So trafen wir uns am bekannten Treffpunkt und fuhren die 22 km nach Soest. An der „Alten Windmühle“ stellten wir unsere Fahrzeuge ab.


Der Wettergott hatte uns lieb. 20°C und leicht bewölkt ließ es sich gut wandern. So machten wir uns auf den Weg zum Naturschutzgebiet „Kleiberg“, den ehemaligen Truppenübungsplatz, der belgischen Armee, bei Büecke. Der „Hanseweg“ (X 13) führte uns aus Soest heraus, Richtung Autobahn-Unterführung.


Durch die Soester Feldflur, über den Sportplatz von Müllingsen und wieder durch die Müllingser Feldflur, zur „Lendringser Schweiz“.

          

Die sogenannte „Lendrigser Schweiz“ ist ein Talweg, am Waldrand gelegen, entlang der „Schledde“. Ein wirklich kleiner Bach. Kaum seh- und hörbar.

 

Am Ausgang dieses romantischen Weges, legten wir erst einmal eine Trinkpause ein.

Jetzt ging es weiter (auf dem R 26) Richtung Lendringsen. Leider hatten wir keine Fernsicht. So ist uns ein schöner Blick auf die Soester Börde entgangen. Bei guter Fernsicht, kann man sogar den Florianturm in Dortmund sehen. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch.

   

       

    immer flott voraus                            Kurzer Halt



              Kunst im Feld bewundern                           und die Folgen


 

Hinweistafeln erklärten die ökologische Bedeutung dieses Naturschutzgebietes.

                                                    
                                   was wir sahen (ganz links ein Rindvieh!)

und was wir hätten sehen können

           

           

 

                                 es tat der guten Laune keinen Abbruch.



Nein! Es waren keine sieben Brücken!


An der alten Panzerstraße wartete der Aussichtspunkt und diese Brücke. Jetzt lockte aber auch schon das Waldrestaurant „Zur Steinkiste“. In urig -rustikalem Ambiente genossen wir die Erfrischungen, unter lauschigen Bäumen.



Im Restaurant gab es Spargel – Buffet. Wir hatten aber keinen großen Appetit. Die Kleinigkeiten, die gegessen wurden, mundeten ausgezeichnet. Ja, die „Steinkiste“ ist immer eine gute Adresse.

Gut, dass nur Kleinigkeiten gegessen wurden. Die Sonne kam durch und die Feuchtigkeit, der Felder, verdunstete. So wurde das letzte Stück, von Hiddingsen nach Soest, zu einem „Bio – Sauna – Gang“ 😉  Es war nur ein kurzes Stück. Schnell hatten wir wieder, die „alte Windmühle“ erreicht.

Das Fazit der Wanderer: Eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung. Das es so nah, an Soest, so schöne Ecken gibt, hat überrascht.


Wanderführer, Text und Fotos: Karl Heinz Hoppe


Radeln im Ammerland

veröffentlicht um 29.05.2018, 10:26 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 29.05.2018, 10:27 ]

Zu einem viertägigen Fahrradurlaub starteten am Montag, den 14.05.2018 acht sportliche Radwanderfreunde des SGV-Welver.


Die Fahrt führt Richtung Norden. Ziel unserer Reise ist Bad Zwischenahn. Bei strahlendem Sonnenschein erreichen wir mittags unser Hotel im Ortsteil Specken. Eine gute Wahl für ein gemütliches Zuhause auf Zeit. Unsere Räder dürfen in einer Garage übernachten. Bahnhof und Zentrum sind fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen. 

Für den Anreisetag ist am Nachmittag eine Draisinenfahrt von Westerstede nach Ocholt geplant. Da die Strecke nur eingleisig verläuft, muss ein Zeitfenster von 14.00 bis 16.00 Uhr für die Hinfahrt laut Werbebroschüre eingehalten werden. Als wir gegen 14.45 mit unseren Rädern am Draisinenbahnhof eintreffen, ist dieser leider geschlossen. Schade, aber leider nicht zu ändern. 

Unser nächstes Ziel ist die Stadtmitte von Westerstede, auf der Suche nach einer Einkehrmöglichkeit. Ist nicht so einfach, da die Stadt wegen der RHODO 2018 mit Touristen gut besucht ist. Mit etwas Geduld und Glück finden wir in einem Café noch freie Plätze. 


