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Um den Hengsteysee

veröffentlicht um 16.09.2017, 03:02 von SGV Abteilung Welver   [ aktualisiert: 16.09.2017, 03:03 ]

Unsere Wanderung am 10.09.2017 führte uns zum ältesten Ruhrstausee dem Hengsteysee.


Treffpunkt war die Gaststätte Dieckmann in Dortmund. Wir wandern durch einen Laubwald zum Klusenberg, der uns zum 150 m höher gelegenen Becken des Pumpspeicherkraftwerks Köpchenwerk führt. 


Das Koepchenwerk wurde 1930 errichtet und war bis 1994 in Betrieb. Seit 1986 steht es unter Denkmalschutz. Die Funktion des Pumpspeicherwerks ist einfach. Zu Tageszeiten, an denen im Netz der RWE mehr Strom zur Verfügung stand als verbraucht wurde, treibt dieser überschüssige Strom Pumpen an, die Wasser aus dem See in ein 160 m höher gelegenes Becken pumpen (das Becken fasst einen Inhalt von 1,5 Millionen Kubikmeter). Wenn mehr Strom benötigt wird, als die Kraftwerke erzeugen können, wird dieses Wasser abgelassen und treibt die Turbinen am Fuß der mächtigen Rohrleitungen an.



 Von da aus ging es kaum an Höhe verlierend weiter, bis ein Weg uns in Schleifen hinunter durch einen Ortsteil von Herdecke und anschließend zum Hengsteysee führt. Wir umrunden den See auf der Südseite und gelangen zum legendären Biker-Treff am See.

 

Eine kleine Rast und eine Kugel Eis und dann weiter ein kurzes Stück auf der B54 Richtung Serpentinen und von dort eine kleine Strecke  zum letzten Aufstieg, der uns zur Hohensyburg bringt. Es geht steil und in Kehren auf gutem, steindurchsetzten Weg hinauf mit tollem Blick ins Ruhrtal nach Hagen, Schwerte bis nach Soest!!!!

 

Foto: Blick auf den Hengsteysee

Der Weg geht weiter durch den Ort Hohensyburg in Richtung Gasthaus Dieckmann zum Endpunkt unserer Wanderung. Hier haben wir uns für die Heimfahrt mit Kaffee, Kuchen und überbackenem Ziegenkäse gestärkt. 

Das Wetter war uns hold, bei angenehmen Temperaturen, teils Sonne, etwas Wolken, eine schöne rund 14 km lange Wanderung so die einhellige Meinung der 13 Wanderfreunde und -freundinnen.

 

Wdf. und Text: Veronika Oehlbeck

Fotos: Veronika Oehlbeck und Dirk Große

 

 

 

 

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