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Barfuß zum Klimawanderweg

veröffentlicht um 25.08.2017, 09:02 von SGV Abteilung Welver

20.08.2017 

Zwölf gut gelaunte  Wanderer stiegen am Heve-Parkplatz in Neuhaus aus dem Auto. Da ist ja eigentlich nix besonderes an einem SGV-Welver Wandertag - die Besonderheit war allerdings: Es waren 6 Gäste (Ausrufezeichen), 6 Mitglieder und ein Hund. Nachdem wir im Gasthaus Tackeberg schon mal den Abschluss-Kuchen klargemacht hatten, waren wir schon nach wenigen Schritten mitten im Thema. An der Großen Schmalenau erwartete uns schon die 1. Infotafel zum „Strukturwandel“ des Waldes und der Bachläufe - viele sollten noch folgen. 

Nachdem uns ein kleiner, aber knackiger Anstieg auf Betriebstemperatur gebracht hatte, ging es im flotten Wandertempo Richtung Lattenberg. Nach mehreren Kurven änderte die Waldroute den Wegecharakter und schickte uns auf einem kleinen Wildwechselpfad  den Berg hinauf. Hier nun kam die Ansage des Verfassers: 

Schuhe aus und barfuß laufen  


……..   und tatsächlich waren es 9 Wanderer, welche die Schuhe in die Hand nahmen und auf nackten Sohlen weiterliefen. Es ging über weichen feuchten Kiefernadelboden und moosigen Untergrund. Anstatt Aua-Rufe oder sonstige Flüchen hörte man weiterhin nur fröhliches Geplapper, das sich dann steigerte bis „oh wie schön“ oder „Mmmh tut das gut“.  Die geplante Barfußstrecke wurde noch verlängert und so gingen wir bestimmt 2 km barfuß durch den Wald. 

 

Auf Schritt und Tritt konnten wir uns auf unserem weiteren Weg von den positiven Auswirkungen der Naturaliesierung nach dem Kyrill-Sturm vor 10 Jahren in Wald und Flur überzeugen. Überzeugend war für die Barfußläufer auch das angenehme Fußgefühl, welches sich nach der Natur-Massage nun im Wanderschuh einstellte. Der sich anschließende Klima-Wanderweg führte uns auf abwechslungsreichen Wegen in das benachbarte Hevetal und bald zeigten uns entgegenkommende Spaziergänger, dass der Kuchen nicht mehr weit sein konnte. 


Auch heute wieder der stets beliebte Ausklang einer wunderschönen Wandertour bei optimalem Wanderwetter - gemäß dem Sprichwort: warum denn in die Ferne schweifen…..

Text: Bärbel Grösgen

Fotos: Karl-Heinz Hoppe

 

 

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