Nach der Kaffeepause verlassen wir Westerstede gestärkt in Richtung Südost und erreichen nach 8 Kilometern Rostrup und somit das Zwischenahner Meer. Auf bewaldeten Uferwegen umrunden wir den See. Bei einem Zwischenstopp am Nordufer in Dreibergen entdecken wir Segelschiffe und Surfer, die uns bei herrlichem Wetter ein Stück begleiten. Nach 42 Kilometern ist unser Hotel in Sicht.  Der Tag endet mit einem gemeinsamen Abendessen in gemütlicher Runde.

Nach dem Frühstück starten wir am Dienstag, den 15.05.2018 zur geplanten Rundfahrt „Mühlen Route“ bei besten Wetterbedingungen. Unsere Wegstrecke führt uns zu sehenswerten Mühlen im Ammerland. Hier jetzt alle Mühlen aufzuzählen, die uns auf dem Weg begegnet sind, würde diesen Bericht sprengen. Zu erwähnen sind die Kokerwindmühle in Edewecht und die Mühle in Hengstforde-Apen. Die restlichen 12 Mühlen üben sicherlich auch eine Faszination als technische Kulturdenkmäler auf den Betrachter aus.  Unser Weg führt uns Richtung Apen. Im Industriegebiet von Apen ist eine Trinkpause eingeplant. Auf dem Gelände der Firma HOKLARTHERM besuchen wir die Ausstellung Gartenideen aus Metall und Glas. Eine wirklich beeindruckende Ausstellung für höchste Ansprüche.


Nach einer längeren Besichtigung schwingen wir uns wieder auf‘s Rad und erreichen nach einigen hundert Metern die „Hengstforder Mühle“ im Ortsteil Augustfehn. Nach einem Fotostopp rollen wir nach kurzer Fahrstrecke auf den Hof der Firma Gardeur. Im Outlet der Firma ist Shoppen angesagt. Blusen, Shirts und Jeans sind hier gefragt. Mit Einkaufstüten in den Satteltaschen fahren wir zurück durch das Zentrum von Apen. Vorbei an dem bekannten Schinkenmuseum. Die Schinkenräucherei besteht seit 1748 und kann besichtigt werden. Wir verlassen Apen durch das Aperfeld Richtung Norden. In der Gegend um Lindern begleiten uns Moorlandschaften, Weiden und gepflegte Bauernhöfe.

 

Von Lindern nach Torsholt verläuft die Fahrstrecke auf einem der schönsten Waldrandwege des Ammerlandes, die wir bei herrlichem Wetter genießen. Und immer wieder gepflegte Höfe und Wohnhäuser, wo blühende Rhododendron Hecken und Büsche naturnahe Grenzen bilden. In südöstlicher Richtung radeln wir nun direkt nach Bad Zwischenahn. Im Zentrum lädt uns der beliebte Biergarten vom Spieker zu einem Hopfengetränk ein. Als der Flüssigkeitsverlust wieder ausgeglichen ist, starten wir zur letzten und kürzesten Etappe dieses Tages. Nach 53 Kilometer Fahrstrecke ist unser Hotel erreicht. Den Tag beenden wir im Hotelrestaurant bei Ammerländer Spezialitäten. 

 

Es ist Mittwoch 8.00 Uhr morgens. Lange Gesichter beim Frühstück, es regnet. Die Wettervorhersage vom Vorabend hatte uns leichte Bewölkung und ab Mittag Sonne pur versprochen. Diese Regenwolken haben die Wetterfrösche wohl übersehen. Doch pünktlich zur vereinbarten Abfahrt waren die Straßen wieder trocken. Bei leichter Bewölkung startet die Rhododendron-Tour am Zwischenahner Meer.

