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Picknick auf der Aussichtsroute

veröffentlicht um 05.10.2017, 07:50 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 05.10.2017, 12:06 ]

Auf den verschiedenen Wanderungen im Arnsberger Wald begegnet man der Sauerland-Waldroute immer wieder. Auf 240 km Länge schlängelt sich dieser Fernwanderweg von Iserlohn bis nach Marsberg. Eine Tages-Tour auf dem Hauptweg bringt den kleinen Nachteil mit sich, dass es sich um eine Streckenroute handelt, und somit für Tagestouristen die Notwendigkeit der Planung hinsichtlich der Rückkehr zum Ausgangsort mit sich bringt. Die Wegeplaner haben zur Lösung u.a. die Arnsberger Aussichtsroute geschaffen. Man wandert einen Teil auf der Sauerland-Waldroute mit der charmanten Möglichkeit, zugleich über einen attraktiven Rundkurs wieder ans Ausgangsziel zurückzukommen. Die Arnsberger Aussichtsroute führt auf  etwas mehr als 20 km  Strecke um die Stadt…. und wie der Name verspricht, bieten sich dabei immer wieder schöne Aussichten.

Am 17.09.2017 haben wir die Länge unserer Wanderung auf 17 km verkürzt, denn neben der Bewegung sollte diesmal auch besonders das gemeinsame Verköstigen der Rucksackverpflegung im Mittelpunkt stehen und daher war entsprechende Zeit dafür einzuplanen. „Picknick auf der Aussichtsroute“ war somit der vielversprechende Titel unserer Wanderung.

Den passenden Rahmen für den Beginn einer Wanderung auf dem Premiumweg bieten die sogenannten „Tore zur Waldroute“. Eine Info-Tafel mit Logo und benachbarte Sitzgruppe stehen zwischen Iserlohn und Marsberg an verschiedenen, strategisch sinnvollen Stellen. Ein solches Tor befindet sich am Bahnhof in Arnsberg, unserem Startpunkt der Rundreise.

 

Foto: Am „Tor zur Waldroute“ am Arnsberger Bahnhof

Die Aussichtsroute ist nicht unbedingt eine Strecke für Einsteiger. Die Länge und vor allem ein stetiges Auf und Ab fordern die Kondition und rechtfertigen das Attribut „sportlich, anspruchsvoll“. Das eher schlechte Wetter der letzten Tage mit viel Wasser von oben hatte zudem die Wege entsprechend „bearbeitet“, so dass an diesem Tag festes Schuhwerk eine unbedingte Voraussetzung war.

Auf dem ersten Abschnitt ging es zunächst nach einer kurzen Einlaufphase in steilen Kehren hoch zum Lüsenberg und auf dem weiteren Weg südwärts mit den ersten schönen Aussichten auf der hier östlich der Stadt verlaufenden Ruhr.

Foto: Blick ins Ruhrtal östlich der Stadt

Passend für eine erste kleine Trinkpause öffnete gerade die „Country Lodge“ ihre Tore. Wolkig aber trocken lautete die Wetterlage, so dass wir sogar draußen Platz nehmen konnten. 

Foto: Blick auf die Altstadt von Arnsberg

Nachdem der östliche und südlich Abschnitt der Stadtumrundung hinter uns lagen, erreichten wir nach etwa zwei Drittel des Tagespensums den Rastplatz „Ehmsenhütte“. Überdacht, Sitzbänke und mittig ein Tisch, so präsentiert sich dieser für uns optimale Ort des geplanten Picknicks.

Benannt ist er Platz nach dem Mitbegründer des SGV „Forstrat Ernst Ehmsen“. Der hat hier an seinem Lieblingsplatz eine Hütte bauen lassen, von der er einen schönen Blick auf die Stadt Arnsberg genoss. In diesen Genuss kommt der Wanderer derzeit hier leider nicht, denn die Bäume auf den waldreichen Hängen sind mittlerweile so in die Höhe geschossen, dass eine Fernsicht nicht mehr möglich ist.

Um so mehr konnten wir uns auf das kulinarische Angebot konzentrieren. Das nachfolgende Foto soll alle, die nicht mit dabei waren, ein wenig neidisch machen….

 


... und in diesem Zusammenhang nur noch so viel: Wir haben es uns bei einem Glas Sekt und den verschiedenen Köstlichkeiten richtig gut gehen lassen....

 

 


… und, nach der anspruchsvollen Wegstrecke mit dem Schlussanstieg zur 

Ehmsenhütte kam diese "Belohnung" gerade zu rechten Zeit.

 

Gesättigt und nach ausgiebiger Ruhephase geht es auf den letzten Abschnitt der Tagesstrecke. Zunächst wandern wir über einen schönen, schmalen, waldreichen Pfad und später vorbei an der Kreuzkirche mit herrlichem Blick auf die Dächer der Stadt bis ins Ruhrtal.

Nach der Fluss-Überquerung erreichen wir die Altstadt und begeben uns auf den finalen Anstieg zur Schlossruine. Von hier noch einmal ein herrlicher Panoramablick, der hier für uns nur ein wenig durch den leicht einsetzenden Regen getrübt wird.

 

Foto: Blick ins Ruhrtal von der Schlossruine aus

Nach dem Abstieg von der Schlossruine erreichen wir nach 17 km und knapp 6 Stunden an der frischen Luft wieder unseren Ausgangsort.

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an alle „Köche“ und „Bäcker“, denn deren Köstlichkeiten haben neben einer abwechslungsreichen Wanderstrecke für ein abwechslungsreiches Picknick gesorgt.


 Wdf.: Andrea und Dirk Große

Text und Fotos: Dirk Große

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