 

Auf der Ammerland Route Nr. 9 verläuft unser Weg in nordöstlicher Richtung am See. Im Griesteder Wald an der Straße Bad Zwischenahn nach Wiefelstede liegt der Rhododendron Park der Baumschule Bruns. Eintausend verschiedene Rhododendron Sorten und Freilandazaleen blühen prächtig im Schutz hoher Kiefern.  Einige Büsche sind bis zu 9 Meter hoch. Nach einem Rundgang durch ein farbenprächtiges Blütenmeer verlassen wir den Park in Richtung Wiefelstede. Wir fahren nicht in den Ortskern, sondern rollen Richtung Westerstede. Die Sonne kommt zwischen den Wolken hervor. Nach einigen Kilometern erreichen wir die Ortschaft Linswege. Hier ist der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Rhododendron Park der Familie Hobbie. Dieser Park mit seinen 70 Hektar ist der größte und schönste in Europa. Ein Besuch ist aus organisatorischen Gründen nicht vorgesehen.  Nach einiger Zeit begrüßt uns das Ortseingangsschild von Westerstede bei wolkenlosem Himmel. Nur noch wenige Meter bis zum Eingang der RHODO 2018. Unser Ziel für den letzten Tourentag.



Im Herzen der Stadt auf 20.000 Quadratmeter stellen Baumschulen an 12 Tagen die gezüchteten Rhododendron- und Azaleen Sorten aus. Eine blühende Farbenpracht, soweit das Auge blickt. Neben den genannten Büschen werden auch viele andere Blumensorten vorgestellt. Praktisches für Haus und Garten ist eine weitere Bereicherung bei dieser Ausstellung. 


Nach einem langen, erlebnisreichen Tag erfolgt die Rückfahrt nach Bad Zwischenahn.

Am Willbrok, wenige Kilometer hinter Westerstede, liegt der Schaugarten der Baumschule „von Ehren“. Ein Stopp ist auch hier zu empfehlen. Mit einigen Anregungen für die eigene Gartengestaltung fahren wir über bekannte Wegstrecken wieder Richtung Bad Zwischenahn. Immer wieder kommen wir an Baumschulen und Großgärtnereien vorbei. Kein Wunder, gibt es doch in dieser Region 350 Baumschulbetriebe, von denen einige weltweit im Exportgeschäft tätig sind. Nach fast 60 Kilometer ist unser Hotel erreicht. Für den Abend hat Thomas im Restaurant La Cucina 8 Plätze reserviert. Eine gute Wahl. Das Essen aus einem Mix der ital. und griech. Küche ist einfach toll. Noch ein Absacker und die langsam aufkommende Müdigkeit veranlasst uns zur Rückkehr in unser Hotel.

 

Am Donnerstag heißt es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück gehen wir zum See und besuchen anschließend die Geschäftswelt in Bad Zwischenahn. Für 12.30 Uhr ist die Rückfahrt angedacht. Nach zweieinhalb Stunden ist der schöne Kurzurlaub beendet.


Organisation, Text und Fotos: Theresia und Hans Rottmann

Vom Spargel zum Bärlauch und zurück - Wanderung am 6. Mai 2018

veröffentlicht um 10.05.2018, 05:02 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 22.05.2018, 00:02 ]

Die Natur hatte alles bestens angerichtet: die Sonne schien, wolkenloser Himmel, die Vögel zwitscherten, die Rapsfelder strahlten leuchtend gelb, Wiesen und Felder hatten ihr grünstes grün aufgelegt und der Bönener Waldboden präsentierte sich bärlauchblütenweiß. 


Vom Parkplatz am Fliericher Friedhof aus machte sich eine gut gelaunte Wandertruppe auf dem Weg, um all dieses an jeder Wegbiegung ausgiebig zu bestaunen. Doch schon bald zeigte sich, dass diese Gegend durchaus eine intensive industrielle Vergangenheit hatte. Nach kurzer Wegstrecke erreichten wir den ehemaligen Schacht 6 der Zeche Bönen und eine Schautafel erklärte uns den Sinn und Nutzen eines Wetterschachtes. Weiter ging es kreuz und quer durch den Bönener Wald, der überraschend hügelig daherkam. Dadurch kamen die in voller Blüte stehenden Bärlauchflächen besonders gut zur Geltung - ein Genuss für Augen und Nase! 

Um 12.30 Uhr trafen wir Herrn Wagner am Förderturm auf dem ehemaligen Zechengelände der Zeche Bönen. In den nächsten zwei Stunden tauchten wir ein in 80 Jahre Bergbaugeschichte und dem Bemühen des sehr aktiven Fördervereins, den bestens restaurierten Förderturm zu erhalten und zu beleben. Neben vielen Bergbau-Geschichten und -Exponaten aus der Zeit, als bis zu 5000 Menschen dort arbeiteten, war der Ausblick vom „ Balkon“ des Förderurms in 45 m Höhe der Höhepunkt.

 

In luftiger Höhe im stilechten Ambiente machten wir unsere wohlverdiente Pause und genossen den Ausblick bei einem kühlen Bier aus dem Kühlschrank des Fördervereins, dazu Bönener Bärlauchpesto Dip.

 

Nach einem dicken Danke-Schön an Herrn Wagner führte uns der Rückweg dann entlang der Seseke, durch das Sandbachtal, durch Lenningsen, den Alleen-Radweg und am Spargelhof Mundloh vorbei zurück zum Fliericher Friedhof.

 Müde und zufrieden ließen wir uns in die Autositze fallen und fuhren gen Welver.

 

Wanderführerin und Text: Bärbel Grösgen

Zweit Tage auf dem Viadukt-Wanderweg (21. und 22.04.2018)

veröffentlicht um 24.04.2018, 02:55 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 22.06.2018, 07:44 ]


Der Viadukt Wanderweg ist ein Qualitätswanderweg des Egge-Gebirgsvereins. Dieses Prädikat hat dieser Weg verdient! In dieser Einschätzung waren wir uns nach 2 tollen Wandertagen einig. 

Für dieses Wochenende stimmte die Wettervorhersage, zum Glück, 100%ig. Temperaturen knapp über 20°C und strahlend, blauer Himmel über Altenbeken. Wenn Engel reisen …

Bei der Ankunft begrüßte uns die Inhaberin des Hotels Café Mertens. Schon der erste Eindruck machte klar, dass Kundenorientierung hier, gelebte Unternehmensphilosophie ist. Dieser Eindruck bestätigte sich während des gesamten Aufenthaltes. Hier waren wir wirklich Gäste!

Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, hieß es Schuhe an, Rucksack auf und den Sonnenschutz nicht vergessen. Die Stanzkarten, für die Urkunde, zum Nachweis der Wanderung über den gesamten Viadukt Wanderweg, eingesteckt und los. Bei strahlend, blauem Himmel starteten wir unsere erste Tageetappe, an der Museums- Dampflok. Eine Erinnerung an große Zeiten, als Eisenbahn – Knotenpunkt und Umsteigebahnhof. Die Bahngeschichte ist immer noch gegenwärtig.

Gleich zu Beginn ging es bergauf. Die 985 Gesamthöhenmeter begrüßten uns, mit dem Aufstieg zur Aussichtsplattform oberhalb des großen Viaduktes. Auf 432 m Länge überspannt er das Beketal, auf 30 m Höhe, mit 24 Bögen. Die größte, steinerne Eisenbahnbrücke Europas.

 

Und schon ging es weiter, über Wiesenwege, vorbei an blühenden Büschen und Bäumen, mit herrlichem Blick auf Altenbeken und seinen Bahnhof, bergauf, zum „Sommerberg“, dem höchsten Punkt (330 m) der Strecke.

 

Der Ausblick entschädigte für die Anstrengung. Wie immer, wenn es bergauf geht, geht es auch irgendwann wieder bergab. Hinab zur Straße nach Bad Meinberg und dann wieder hinauf zum Rehberg. Über die Einfahrt zum Rehbergtunnel (1640 m lang) gelangten wir auf den Höhenweg mit der ersten „Stanzstation“.

Und wieder ging es hinab, zur „Bollerbornquelle“. Eine Tafel informierte uns, dass der „Bollerborn“ eine rhythmisch intermittierende Quelle ist. Diese Quelle führen in regelmäßigen Abständen Wasser. Der Name „Bollerborn“ leitet sich vom „bollern“ her, weil die Wassermassen, bei seinem „Ausbruch“ mit polterndem Geräusch zu Tage treten.

 

Langsam wurde es Zeit, für die Mittagsrast. Die Freizeitanlage „Driburger Grund“ war nicht weit entfernt. Wir erreichten sie über einen Waldweg, der kurz vor dem Ziel durch Sturmschäden (Friederike) versperrt wurde. Eine Umleitung war aber hervorragend ausgeschildert. Im „Driburger Grund“ stärkten wir uns. Wir hatten erst die Hälfte des Weges geschafft.

Frisch gestärkt ging es weiter. Der Weg zur „Max und Moritz Quelle“ war noch durch Windbruch versperrt. Auch auf dem Weg, nach Buke, mussten wir einige Male die Hinterlassen des Sturms Friederike umgehen. Die Forstarbeiter waren wohl noch nicht dazu gekommen, den Weg frei zu räumen.

 

So war der Weg zur 2. Stanzstation ein Abenteuerweg. Der Klimawandel macht es möglich.

Nachdem wir unsere Stanzkarten zum 2. Mal markiert hatten, ging es weiter nach Buke. Der Name geht auf die großen Buchenwälder entlang einer alten Heerstraße. Buke war die älteste Poststation an der Strecke von Paderborn nach Hannover, der heutigen Bundesstraße 64. Der Weg am Waldrand ermöglichte einen weiten Blick über die Paderborner Hochebene. Landwirtschaftlich genutzte Flächen und Windparks prägten die Landschaft.

 

Zugegeben, an diesem Anblick scheiden sich die Geister. Die Energiewende hat ihren Preis. Das ist die „Abkürzung“, nach Altenbeken, für diejenigen, die den Weg in zwei Etappen wandern.

Unser Weg, durch Buke, führte am alten Dorfbrunnen vorbei zur Mariengrotte.


Hier belohnte uns die 3. Stanzstation und die Aussicht auf eine Einkehr in „Richt´s Deele“, eine (wie der Name ahnen lässt) urige Möglichkeit, Kaffee und Kuchen zu genießen.

Der erste Teil des Viadukt Wanderweges war geschafft und es ging zurück nach Altenbeken. Der Tag bot zahlreiche Eindrücke und Aussichten. Etwas erschöpft, aber zufrieden freuten wir uns auf die Dusche und das Abendessen.


In der Pizzeria „Da Gloria“ ließen wir es uns schmecken. Die Pizza war ebenso lecker, wie der Salat. Einen gemütlichen Ausklang gönnten wir uns noch in „Ruth´s Knotenpunkt“. Lasst Bilder sprechen:

 

Gemütlich war´s! Aber die Aussicht auf das Bett, ließ den Abend nicht zu lang werden. Schließlich wartete der 2. Teil des Weges, am nächsten Morgen.

Der 2. Tag startete mit einem ausgiebigen Frühstück. Alles, was das Wanderer Herz erfreut hatte das Hotel Café Mertens aufgetischt. Die Wetteraussichten waren wieder gut. Erst für den späteren Nachmittag waren Regenschauer und Gewitter prognostiziert. Aber das war noch lange hin.

Frisch gestärkt gingen wir zuerst wieder steil bergauf, zum westlichen Teil des Viadukt Wanderweges. Die größten Steigungen hatte wir aber am Vortag. Von der Anhöhe ging der Weg hinab ins Dunetal.

 

Der Schießstand des Landesjagdverbandes war geschlossen. So genossen wir die Sonntagsruhe, auch auf diesem Teil des Weges.

Nach ca. 2 Stunden erreichten wir den „kleinen Viadukt“ in Neuenbeken. Kleiner, aber nicht weniger imposant. Der tiefste Punkt an diesem Tag.

 (Siehe hierzu das Gruppenfoto am Beginn des Berichtes!)

Vom kleinen Viadukt führte uns der Weg, über den „Paderborner Höhenweg“, zum Beke Tal. Nomen est Omen, es ging wieder bergauf, bevor es bergab zur Beke ging.

 

Licht am Ende des Tunnels. Eine Flachetappe durch das Beke Tal.

 

Und dann kommt der letzte Anstieg zur fünften und letzten Stanzstation. Eine letzte Rast, mit Ausblick. Dann ging es wieder zur Aussichtsplattform, am großen Viadukt.

Geschafft! Altenbeken in Sichtweite. Jetzt war es nicht mehr weit, bis zum Ausgangspunkt, der Wanderung. Die alte 044 Dampflok wartete auf uns, für ein Erinnerungsfoto.


Nachdem wir die Rucksäcke, in den Autos, verstaut hatten, lockte das Eis-Café Molin, mit seinen Spezialitäten. Ein gelungener Abschluss, für ein gelungenes Wanderwochenende.

 

Organisation, Text und Fotos: Karl Heinz Hoppe

Fortsetzung der Ortsteile-Wanderungen

veröffentlicht um 16.03.2018, 11:01 von SGV Abteilung Welver

Auf die zweite Tour der Ortsteilwanderung begaben sich am Samstag, 10. März 2018, zehn Wanderer der SGV-Abteilung. Sogar die Sonne lachte vom Himmel, was an diesem Morgen so keiner erwartet hatte. 

Zum Start ließ es sich Reinhold Großelohmann nicht nehmen, eine Ehrung nachzuholen. Bärbel Grösgen, die wegen ihres Winterurlaubs nicht bei der Jahreshauptversammlung dabei sein konnte, überreichte er eine Urkunde und einen Buchgutschein als "Aktive Wanderführerin".

Dann ging es auch schon los durch den "Hagen" und die "Königslaube" über einen Teil der ausgewiesenen Welver-Route (W) Richtung Einecke. Vorbei an der Einecker Vöhde wanderte die Gruppe nach Eineckerholsen, wo auf einer Bank am Bürgerhaus in der Sonne Rast gemacht wurde. 



Zum zweiten Teil wurde gen Ehningsen aufgebrochen. Durch das Westholz mit Blick auf den Welveraner Windpark führte die Tour weiter nach Ehningsen vorbei am Hof Rüsse-Markhoff, wo im nächsten Jahr das Jubiläums-Sommerfest gefeiert wird. 

Dann nahm die zehnköpfige Gruppe auch schon wieder Welver ins Visier. Bei Kilometer 16 am Ende des Frankenkamps trennte sich die Gruppe. Die einen gingen direkt in den Ortskern, die anderen via Schwarzer Weg nach Kirchwelver. 

Nach Illingen und Scheidingen sind damit drei weitere Ortschaften der 21 Ortsteile besucht. 

Die Ortsteilewanderungen gehen 2019 weiter.


Text und Foto: Reinhold Großelohmann

Jahreshauptversammlung 2018

veröffentlicht um 07.03.2018, 03:25 von SGV Abteilung Welver

Auf unserer diesjährige Jahreshauptversammlung am 02. März standen wichtige Tagesordnungspunkte auf dem Programm. Unter anderem standen die Positionen des Vorsitzenden und der Schatzmeisterin zur Wahl. 

Über das Ergebnis berichtete der Soester Anzeiger in seiner Ausgabe am 06.03.2018 wie folgt:


Frühstück ist fertig!!! Ein neues Wanderjahr beginnt!

veröffentlicht um 07.01.2018, 04:25 von SGV Abteilung Welver

Ein neuer Tag beginnt mit einem schönen Frühstück. Bei uns beginnt ein neues Wanderjahr traditionell ebenfalls mit einem Frühstück. 

Im Haus Wipker in Dinker erwartete uns am 07.01.2018 wieder ein reichhaltig gedeckter Tisch, der alle kulinarischen Wünsche erfüllte. Die große Teilnehmerzahl von immerhin 28 Personen dokumentiert die Beliebtheit dieser geselligen Veranstaltung.


Entsprechend dem Titel („Frühstückswanderung“) war der Genussteil eingebettet in eine kleine Wanderung. Am frühen Morgen ging es zunächst von Kirchwelver nach Dinker und mit gefüllten Bäuchen schließlich auch wieder zurück.

Mit der Frühstückstour 2018 starten wir nun schon in die 9. Saison unserer Wandergemeinschaft. Das Jahresprogramm ist wieder geprägt von vielen abwechslungsreichen Aktivitäten….jetzt hoffen wir nur noch auf das passende Wetter zu den einzelnen Veranstaltungen.

Organisation: Angelika und Walter Mückner

Foto: Dirk Große

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